Zum Hauptinhalt springen
VC Kanti Impressionen

Topscorer

Volleyball macht Schule

News

Starkes Spiel, nur die Konstanz fehlte.

Im Angriff beim VC Kanti 2 im Spiel gegen den BTV Aarau: Jeanne Neuhaus (Nummer 11), S. Bruder (14), Melanie Kunz (1) und Liberia I. Loffreda (4). BILD MARIANNE RÄSS

 In der fünften Runde der 1. Liga traf das zweite Team des VC Kanti auf Schlusslicht BTV Aarau. Die angereisten Spielerinnen waren von Anfang an topmotiviert, Kanti musste bereits im ersten Satz aufholen. Dies gelang bis zum Stand von 20:20, dann mussten die Schaffhauserinnen den Satz mit 25:21 den Gästen überlassen. Im zweiten Durchgang sah es zuerst nach einer Steigerung des VC Kanti aus, aber in der Mitte des Satzes hagelte es Servicefehler und die Spielerinnen des BTV Aarau kamen immer besser ins Spiel und dies nahezu fehlerfrei. Die Kantispielerinnen mussten jeden Punkt nahezu zweimal machen. Die Diagonalspielerinnen Jeanne Neuhaus (11) und Melis Ceçen (5) zeigten ihr Bestes, aber das reichte nicht. Auch der zweite Satz ging mit 25:20 an die Aargauerinnen. Der dritte Satz verlief dann ausgeglichen, mit glänzenden Spielzügen auf beiden Seiten. Kanti konnte sich endlich durchsetzen mit 25:22. Im vierten Satz erwischten die Spielerinnen aus Aargau wieder den besseren Start und spielten mit einer sehr konstanten Hartnäckigkeit in der Verteidigung. Melanie Kunz, die Passeuse, punktete des Öfteren mit zweiten Bällen, aber es reichte auch diesmal nicht. Der BTV Aarau gewann den vierten Satz mit 25:22, also insgesamt mit 3:1. Das nächste Spiel des VC Kanti 2 findet am Samstag, dem 28. Oktober, um 12 Uhr in der BBC Arena gegen Volley Rüschlikon statt. (mrä)

Frauen, 1. Liga, Gruppe D. VC Kanti 2 - BTV Aarau 1:3 (21:25, 20:25, 25:22, 22:25) . Kanti 2: Kunz, Ceçen, Brugger, N. Pazin, Cavka, Broder, Loffreda (Libera); eingewechselt: Neuhaus, Brander, Fuchs, N. Moser. – Weitere Spiele: TSV Jona Volleyball - STV St. Gallen 2:3. VBC Spada Academica - Volley Toggenburg 1:3. Volley Rüschlikon - VBC Voléro Zürich 0:3. VBC Andwil-Arnegg - Pallavolo Kreuzlingen 0:3. NNV Volleyball Academy Zürich - Volley Aadorf 1:3

 Rangliste: 1.VBC Voléro Zürich 5/15 (15:3). 2. Volley Toggenburg 5/15 (15:3). 3. STV St. Gallen 5/8 (11:9). 4. NNV Volleyball Academy Zürich 5/8 (10:9). 5. TSV Jona Volleyball 5/8 (11:10). 6. Pallavolo Kreuzlingen 4/6 (6:6). 7.VC Kanti 2 5/6 (9:10). 8. Volley Rüschlikon 5/6 (8:11). 9. VBC Spada Academica 4/5 (7:9). 10. Volley Aadorf 5/4 (8:13). 11.B TV Aarau 5/3 (6:13). 12. VBC Andwil-Arnegg 5/3 (3:13).

Nach etwas Mühe doch ein Kanti-Sieg im Toggenburg

Der VC Kanti kommt auch in der dritten NLA-Runde schlussendlich zum Erfolg und verbleibt in der Tabelle auf Rang zwei, punktgleich mit Titelverteidiger Neuenburg UC. 

Topskorerin Korina Perkovac wird auch in der Annahme gefordert. BILD Werner Schläpfer

 Reinhard Standke, Wattwil

Ein Spiel des VC Kanti mit zwei Seiten erlebten die gut 280 Zuschauer, darunter knapp 20 Fans der Schaffhauserinnen, in der Wattwiler Rietsteinhalle. Eine Überraschung hatte die Startaufstellung der Munotstädterinnen parat: Anstatt der US-Amerikanerin Jacqui Armer schickte Coach Neubauer Jasmin Kuch in die Partie gegen ihr ehemaliges Team, für das sie bis zur vorletzten Saison aufgelaufen war. Kanti lag zunächst mit 4:2 vorne, dann blieb der Spielstand bis 10:10 ausgeglichen. In der Folge zog das Heimteam auf 15:10 davon, nach dem üblichen Doppelwechsel (Corbach und Pazin für Flory und Dapic) spielte sich Kanti heran zum 17:18 (Rückwechsel). Die Schaffhauserinnen waren beim 22:23 noch dran, kassierten dann aber zwei Angriffspunkte zum 22:25. In Pass und Angriff lief es nicht immer gut bei Kanti, dem Team unterliefen mehr Fehler als dem kämpferischen Gegner.

Im Folgedurchgang legten die Schaffhauserinnen mit 5:0 (Service Suriano) und 11:4 vor, um dann den Faden zu verlieren. Volley Toggenburg kam zum 10:11 heran, der zwischenzeitliche Doppelwechsel brachte keinen Ausbau der Schaffhauser Führung, Toggenburg schuf sich mit 22:19 eine ähnlich gute Ausgangslage wie im Satz zuvor. Kanti, seit Satzmitte mit Julia Künzler (für Elisa Suriano), die einige Impulse in Angriff, Service und Verteidigung brachte, und ab dem 20:22 auch mit Mittelblockerin Jacqui Armer für Kuch, gelangen jedoch die entscheidenden Punkte zum 25:23.

Wende nach der Pause

Im Anschluss an die Zehn-Minuten-Pause ging es bei den Schaffhauserinnen mit Armer und Künzler weiter. Das Team brachte mit dem Service mehr Druck auf das Feld, machte deutlich weniger Fehler und agierte im Angriff mit viel grösserer Effizenz. Nach den ersten beiden Punkten für die Wattwilerinnen zog Kanti über 9:2 (Service Armer) auf 17:12 davon. Dank ein paar Unaufmerksamkeiten der Gäste holte das Heimteam zwar drei Punkte auf, am Ende sicherte sich jedoch Kanti den Satzgewinn mit 25:18. Nicht mehr so klar für die Munotstädterinnen verlief Satz 4. Bis zum Stand von 7:7 hatte sich kein Team absetzen können. Dann wechselte Coach Neubauer die zweite Passeuse Pazin für Flory ein, die junge Schweizerin servierte bis zum 11:7. Danach sollte das Heimteam näher und näher rücken. Annouk Erni, die Tochter des Toggenburger Trainers Marcel Erni, servierte nach dem 16:19 zur Führung, beim 20:19 kamen Flory und Suriano zurück. Kanti liess nur noch zwei Punkte zu, behielt wie schon in den Spielen in Lugano und gegen Cheseaux am Ende die Nerven und sicherte sich mit 25:22 Satz und Sieg.

«Schön war es nicht», charakterisierte Kanti-Trainer Neubauer die 103 Spielminuten. »Wir sind fast ängstlich und zögerlich gestartet und Toggenburg noch von der Schippe gesprungen». Der Coach bemängelte in dieser Phase auch die Körpersprache und den mangelnden Fokus. Später habe sein Team dann mit mehr Höhe, Kraft und Präzision agiert und war effizienter im Angriff und erfolgreicher am Block.

Am kommenden Samstag ist das Tabellenschlusslicht Volleyball Academy in der BBC-Arena zu Gast (16.30 Uhr). Das Team erbte nach der Fusion mit Volero Zurich deren NLA Lizenz. Mit Trainerin Svetlana Illic, die früher Volero von Erfolg zu Erfolg geführt hatte, gelangen dem jungen Team bislang in drei Spielen zwei Satzerfolge.

Bei Volleyball Toggenburg im Angriff weniger liegen lassen

Beim Gastspiel der Schaffhauser Volleyballerinnen des VC Kanti am morgigen Sonntag in Wattwil liegt der Fokus auf der weiteren Abstimmung im Angriffsspiel. 

Lindsay Flory, eine der neuen Kanti-Ausländerinnen. Am morgigen Sonntag treten die Kanti-Girls bei Volley Toggenburg an. BILD Werner Schläpfer

 VC Kanti will im Angriff weniger liegen lassen

Reinhard Standke

VOLLEYBALL. Punkt- und satzgleich mit Meisterschaftsfavorit Neuenburg, aber mit dem etwas schlechteren Punkteverhältnis geht der VC Kanti als Tabellenzweiter in das Auswärtsspiel bei Volley Toggenburg (4.). Diese Konstellation ist auch ein wenig der Abfolge von vermeintlich leichten und schweren Gegnern im Spielplan geschuldet. Aber «es gibt Stabilität und Vertrauen, in dem Sinne, dass wir noch gar nicht so gut spielen, aber auf Platz zwei sind», meint Nicki Neubauer, Trainer der Schaffhauser Volleyballerinnen. «Für Überheblichkeit lässt unser Spiel aber keinen Platz.» Das merke man auch im Training. «Die Spielerinnen wollen arbeiten und besser werden, wir arbeiten viel an der Abstimmung, vor allem im Angriff.»

 Am vergangenen Sonntag im Spiel gegen Cheseaux hatte Neubauer kaum den Rhythmus bei seinem Team feststellen können, bei sehr vielen gegnerischen Fehlern. «Wir haben nur 27 Angriffspunkte gemacht und gewinnen das Spiel.» Dies sei ein Wert, den er wohl noch nie gesehen habe. Die insgesamt 76 Punkte für Kanti kamen weiter durch 32 gegnerische Fehler, sieben eigene Servicewinner und zehn Blockpunkte zusammen. Die Statistik weist zudem nur 72 Angriffe für Kanti, aber 100 für Cheseaux aus. «Volleyball hat auch viel mit Rhythmus, Vertrauen und Momentum zu tun, wir sind gefühlt gar nicht richtig ins Spiel reingekommen. Nach guter Annahme haben wir noch sehr viel liegen lassen. Das ist das, an dem wir angesetzt haben», erläutert der Kanti-Coach. Mit Blockabwehr, Taktik und Cleverness zum Satzende in den Spielen in Lugano und Cheseaux zeigte er sich aber zufrieden.

 «Haben die grössere Qualität»

«Der Fokus gegen Toggenburg ist klar auf unser Spiel gerichtet, stabil und aggressiv im Angriff», erklärt Neubauer. Erst in zweiter Linie gehe es darum, was der Gegner mache. «Wir haben die grössere Qualität in der Mannschaft.» Das Spiel der Toggenburgerinnen zeichne sich vor allem durch eine geringe Zahl von Fehlern im Aufschlag und Angriff aus. Die neue kanadische Achse mit der Aussenangreiferin Savannah Purdy und Diagonalspielerin Haley Roe sorge solide für Punkte. «Wie immer gilt es in Toggenburg mit Vorsicht zu agieren, in der kleinen Halle gehen mehr Bälle an die Decke oder können links oder rechts nicht mehr gerettet werden», prognostiziert Kanti-Coach Neubauer.

 Im Europacup gehts nach Rumänien

Für die Sechzehntel-Finals im CEV Challenge Cup steht der Gegner für den VC Kanti nun fest: Der rumänische Club C.S.O. Voluntari 2005 gewann nach dem 3:2-Sieg im Hinspiel gegen AEK Athen das Rückspiel mit 3:0 und wird am Donnerstag, 9. November, in der BBC-Arena antreten. Das Auswärtsspiel im Vorort von Bukarest wird dann am Mittwoch, 15. November, um 16 Uhr stattfinden. «Da kommt eine sehr gute, mit internationalen Stars gespickte Mannschaft auf uns zu», blickt Coach Nicki Neubauer voraus. Bis dahin stehen aber erst noch drei Partien in der nationalen Meisterschaft an. (R.Sta.)

Toggenburg zu stark für Kanti 2.

Das zweite Team des VC Kanti musste sich in Wattwil mit 3:1 geschlagen geben. Das über lange Jahre erfahrene 1.-Liga-Heimteam mit einigen Spielerinnen der NLA-Mannschaft war spielerisch besser. Wenn allerdings die Annahme bei den Gästen funktionierte und das Spiel schnell gemacht wurde, konnte das Team mithalten. Zu Beginn der Sätze eins und zwei erarbeitete sich Toggenburg jeweils einen 4-Punkte-Vorsprung, den sie bis zum Schluss verwalteten. Besonders die Block-Abwehr stand gut und im Angriff waren sie effizienter. Die Schaffhauserinnen verkürzten zwischenzeitlich den Rückstand, aber für eine Führung reichte es nicht. Im dritten Satz liess die Konzentration des führenden Teams etwas nach. Kanti servierte jetzt stärker, machte weniger Fehler und die Angriffe fanden die Lücken beim gegnerischen Block. Die Kanti-Fans schöpften etwas Hoffnung und der Satz ging deutlich zugunsten ihres Teams aus. Die Freude hielt allerdings nur kurz, Wattwil startete fulminant in den vierten Satz und lies dem Gegner keine Chance mehr. Am kommen Sonntag treffen die Schaffhauserinnen in der BBC-Arena (14 Uhr) auf Schlusslicht BTV Aarau. (wschl)

Frauen, 1. Liga, Gruppe D. Volley Toggenburg - VC Kanti 3:1(25:19, 25:20,18:25, 25:14). - VC Kanti 2: Kunz, Çeçen, Cavka, Pazin, Brugger, Broder, Loffreda (Libera); eingewechselt: Neuhaus, Saipi, Moser; nicht eingesetzt: Fuchs.

Weitere Spiele: BTV Aarau - NNV Volleyball Academy Zürich 1:3. TSV Jona Volleyball - VBC Voléro Zürich 1:3. Volley Rüschlikon - VBC Andwil-Arnegg 3:0. STV St. Gallen - Volley Aadorf 3:1 – Rangliste: 1. Raiffeisen Volley Toggenburg 4/12 (12:2). 2. VBC Voléro Zürich 4/12 (12:3). 3. NNV Volleyball Academy Zürich 4/8 (9:6). 4. TSV Jona Volleyball 4/7 (9:7). 5. VC Kanti Schaffhausen 4/6 (8:7). 6. STV St. Gallen 4/6 (8:7). 7. Volley Rüschlikon 4/6 (8:8). 8. VBC Spada Academica 3/5 (6:6). 9. Pallavolo Kreuzlingen 3/3 (3:6). 10. VBC Andwil-Arnegg 4/3 (3:10). 11. Volley Aadorf 4/1 (5:12). 12. BTV Aarau 4/0 (3:12).

zpqCMeb@6oxMpfGUyU_BL