Game Center
Die aktuelle Rangliste der Volleyball-NLA mit Punkten, Siegen und Niederlagen findest du im offiziellen Swiss Volley Game Center.
Aktuelle NLA-Tabelle anzeigenTräffpunkt 4: Wo lokales zusammenkommt
Der Träffpunkt 4 lädt Besucherinnen und Besucheran der diesjährigen Schaffhauser Herbstmesse nebst spannenden Gesprächen
am Stammtisch zum Endecken, Geniessen und Verweilen ein.
VC Kanti
Kanti-Vereinstag (Donnerstag, 22. Oktober 2026): Das zentrale Highlight findet um 17:00 Uhr statt. Zu dieser Zeit lädt Headcoach Nicki Neubauer zu einem exklusiven Stammtischgespräch direkt am Stand ein. Hier gibt es die perfekte Gelegenheit für persönlichen Austausch, Unterschriften und einen Blick hinter die Kulissen des Profisports
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Sport, Medien, Musik, Wein, Bier und vieles mehr: Am
Träffpunkt 4, in der Halle 4 am Stand 4.01, kommen
verschiedene Seiten der Region zusammen. Während den
fünf Messetagen können Besucherinnen und Besucher
nicht nur ein Glas Wein degustieren oder Messeluft
schnuppern, sondern vor allem eines: miteinander ins
Gespräch kommen.
Regionale Vertretung
Mit dabei sind auch die drei grossen Schaffhauser Sportvereine
FC Schaffhausen, Kadetten Schaffhausen und
VC Kanti. Neben Merchandising-Artikeln werden verschiedene
Spielerinnen und Spieler der Vereine vor Ort sein. Für
Fans bietet sich damit die Gelegenheit, ihre Lieblingsspielerinnen
und -spieler persönlich zu treffen, ein Autogramm
zu holen oder einfach ein paar Worte zu wechseln.
Genuss und Austausch
Auch bei der Brauerei Falken steht der Austausch im
Mittelpunkt. Die traditionelle Falken-Bar gehört zur Herbstmesse
genauso dazu wie das Festbier ins Glas. Auch dieses
Jahr ist das Falken Festbier wieder mit dabei und präsentiert
sich neu in einem überarbeiteten Design. Neu gibt es zudem
die Herby Limonaden als Zero Variante, erfrischend fruchtig
und ganz ohne Zucker. Daneben gibt es die ganze Vielfalt von
Falken und Müller Bräu zu entdecken und zu probieren.
Bei GVS Weine gibt es ebenfalls etwas zu feiern: Der Goldsiegel
wird 60 Jahre alt und präsentiert sich zum Jubiläum in
neuem Auftritt. Neben dem Goldsiegel können weitere
Highlights aus dem GVS Sortiment, Spezialitäten aus Italien
sowie der erste alkoholfreie Schaumwein aus eigenem Hause
degustiert werden. Am Freitagabend bekommt zudem
Sandrine, die süffige Riesling-Sylvanerin von GVS, einen
eigenen kleinen Auftritt.
Lokale Medien
Wer wissen möchte, was sich hinter den regionalen Medien
alles verbirgt, kann beim Meetingpoint und Verlag Bock
vorbeischauen. Bei einem hausgemachten Eistee lässt sich das
Medienangebot entdecken. Dazu gehören die Onlineplattform
Schaffhausen24, die Wochenzeitung Schaffhauser Bock
und das KI-Radio Radio Schaffuuse. Der Träffpunkt bietet
damit auch die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen
des Lokaljournalismus zu werfen.
Bei Top-Medien wird es interaktiv. Gemeinsam mit den
Moderatorinnen und Moderatoren können die Besucherinnen
und Besucher «Ja & Tschüss» spielen oder beim Radio TOP
Songquiz ihr Musikgehör unter Beweis stellen. Dazu kommen
ein Wettbewerb und weitere Aktionen.
Stammtisch mit regionalen Persönlichkeiten
Für Gesprächsstoff orgen zudem die Stammtischgespräche
mit Persönlichkeiten aus der Region Schaffhausen. Auf dem
Programm stehen unter anderem Sportthemen mit Nicki
Neubauer vom VC Kanti Donnerstag 15:00 Uhr, ein CEO-Talk mit der Brauerei Falken
und der GVS sowie ein Gespräch mit dem Präsidenten des
Bauernverbands Schaffhausen. Moderiert werden die
Stammtischgespräche von Stefan Balduzzi.
Kanti beendet die Titelserie von Neuenburg
Endlich darf der VC Kanti jubeln: Das Team steht als Sieger des Supercups 2026 auf dem Podest. Bild: Werner Schläpfer
Die erste Titelentscheidung der Saison: Mit einem 3:1-Sieg über Neuenburg UC sichert sich der VC Kanti den Supercup 2026.
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Reinhard Standke, Gümligen BE
Nicht weniger als 12 Titel in Folge hatte Neuenburg UC in Meisterschaft, Volley Cup und Supercup in den letzten Jahren geholt. Im Duell der beiden stärksten Teams der Volleyballsaison 2024/2025 und 2025/2026 sollte sich jedoch am Ende nicht der Seriensieger, sondern der VC Kanti Schaffhausen durchsetzen.
Als «Standortbestimmung», hatten Trainer und Club die Partie zuvor ausgelobt – stark spielen und sehen, was man dafür bekommt. Anders sah es wohl beim Titelverteidiger aus. NUC stehe unter dem grossen Druck nicht nur der Sponsoren, berichtete Kanti-Präsident Sandro Poles. Mutmasslich für den Supercup wurde für die aus gesundheitlichen Gründen ausgefallene Mittelblockerin Fabiana Branca die US-Amerikanerin Raylee Rader für vier Wochen verpflichtet.
Für das erste grosse Kräftemessen der Saison hatte Kanti-Trainer Neubauer, wie zuvor angedeutet, gegenüber dem Spiel gegen Volley Toggenburg eine personelle Veränderung vorgenommen. In der Startformation setzte er auf Klara Milosic anstelle von Anni Hartig. Im ersten Satz konnten sich die Munotstädterinnen ab der Satzmitte mit guten Leistungen im Aufschlag, Angriff und in der Verteidigung absetzen und mit 25:20 vorlegen. Im zweiten Satz stellte NUC um und brachte Raylee Rader im Angriff. Das Spiel des langjährigen Dominators im Schweizer Volley wurde etwas stärker, bei Kanti gab es die eine oder andere Unaufmerksamkeit. Die Führung wechselte hin und her, am Ende erreichte Neuenburg mit 25:23 den Satzausgleich. Mit der veränderten Startaufstellung kam es zu noch ungewohnten Wechseln (Giroud für Werkmeister und Hartig für Herzog), welche zwischenzeitlich für zwei Aufstellungsfehler sorgten. Gut funktionierte der Wechsel mit Sandrine Giroud, die mehrfach als Service-Joker kam.
Den Schwung des zweiten Satzes nahm NUC in den dritten Durchgang mit. Auf Seiten der rund 50 mitgereisten Kanti-Fans mag man wohl befürchtet haben, dass ihr Team, das im Vorjahr nach einer 2:0-Führung noch 2:3 im damaligen Supercup unterlag, den Erfolg erneut aus der Hand geben könnte. Doch nach dem 6:11-Rückstand kamen die Schaffhauserinnen wieder heran (14:14), fielen wieder zurück (16:20) und servierten sich (Giroud) wieder zurück (20:20). Wieder wechselte die Führung hin und her. Kanti wehrte zwei Satzbälle ab und nutzte den ersten eigenen zum 27:25.
«Das war die Vorentscheidung», sollte sich Heinz Looser, Präsident Leistungssport, nach den 93 Spielminuten äussern. Das Team von Nicki Neubauer lag anschliessend schnell mit 6:1, 14:4 und sogar 17:5 vorne. Der Gegner kam zwar etwas heran (21:14), am Ende entschied ein Angriffsfehler des Gegners den vierten Satz zum 25:18 für Kanti. Für einmal hatte der VC Kanti gegen Neuenburg UC einen Erfolg errungen und dessen Serie von 12 Titel in Folge gestoppt. Und so kam es, dass «Blos e chliini Stadt», die Hymne, die Dieter Wiesmann über seine Heimatstadt Schaffhausen schuf, nicht nur nach dem Matchende in der BBC Arena, sondern auch in Gümligen BE erklang.
«Endlich, nach so vielen Anläufen» war die übereinstimmende und erlösende Reaktion bei Kanti-Präsident Sandro Poles, Cheftrainer Nicki Neubauer und Heinz Looser.
Captain Sydney Cole sagte zum Gewinn des Supercups: «Es ist unglaublich, wir haben uns das so sehr gewünscht. Wir haben wirklich an einem Strang gezogen. Wir haben als Team gespielt, jeder hat seine Rolle erfüllt und wir haben wirklich gut gespielt.»
Nicki Neubauer lobte auch Ava Palm, die mit 13 Punkten zur drittbesten Scorerin hinter Mia Soerensen (20) und Emma Werkmeister (14) avancierte. Trotz starkem Angriffsspiel sei man aber noch nicht an die Offensivleistung in den heimischen Testspielen gegen MTV Stuttgart herangekommen. NUC dagegen kam im Angriff nicht an die Durchschlagskraft der dominierenden Spielerinnen der Jahre 2024 bis 2026 von Scambray und Dvaracek heran.
Der Supercup mag nicht der wichtigste der drei Titel sein, die im Schweizer Volleyball zu holen sind. Erfolg gibt dem VC Kanti jedoch Selbstvertrauen und die Erkenntnis, dass man auf dem richtigen Weg für die weitere Entwicklung in den nächsten Wochen und Monaten ist. Die nächste Aufgabe steht am kommenden Sonntag mit dem Heimspiel (16.30 Uhr, BBC Arena) gegen Franches-Montagnes an.
Supercup 2026. Neuenburg UC - VC Kanti 1:3 (20:25, 25:23, 25:27, 17:25). - Gümligen BE, Mobiliar Arena. - 1643 Zuschauer. SR: Hefti/Troyon. - Spieldauer: 23, 23, 28, 23 = 97 Minuten. – Neuenburg UC: Petit (7), Zanetti (1), Grills (21), Dotson (14), Schneider (11), Hayword (Pass, 4), Delley (Libera); eingewechselt: Freymond, Milz (1), Rader (7), Bovet; nicht eingesetzt: Locatelli, Riva, Licka; ohne Branca. – VC Kanti: Cole (Pass, 3), Palm (11), Herzog (3), Soerensen (20), Werkmeister (14), Milošič (8), Libera Schnegg; eingewechselt: Čavka, Hartig (5), Giroud (2), Loffreda; nicht eingesetzt: Grysak, Koch. NLA, Frauen. 2.Runde: Sm’Aesch-Pfeffingen Genève Volley 3:0. Volley Toggenburg - BTV Aarau 1:3. Franches-Montagnes - Volley Lugano 0:3. - Nachtragsspiele: Neuenburg UC - Volley Düdingen (21. Oktober). VBC Cheseaux - VC Kanti (18. November). – Rangliste: 1. Sm’Aesch Pfeffingen 2/5 (6:2). 2. BTV Aarau 2/4 (5:4). 3. VC Kanti 1/3 (3:0). 3. Viteos NUC 1/3 (3:0). 5. Volley Düdingen 1/3 (3:0). 6. BIWI VFM 2/3 (3:3). 7. Volley Lugano 2/3 (3:3). 8. Raiffeisen Volley Toggenburg 2/0 (1:6). 9. VBC Cheseaux 1/0 (0:3). 10. Infomaniak Genève Volley 2/0 (0:6).
Eine Standortbestimmung
Gemeinsam den Erfolg suchen: das Team des VC Kanti mit Captain Sydney Cole (Topscorer). Bild: Werner Schläpfer
Im Supercup zwischen Neuenburg UC und dem VC Kanti kommt es zu einem ersten Aufeinandertreffen der beiden stärksten Teams der vergangenen beiden Saisons.
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Reinhard Standke
Nur ein Spieltag der Saison 2026/2027 ist ausgetragen und schon kommt es zu einem ersten Kräftemessen der beiden Teams, die die vergangenen beiden Spielzeiten dominierten und aktuell mit den exakt gleichen Werten die Tabelle der NLA anführen: Im Rahmen des Supercups 2026 spielen Neuenburg UC und der VC Kanti um die erste Trophäe, die es in der jungen Saison zu holen gibt.
Spiel um den Supercup ist eine Standortbestimmung
«Wir freuen uns riesig, wieder beim Supercup anzutreten und Kanti sowie unser Team zu vertreten», gibt der neue Captain der Schaffhauser Volleyballerinnen, Zuspielerin Sydney Cole, die Stimmung im Team wieder. «Die Mannschaft kann es kaum erwarten, auf das Feld zu gehen und das Beste zu geben. Ich glaube nicht, dass wir das wirklich als Revanche betrachten, sondern eher als Gelegenheit, allen zu zeigen, wozu Kanti in diesem Jahr fähig ist, um zu gewinnen», so Cole zum Stellenwert des Wettbewerbs. «Der Supercup ist wichtig, weil er zu Beginn der Saison stattfindet und den Massstab für den Rest des Jahres setzt.»
Der Saisonstart war dem VC Kanti mit dem 3:0-Erfolg über Volley Toggenburg gelungen. «In der Offensive war es so, wie wir es lösen wollten», blickt Trainer Nicki Neubauer auf die Spielweise der Passeusen Sydney Cole und Martyna Grysak zurück. «Ich glaube aber, dass wir in der Annahme noch zulegen können. Daran haben wir in dieser Woche viel gearbeitet. Von NUC wird da mehr Druck kommen», so der Kanti-Trainer, der weitere, kleine Anpassungen ankündigt. «Vom Offensivplan her werden wir etwas spielen, vielleicht auch vom Personal her», sagt Neubauer, ohne sich weiter in die Karten schauen zu lassen. «Wir wollen uns auf uns fokussieren, am Ende ergibt dies auch am meisten Druck auf den Gegner.»
«Letztes Jahr waren wir knapp dran», erinnert der Coach daran, dass sein Team mit zwei Sätzen in Führung gelegen hatte und sich erst im Tiebreak knapp mit 13:15 geschlagen geben musste. «Wir wissen, dass wir aggressiv antreten müssen.»
Viele Veränderungen auch bei Neuenburg UC
Während es bei den Munotstädterinnen auf vielen Positionen auf die neue Saison hin Änderungen gab, tritt auch Gegner Neuenburg (nun ohne die Powerspielerinnen Scambray und Dvoracek) mit einigen neuen Spielerinnen an. «Es ist wieder ein Team, welches viel Risiko nimmt in Aufschlag und Angriff.» Mit Spielerinnen wie Aussenangreiferin Sanaa Dotson (im Spiel gegen Lugano Topscorerin mit 12 Punkten) habe NUC auch wieder starke Spielerinnen gefunden. Nicht eingesetzt wurde dagegen die für nur einen Monat verpflichtete Rylee Rader. «Es ist aber jetzt schwierig zu sagen, ob sie noch die gleiche Qualität haben wie in den letzten Jahren», meint Nicki Neubauer nach der 1. Runde der Meisterschaft. Mehr darüber werden Teams und Fans nach dem Spiel wissen, das um 14.30 Uhr in Gümligen angepfiffen wird.
Kanti springt gleich an die Tabellenspitze
Mittelblockerin Anna Hartig lanciert einen ihrer Angriffe gegen Volley Toggenburg. Bild: Werner Schläpfer
Nach einem schnellen 3:0-Sieg über Volley Toggenburg liegt der VC Kanti zum Saisonauftakt gleichauf mit Neuenburg UC auf Rang 1.
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Nach 70 Minuten war der erste Einsatz in der Saison 2026/2027 des VC Kanti-Teams bereits unter Dach und Fach. Mit einem schnellen 3:0-Erfolg setzten sich die Schaffhauser Volleyballerinnen am Sonntagnachmittag sogleich an die Spitze der Tabelle. Knapp 90 Minuten später gesellte sich Titelverteidiger Neuenburg dazu, der nach dem 3:0-Erfolg über Volley Lugano die genau gleiche Punkt-, Satz- und Ballquote aufweist wie die Munotstädterinnen.
Unter der grossen Kulisse von 623 Zuschauern in der BBC Arena hatten sich u.a. Stadtrat Marco Planas, Alessandro Raffaelli (Leiter Spielbetrieb/ Events von Swiss Volley) und Timo Lippuner, Trainer BTV Aarau, gemischt. Der Aufsteiger hatte am Samstag Sm’Aesch-Pfeffingen bis zum 2:3-Endstand herausgefordert. Im Gegensatz dazu liess der VC Kanti vor heimischem Publikum nichts anbrennen. «Bereits im ersten Satz stand nach der Serviceserie von Wanda Herzog fest, wer das Spiel heute als Sieger verlassen wird», stellte Kanti-Trainer Nicki Neubauer im Anschluss an die Partie fest. Die junge Schweizer Mittelblockerin hatte ihr Team vom 2:1 zum 10:3 geführt und am Ende mit insgesamt 21 von 73 Aufschlägen des VC Kanti vier Service-Winner erzielt.
In der Folge sollten die Gäste etwas herankommen, beim Stand von 19:10 kam es zum ersten Wechsel (Nina Čavka für Ava Palm), Kanti sicherte sich den ersten Satz mit 25:16. Auch im zweiten Durchgang liess das neue Kanti-Team nichts anbrennen. Die Schaffhauserinnen dominierten im Angriff mit der Diagonalen Mia Soerensen, die am Ende 19 Punkte beisteuerte. Aussenangreiferin Emma Werkmeister stand ihr mit 12 Punkten nur wenig nach, gefolgt von Mittelblockerin Anna Hartig (9).
Nach dem Stand von 11:7 gab Nicki Neubauer nach und nach den weiteren Spielerinnen Einsatzzeit (Giroud/Aussen, Milošič/Mitte, Grysak/Pass, Loffreda/Libera) bis zum 25:17. «Diese Spielerinnen haben es gut gemacht, ich bin sehr zufrieden», erklärte Kanti-Trainer Neubauer. Auch im dritten Satz kamen die Schaffhauserinnen wieder zu mehr oder weniger langen Serviceserien (Werkmeister bis 8:3, Palm bis 16:7, Herzog bis 21:8). Mit 25:14 sicherte sich der VC Kanti den ersten Drei-Punkte-Sieg der Saison.
Trotz der Überlegenheit seines Teams, die sich in der Statistik an den besseren Werten für Aufschlag, Angriff, Annahme und Block ablesen lässt, zeigte sich Trainer Neubauer nicht mit allem zufrieden, insbesondere mit dem Sideout-Spiel und der Ballkontrolle. «Gegen einen solchen Gegner ist es die Challenge, die Konzentration hochzuhalten.» Man habe dem Team vor der Begegnung auch eine gewisse Nervosität angemerkt.
Ein Gegner anderen Kalibers wartet nun am Samstag auf das Team von Nicki Neubauer: Im Supercup kommt es gegen Neuenburg UC zu einem ersten Kräftemessen zwischen dem Meister und Vizemeister der vergangenen beiden Spielzeiten. Im letzten Jahr hatte der VC Kanti mit zwei Satzgewinnen vorgelegt, unterlag jedoch am Ende im Tiebreak mit 13:15.
NLA, Frauen. 1. Runde: VC Kanti - Volley Toggenburg 3:0 (25:16, 25:17: 25:14). - BBC Arena. - 623 Zuschauer. - SR: S. Auricht/Gena. - Spieldauer: 23, 24, 23 = 70 Minuten. – VC Kanti: Cole (Pass, 1), Palm (5), Herzog (7), Soerensen (19), Werkmeister (12), Hartig (9); Libera Schnegg; eingewechselt: Čavka (1), Giroud (1), Milošič (2), Grysak (1), Loffreda; nicht eingesetzt: Koch. – Volley Toggenburg: Joos (Pass), Stikic (6), Marty (5), Oenes (7), Rackel (16), Herasymiv (2), Morandi (Libera); eingewechselt: Gassmann, Oezdemir.
Weitere Spiele: Genève Volley - Franches-Montagnes 0:3 (16:25, 31:33, 12:25). Volley Düdingen - VBC Cheseaux 3:0 (25:20, 25:20, 25:18). BTV Aarau - Sm’Aesch-Pfeffingen 2:3 (18:25, 25:20 10:25, 25:22, 13:15). Neuenburg UC - Volley Lugano 3:0 (25:11, 25:23, 25:13).
Rangliste: 1. VC Kanti Schaffhausen 1 3:0 3. 1. Neuenburg UC 1 3:0 3. 3. Franches-Montagnes 1 3:0 3. 4. Volley Düdingen 1 3:0 3. 5. Sm’Aesch Pfeffingen 1 3:2 2. 6. BTV Aarau 1 2:3 1. 7. VBC Cheseaux 1 0:3 0. 8. Genève Volley 1 0:3 0. 9. Volley Toggenburg 1 0:3 0. 9. Volley Lugano 1 0:3 0.
Führt der Weg dieses Mal bis an die Spitze?
Das Kanti-Team für die Saison 2026/2027. (Hinten, v. l.): Nicki Neubauer (Trainer), Klara Milošič, Ava Palm, Mia Soerensen, Wanda Herzog, Anna Hartig, Emma Werkmeister, Martina Koch, Xaver Kitzmüller (Assistenztrainer), Matthias Lerch. (Vorne v. l.): Sandrine Giroud, Nina Čavka, Isabella Loffreda, Kimi Schnegg, Sydney Cole, Martyna Grysak. Bild: W. Schläpfer
Nachdem der VC Kanti zweimal die NLA-Meisterschaft mit der Silbermedaille abgeschlossen hat, liebäugeln die Schaffhauser Volleyballerinnen weiterhin mit dem Titel. Die Saison 2026/2027 beginnt am Sonntag mit dem Heimspiel gegen Volley Toggenburg.
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Nach der Saison ist vor der Saison. Ende April feierte der VC Kanti die zweite Silbermedaille in Folge und verabschiedete sieben Spielerinnen, darunter nach elf Spielzeiten Captain und Publikumsliebling Kateřina Holásková sowie die beiden Eigengewächse Alessia Pazin und Maëlle Corbach. Für die Zusammenstellung des neuen Teams mit sieben neuen Spielerinnen gab es beim VC Kanti keine spezielle Strategie. «Wir haben geschaut, wer bleibt und was zu uns von der Spielidee her passt», erklärt Kanti-Chefcoach Nicki Neubauer.
«Aussenangreiferin Ava Palm war eine Spielerin, die uns noch im Repertoire fehlt. Mit Linkshänderin Mia Soerensen haben wir wieder eine sehr gute Diagonale gefunden», so Neubauer über die Nachfolgerin der Topscorerin Jordan Lockwood. «Mit Sydney Cole als Zuspielerin und Leiterin des Spiels waren wir uns früh einig.» Langfristig sollen die Schweizer Spielerinnen wie Mittelblockerin Martina Koch, die nach der Schulterverletzung von Ende 2025 im Fahrplan weiterhin nicht einsatzfähig ist, Mittelblockerin Wanda Herzog, die beiden Libera-Spielerinnen Isabella Loffreda und Kimi Schnegg sowie Eigengewächs Nina Čavka das Grundgerüst bilden und sich weiterentwickeln.
Die knapp sechs Wochen dauernde Saisonvorbereitung mit dem neuen Team ist nun abgeschlossen. «Wir sind sehr zufrieden», äussert sich Nicki Neubauer. «Wir haben die Ergebnisse hintenangestellt, es ging mehr um die Art und Weise, wie wir gespielt haben», so der Trainer weiter. «In diesem Jahr haben wir uns mit vielen starken Gegnern gemessen und nur zwei Spiele gewonnen, sonst Niederlagen, auch wenn sie knapp waren. Es ist vielleicht gar nicht so schlecht, so in die Saison zu gehen, damit man in dem Bereich noch hungrig ist», sagt Kanti-Headcoach.
«Ich glaube, dass wir in allen Bereichen zugelegt haben», beschreibt Nicki Neubauer die Spielstärke des Teams für die Saison 2026/2027. «Wir werden sicher wieder viel Power-Volleyball sehen. Wir sind in der Breite und sicher auch in der Tiefe gut aufgestellt. In der Abwehr werden wir kompakter sein, wir werden eine gute Blockmannschaft. Eine aussergewöhnlich sehr gute Blockspielerin wie Kateřina Holásková 1:1 zu ersetzen, wird jedoch schwierig sein.
Bei der Nennung des Saisonziels geben sich Club-Präsident Poles und Trainer Neubauer wie in jedem Jahr zurückhaltend und werden dann doch konkret. «Wir wollen vorne wieder ein gehöriges Wort mitreden», drückt es Nicki Neubauer aus. «Wir streben einen Medaillenplatz an», sagt Sandro Poles. «Wir wollen in der Qualifikation unter den ersten vier sein und dann ins Finale kommen», konkretisiert Neubauer. «Klar, wollen wir es probieren, diesmal Meister zu werden», ergänzt Poles. Bis dahin sei es jedoch ein langer Weg.
Von Verbandsseite her wird der durch die Clubs durchgeführte Livestream vom Auftritt her weiter professionalisiert, zudem kommt es zu zwei Regeländerungen:
Aufschlag: Das annehmende Team darf die Positionen gemäss Rotation bereits bei Beginn der Aufschlagsausführung (Anlauf, Wurf) verlassen und nicht mehr erst im Moment des Schlages.
Gehaltene Angriffsbälle: Neu ist nur noch ein sehr kurzer Ballkontakt erlaubt. Die Regel wird strenger ausgelegt. Beim internen Zuspiel bleibt eine Doppelberührung erlaubt.
Andere Regeländerungen (z. B. acht statt sechs Wechsel je Satz) wurden von Swiss Volley nicht übernommen, gelten aber im Europacup.
Die Vorbereitung ist also vorbei, nun wird es ernst für die Schaffhauserinnen. Los geht es mit dem Heimspiel gegen Volley Toggenburg. Hier sieht Nicki Neubauer sein Team in der klaren Favoritenrolle. «Volley Toggenburg ist ein komplett neues Team, es wurden nur drei Spielerinnen übernommen.» Der kleine Kader umfasst zehn Spielerinnen und prozentual mehr Ausländerinnen als der VC Kanti. Wie immer seien die Wattwilerinnen ein Gegner, der schwierig vorzubereiten sei, da man nicht wisse, was und wie es passiere, so Trainer Neubauer, der trotz Herbstferien zum Saisonauftakt am Sonntag (16:30 Uhr, BBC Arena) auf viele Zuschauer hofft.
Die Top 5-Teams liegen enger beieinander
Der VC Kanti hat in dieser Saison starke Konkurrenz. Bild: wschl
Es wird umkämpfter zugehen als in der vergangenen Saison – so lauten zumindest die Einschätzungen zur Ausgangslage in der nun beginnenden NLA-Meisterschaft.
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Wie der VC Kanti waren auch die weiteren Teams der Nationalliga A im Hinblick auf die Spielzeit 2026/2027 mehr oder weniger aktiv. «Auf dem ausländischen Transfermarkt sind insbesondere der VC Kanti und Sm’Aesch mit jeweils sechs Neuzugängen sowie Volley Lugano mit fünf Neuzugängen fündig geworden», stellte die frühere Nationalspielerin und jetzige Berufstrainerin Thays Deprati auf der Website von Swiss Volley fest. Bei Kanti sind Deprati insbesondere Ava Palm, Anna Hartig und Mia Soerensen aufgefallen.
Bei Sm’Aesch-Pfeffingen setzt die neue Trainerin Melanie Cina für die zurückgetretene Madlaina Matter auf Hedda Broberg aus Schweden sowie Mae De Graaf und Emily Silderhuis aus den Niederlanden und Lauryn Hovey (CAN), eine angriffsstarke Linkshänderin auf der Diagonalposition. Lugano hat mit der kanadischen Nationalspielerin Madyson Saris eine variantenreiche Angreiferin geholt, dazu wechselt Ashley Ekes (USA) vom VBC Cheseaux ins Tessin. Düdingen hat sich nach zehn Abgängen mit zehn Neuzugängen verstärkt, darunter der Diagonalen Conway Myah (USA), Mittelblockerin Anna Gustafson (USA) und Aussenangreiferin Mabrey Shaffmaster (USA).
Meister Neuenburg UC muss den Abgang der Leistungsträgerinnen Maia Dvoracek, Tia Scambray sowie Alix de Micheli kompensieren und hat aus dem Ausland die Kanadierinnen Elise Petit (Aussen) und Sydney Grills (Diagonale) geholt. Für die aktuell rekonvaleszente Mittelblockerin Fabiana Branca kommt für einen Monat Rylee Rader (USA).
«Der Kampf um die Plätze 1 bis 5 wird enger. Ich erwarte, dass sich die Mannschaften gegenseitig Punkte abnehmen», so die Einschätzung von Kantitrainer Neubauer. Am meisten verstärkt habe sich Düdingen. Kanti-Präsident Sandro Poles berichtet von Einschätzungen, nach denen der Titelverteidiger im Angriff weiterhin sehr schlaggewaltig sei, aber in Annahme und Verteidigung habe Federn lassen müssen. (R. Sta.)
Was hält die neue NLA-Saison der Frauen bereit?
Thays Deprati ist ehemalige Schweizer Nationalspielerin, Berufstrainerin und RSI-Volleyballexpertin (Foto: Gian Trachsel)
NLA Expert Talk Women | Am Wochenende fällt der Startschuss in die neue NLA-Saison! Thays Deprati nimmt für uns den Saisonstart bei den Frauen genauer unter die Lupe.
Auch in diesem Jahr wagen sich vor dem NLA-Saisonstart wieder zwei Expert:innen auf die Äste hinaus: Auf Frauenseite schätzt Thays Deprati die bevorstehende NLA-Saison ein, während bei den Männern Samuel Ehrat Rede und Antwort steht (Saisonstart NLA Männer am 18.10.). Thays ist ehemalige Schweizer Nationalspielerin, Berufstrainerin und RSI-Volleyballexpertin und kennt somit die NLA der Frauen bestens.
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Am Wochenende geht’s wieder los. Wenn du dich an deine NLA-Zeit zurückerinnerst: Überwiegt als Spielerin die Vorfreude oder die Nervosität vor dem ersten Spiel?
Thays Deprati: Ganz klar die Vorfreude. Nach meist zwei Monaten Vorbereitung freut man sich als Spielerin irgendwann einfach darauf, dass es endlich um Punkte geht. Bei den Testspielen wird noch viel ausprobiert, in der Meisterschaft zählt dann jedes Spiel.
Eine gewisse Nervosität ist deswegen insbesondere beim Saisonauftakt auch dabei. Gerade im ersten Spiel ist man gespannt, wie es bei den Gegnerinnen aussieht und wie man als Team mit dem Druck der Punktejagd umgeht. Und natürlich will man gut in die Meisterschaft starten: Ein Sieg im ersten Spiel gibt Selbstvertrauen und nimmt gleichzeitig etwas Druck weg: Die ersten Punkte sind gesichert.
Welche Teams haben sich auf dem Transfermarkt besonders intensiv umgesehen?
Diese Saison gab es wieder viel Bewegung auf dem Transfermarkt. Bei fast jedem Team hat sich im Vergleich zur letzten Saison mindestens die Hälfte des Kaders verändert. Das spricht für eine spannende Saison mit vielen neuen Gesichtern. Gleichzeitig werden viele bekannte Spielerinnen in neuen Farben auflaufen.
Was ich persönlich besonders für die Entwicklung des Schweizer Frauenvolleyballs erfreulich und auch langfristig vielversprechend finde, ist die Integration von jungen Schweizerinnen in die NLA-Kader. Es gab nicht nur viel Bewegung zwischen den NLA-Vereinen, sondern auch mehrere Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs und aus den nationalen Trainingszentren, die in die Kader integriert wurden und neu Verantwortung auf dem Feld übernehmen dürfen. So zum Beispiel bei Cheseaux, Düdingen, Aarau oder Genf. Auf dem ausländischen Transfermarkt sind insbesondere der VC Kanti Schaffhausen und Sm’Aesch mit jeweils sechs Neuzugängen sowie Volley Lugano mit fünf Neuzugängen fündig geworden.
Gibt es Personen, die besonders herausstechen?
Bei Kanti finde ich vor allem die kurzfristig gewonnene 191 cm grosse Deutsche Mittelblockerin Anna Hartig sowie die Übernahme der US-Aussenangreiferin Ava Palm von Volley Lugano spannend. Nach dem Rücktritt von Captain und Teamstütze Kateřina Holásková kommt mit Hartig wieder eine blockstarke Mittespielerin ins Team. Palm war letzte Saison die drittbeste Punktesammlerin der Liga und könnte für Kanti eine wichtige Verstärkung sein.
Bei Sm’Aesch musste nach dem Rücktritt der langjährigen Mittelblockerin und Identifikationsfigur Madlaina Matter diese Position ebenfalls neu besetzt werden. Die neue Trainerin Melanie Cina setzt dabei mit Hedda Broberg aus Schweden sowie Mae De Graaf und Emily Silderhuis aus den Niederlanden auf viel nordische Power und Blockstärke. Die Rotation dieses Trios dürfte in dieser Saison für spannende Möglichkeiten und viel Variabilität sorgen. Wie Kanti mit Mia Soerensen (USA) hat auch Sm’Aesch mit Lauryn Hovey (CAN) eine angriffsstarke Linkshänderin auf der Diagonalposition verpflichtet, die im Topscorer-Ranking für Furore sorgen könnte.
Und Auch Lugano hat mit der kanadischen Nationalspielerin Madyson Saris eine interessante und variantenreiche Angreiferin geholt, welche zusammen mit der bereits aus der Liga bekannten Ashley Ekes, ehemalige US-Spielerin vom VBC Cheseaux, für viel Offensivpower sorgen dürfte.
Zweimal in Folge hiess der Playoff-Final Viteos NUC gegen VC Kanti Schaffhausen – welche Teams machen in dieser Saison die Medaillen unter sich aus?
Aufgrund der Kader sehe ich auch in dieser Saison VC Kanti Schaffhausen, Sm’Aesch und Viteos NUC als Favoriten. Alle drei Teams haben eine gute Starting 7, mit einer variantenreichen Offensive, starken Zuspielerinnen und herausragenden Liberas. Aufgrund der starken internationalen Transfers würde ich den vierten Top-4-Platz aktuell Volley Lugano geben. Gleichzeitig würde es mich sehr freuen, wenn eines der Teams mit den vielen neuen Schweizer Talenten im Laufe der Saison um diese Plätze mitkämpfen könnte.
Mit dem BTV Aarau taucht ein neues Gesicht in der obersten Spielklasse auf. Was traust du dem Aufsteiger zu?
Aarau hat bereits Ende letzter Saison mit seiner erfolgreichen Cup-Kampagne gezeigt, dass sie auf NLA-Niveau mithalten können. Auch wenn man vielleicht denkt, dass der Aufsteiger automatisch der neue Underdog der Liga ist, traue ich dieser jungen und siegeshungrigen Truppe einiges zu. Umso mehr, da sie unter der Leitung von Timo Lippuner stehen. Er hat mit Sm’Aesch bereits 2016 und 2017 gezeigt, dass er eine junge Mannschaft in die Top 4 führen und junge Talente zu Topscorerinnen in der Liga entwickeln kann – die besten Beispiele hierfür sind Maja Storck und Laura Künzler.
Abschluss der Testspiele
Der Kantiblock gegen MTV Stuttgart in Aktion: Sydney Cole (vorne) und Karla Milošič. Bild: Werner Schläpfer
Reinhard Standke
Mit zwei Niederlagen gegen MTV Stuttgart beendete der VC Kanti die Serie der Saisonvorbereitungsspiele.
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Eine Woche vor dem Start in die Saison 2026/2027 musste sich der VC Kanti gegen den Bundesligisten MTV Stuttgart in den Testspielen acht und neun in knappen Sätzen mit jeweils 1:3 geschlagen geben. «Gegen eines der Spitzenteams der deutschen Bundesliga haben wir in der Offensive gut gearbeitet, vor allem am Freitag», blickt Kanti-Headcoach Nicki Neubauer auf die letzten beiden Vorbereitungsspiele zurück. «Da haben wir einen deutlichen Schritt vorwärts gemacht im Vergleich zum Wochenende zuvor gegen Rote Raben Vilsbiburg.» Auch sonst habe das System gut gegriffen, so Neubauer weiter, der allen Spielerinnen Einsatzzeiten gewährte.
«Wir haben Fortschritte gesehen. Jetzt geht es darum, diese zu stabilisieren und das, was wir in den vergangenen zwei bis drei Wochen erarbeitet haben, als Basis zu nehmen und in den nächsten Spielen auch taktisch arbeiten zu können», sagt der Cheftrainer des VC Kanti. In der Abschlusswoche der Saisonvorbereitung gibt es zwei Ruhetage: am gestrigen Sonntag sowie am Mittwoch.
Zum Saisonauftakt trifft das Team von Nicki Neubauer am kommenden Sonntag (16:30 Uhr, BBC Arena) auf Volley Toggenburg. Samstag, 17. Oktober, kommt es in Gümligen im Rahmen des Supercup zur Revanche zwischen Vizemeister VC Kanti und Meister Neuenburg UC.
CEV trifft überraschenden Entscheid
Entgegen seiner Ankündigung vom August führt der CEV in den europäischen Wettbewerben nun doch bereits in dieser Saison alle von der FIVB und ihm getesteten Regeln ein.
Die FIVB und der CEV prüfen seit Sommerbeginn diverse Regeländerungen. Die Testphase dauert bis zum FIVB-Kongress 2026, an dem die neuen Regeln verabschiedet und per 1. Januar 2027 eingeführt werden sollen. Im August erhielt Swiss Volley die Information vom CEV, dass auf die neue Europacup-Saison hin voraussichtlich nur zwei der Massnahmen eingeführt werden: Die Interpretation der bestehenden Regel für gehaltene Angriffsbälle und die Positionen beim Service des annehmenden Teams.
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Auf Basis dieser Informationen führte Swiss Volley diese beiden Anpassungen rechtzeitig vor dem Start der Meisterschaft ein, um allen Clubs und Regionalverbänden Planungssicherheit zu gewährleisten.
Am 25. September kündigte der CEV an, dass er entgegen der Ankündigung im August doch alle neuen Regeln in den europäischen Wettbewerben einführen wird. Die am Europacup teilnehmenden NLA-Teams werden an ihren Spielen mit den vom CEV eingeführten Regel-Tests spielen.
Um die Kontinuität in der laufenden Meisterschaftssaison zu wahren, bleibt Swiss Volley trotz dieser neuen Ausgangslage beim Entscheid des Zentralvorstands vom 25. August 2026.
Auf eine Umsetzung einzig in der NLA verzichtet Swiss Volley und stellt somit sicher, dass die Spieler:innen und Schiedsrichter:innen, die in der Schweiz in verschiedenen Ligen eingesetzt werden, nicht mit unterschiedlichen Regeln und Interpretationen an den Spielen antreten müssen.
Volleyballregeln 2026/2027 und Erläuterungen zu den zwei Anpassungen
Regeländerung Swissvolley
Neue Regelung ab nächster Saison:
Doppelkontakt-Interpretation
Doppelkontakt beim Zuspiel (zweiter Ballkontakt) bleibt weiterhin erlaubt, sofern der Ball auf derselben Spielfeldseite bleibt. Eine Regeländerung ist nicht erforderlich.
Rotationsfehler – freie Positionierung des empfangenden Teams
Die annehmende Mannschaft muss beim Pfiff des Schiedsrichters in der korrekten Rotationsreihenfolge stehen, darf sich aber bewegen, sobald der Aufschlag beginnt. Die Spieler dürfen ihre korrekte Rotationsposition verlassen, sobald die Aufschlagbewegung beginnt, einschließlich eines Schrittes oder einer Bewegung der Arme oder Beine in der ersten Aufschlagbewegung.
Ersetzunge
Die Anzahl der Auswechslungen pro Satz wird von sechs auf acht erhöht.
Mannschaftsaufstellung
Bei FIVB-Wettbewerben können Teams zwischen 12 und 14 Spieler anmelden. Jedes Team muss mindestens einen Libero haben. Die Teams können zwei Liberos aus dem angemeldeten Kader nominieren. Hierfür haben sie bis zu einer Stunde vor Spielbeginn Zeit.
Der Ball berührt die Decke
Berührt der erste oder zweite Ball die Infrastruktur der Halle oberhalb des Spielfelds und bleibt er auf derselben Spielfeldseite spielbar, wird der Ballwechsel fortgesetzt. Berührt der Ball die Deckenkonstruktion und prallt ins gegnerische Feld zurück, wird dies als Fehler gewertet. Eine Berührung mit der Spider-Cam oder der Krankamera innerhalb des Spielfelds führt ebenfalls zu einer Wiederholung.
„Schieben–Tragen–Fangen–Werfen–Spitzen“-Angriff
Regel 9.2.2 wird bei Angriffsaktionen strikt angewendet. Der Ball darf weder gefangen noch geworfen werden. Angriffsaktionen mit Richtungswechseln, beidhändigen Angriffen, Schieben, Blocken mit offener Hand und Tragen des Balls sind nicht erlaubt. Lediglich das Antippen des Balls mit sehr kurzem Kontakt ist zulässig.
Lesezeichen für die Herausforderung mitten in der Rallye
Teams können während einer Rallye jede Aktion markieren, die nach deren Abschluss möglicherweise angefochten werden könnte. Verliert ein Team die Rallye, kann es am Ende nur eine der markierten Aktionen anfechten. Aktionen mitten in der Rallye können nur mit einer Markierung angefochten werden. Markieren beide Teams Aktionen in derselben Rallye, wird die Sequenz überprüft, und der zuerst festgestellte Fehler gilt. Das Markierungssystem muss mit dem Startknopf der Rallye verknüpft sein, um eine schnellere Videoüberprüfung zu ermöglichen.
Ballberührungen in der Verteidigung und Aufschlag empfangen Ballberührungen in der Verteidigung und beim Aufschlag/Rückschlag werden in die Challenge-Regeln aufgenommen. Ein klarer und sichtbarer Kontakt muss auf Video nachgewiesen werden, um die ursprüngliche Entscheidung aufzuheben. Liegt kein Videobeweis vor, bleibt die ursprüngliche Entscheidung bestehen.
Pausen reduzieren
Nachdem das Ergebnis einer Challenge übermittelt wurde, darf das Team, das die Challenge beantragt hat, vor Beginn der nächsten Rallye keine Auszeit mehr beantragen. Das Team, das keine Challenge beantragt hat, behält das Recht, eine Auszeit zu nehmen. Diese Einschränkung gilt sowohl für Challenges am Ende einer Rallye als auch für Challenges während einer Rallye.
Verwendung der Schiedsrichterpfeife
Kein Pfiff wird ertönt, wenn ein Ball eindeutig im oder außerhalb des Spielfelds landet, ein Aufschlag das Netz nicht passiert oder ein Block direkt außerhalb des Spielfelds ausgeführt wird.
Der Trainer soll mit dem ersten Schiedsrichter sprechen.
Der Cheftrainer darf sich an den ersten Schiedsrichter wenden, um die Art der beantragten Herausforderung zu klären oder zu bestätigen oder um eine Entscheidung zu hinterfragen. Beschwerden und Proteste sind weiterhin unzulässig.
Aufwärmprotokoll
Das Aufwärmprogramm wird um eine separate 90-sekündige Aufwärmphase für den Aufschlag erweitert. Beide Teams teilen sich das Netz für den Angriffsteil des Aufwärmens, aber beim Aufschlag hat Team A die ersten 90 Sekunden auf dem Feld, gefolgt von Team B für die gleiche Zeitspanne. Diese Anpassung dient der Sicherheit der Athleten.
Erkenntnisreiche Testspiele für Kanti
Sydney Cole (rechts) ist der neue Kanti-Captain.Bild: Werner Schläpfer
Nach dem 2:2-Unentschiden vom Freitagabend endete das zweite umkämpfte Testspiel des VC Kanti gegen Rote Raben Vilsbiburg am Samstag mit einer 0:4-Niederlage (22:25, 24:26, 21:25, 21:25).
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Kanti-Chefcoach Nicki Neubauer führte häufige Wechsel durch, zudem musste er wie bereits am Tag zuvor auf die leicht am Fuss angeschlagene Mittelblockerin Wanda Herzog verzichten. Dafür erhielt Klara Milošič viel Einsatzzeit.
«Insgesamt war die Leistung ok, wir sind aber mit ein paar Sachen noch nicht zufrieden», lautete das Fazit von Neubauer nach den insgesamt acht Sätzen gegen den deutschen Bundesligisten. «Offensiv haben wir nicht ganz den Rhythmus gefunden. Da werden wir noch etwas über die Bücher gehen. Was die Abstimmung betrifft, werden wir noch etwas mehr Zeit brauchen», so der Cheftrainer der Schaffhauser Volleyballerinnen. «Der Aufschlag war gut, das Blockverhalten recht ordentlich.»
Ein Wochenende vor dem Saisonstart folgen in der BBC-Arena noch zwei letzte Vorbereitungsspiele gegen MTV Stuttgart: Am Freitag, 2. Oktober, beginnt die Partie um 18.00 Uhr, einen Tag später um 14.00 Uhr.
Fest steht unterdessen, wer die Nachfolge von Katerina Holaskova, die nach elf Spielzeiten in Schaffhausen im April ihre Karriere beendete, als Captain antritt: Passeuse Sydney Cole wird neu das Team auf und neben dem Spielfeld anführen. (R.Sta.)
Bilder Spiel Teampräsentation
VC Kanti auf Testspielreise in Italien
Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist sehr gut bei den Frauen des VC Kanti. Bild: Werner Schläpfer
Eine Woche vor der Teampräsentation in der heimischen BBC Arena absolvierte der VC Kanti Schaffhausen ein verlängertes Trainings- und Testspielwochenende in Italien. Innerhalb von drei Tagen bestritt das neu formierte Team drei Testspiele und mehrere Trainingseinheiten.
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Werner Schläpfer
Die Frauen des VC Kanti befinden sich noch immer mittendrin in der Saisonvorbereitung. Um auch mal aus Schaffhausen rauszukommen, nutzte Cheftrainer Nicki Neubauer die Gelegenheit für einen Testspiel-Dreierpack in Italien. Hierbei ging es darum, zum einen den Teamzusammenhalt weiter zu steigern. Aber auch der sportliche Aspekt war wichtig, mit drei Spielen in drei Tagen wird zum einen auch die physische Grundlage für die Saison gelegt. Und die Abläufe innerhalb der Mannschaft werden weiter forciert.
Ein Sieg und zwei Niederlagen in drei Spielen
Los ging es am Freitagabend. Nach der rund fünfstündigen Anreise traf der VC Kanti dann in Vigevano auf das heimische Team von Florens Vigevano aus der italienischen Serie A3. Die Schaffhauserinnen gewannen die Partie mit 3:1.
Am Samstag trainierte die Mannschaft in der Pala Igor in Novara. Die Halle ist die Heimstätte von Igor Novara Volley aus der italienischen Serie A1. Am Nachmittag stand erneut das Duell mit Florens Vigevano auf dem Programm. Diesmal gewann das Heimteam mit 3:1.
Am Sonntag folgte in Mailand dann der dritte Vergleich. Gegner war Club Italia, das Nachwuchsteam der italienischen Volleyball-Akademie mit Spielerinnen der Jahrgänge 2008 und 2009. Gespielt wurde in der Halle der Powervolley Academy beim San-Siro-Stadion.
Kanti verlor diese Partie mit 1:3. Die Sätze verliefen teilweise eng. Mehrere Durchgänge gingen über die reguläre Punktzahl hinaus. Damit erhielt das Schaffhauser Team eine weitere Gelegenheit, verschiedene Aufstellungen und Abläufe unter Wettkampfbedingungen zu testen.
Für Trainer Nicki Neubauer standen die Resultate nicht im Vordergrund. Das Italien-Wochenende diente vor allem dazu, das Zusammenspiel der neu zusammengestellten Mannschaft weiterzuentwickeln und verschiedene personelle Varianten zu prüfen.
Als Nächstes steht die Teampräsentation an
Mit den drei Testspielen setzte der VC Kanti seine Vorbereitung auf die Saison 2026/27 weiter fort. Als Nächstes steht die Teampräsentation in Schaffhausen auf dem Programm. Am Freitagabend, 25. September, trifft das Team von Nicki Neubauer um 20 Uhr in der BBC Arena auf Rote Raben Vilsbiburg. Die beiden Teams stehen sich einen Tag später ab 14 Uhr ein zweites Mal gegenüber.
VC Kanti verliert Test gegen Bundesligisten
Phasenweise konnten die Schaffhauser Volleyballerinnen mit dem Bundesligisten mithalten. Bild: Schläpfer
Die Schaffhauser Volleyballerinnen müssen sich im zweiten Spiel der Saisonvorbereitung gegen den MTV Stuttgart klar geschlagen geben.
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Werner Schläpfer
Der VC Kanti hat am vergangenen Samstag sein zweites Testspiel im Rahmen der Saisonvorbereitung gegen den MTV Stuttgart bestritten. Gegen den mehrfachen deutschen Meister unterlag das neu formierte Schaffhauser Team letztlich klar mit 0:4 Sätzen (17:25, 21:25, 17:25 und 20:25).
Nach dem 3:1-Erfolg gegen die Blaubären Flacht – ebenfalls deutscher Bundesligist – im ersten Vorbereitungsspiel bot die Partie in der «SCHARRena» in Stuttgart eine weitere Möglichkeit, Spielpraxis zu sammeln und verschiedene personelle wie auch taktische Varianten zu testen.
Trotz des klaren Resultats zeigte der VC Kanti gegenüber dem ersten Testspiel weitere Fortschritte. Über weite Strecken konnte das Schaffhauser Team mit dem etablierten deutschen Erstligisten mithalten. In mehreren Phasen entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit langen Ballwechseln. Auch im Angriff setzte der VC Kanti immer wieder Akzente. In den entscheidenden Situationen zeigten sich jedoch die grössere Klasse und Konstanz der Gastgeberinnen.
Für Kanti-Trainer Nicki Neubauer stand neben dem Resultat vor allem die weitere Entwicklung der Mannschaft im Vordergrund. Der Vergleich lieferte dem Trainerteam zusätzliche Erkenntnisse über den aktuellen Leistungsstand, die Abstimmung und die Einsatzmöglichkeiten des Kaders. Gerade angesichts der zahlreichen Veränderungen im Team kommt den Testspielen eine besondere Bedeutung zu: Sieben Spielerinnen sind neu zum VC Kanti gestossen, entsprechend gilt es, Automatismen zu entwickeln und die Rollen innerhalb des Teams zu finden.
Der VC Kanti setzt seine Saisonvorbereitung in dieser Woche mit einem Aufenthalt in Italien fort. Dort sind drei weitere Testspiele vorgesehen. Insgesamt umfasst das Vorbereitungsprogramm der Schaffhauser Volleyballerinnen zehn Testpartien, sodass Neubauer noch reichlich Gelegenheit erhält, an der Abstimmung seiner neu formierten Equipe zu arbeiten. Nach der Rückkehr aus Italien folgen weitere Tests unter anderem zu Hause anlässlich der Teampräsentation am 25. September um 20:00 Uhr gegen die Roten Raben ihr, ehe die Resultate erstmals wieder zählen. Bis zum Meisterschaftsstart am 11. Oktober gegen Volley Toggenburg bleibt damit noch Zeit, die Erkenntnisse aus den bisherigen Auftritten in die tagtägliche Trainingsarbeit einfliessen zu lassen.
Erste Standortbestimmung endet mit Sieg
Gepunktet: Zuspielerin Martyna Grysak (Nummer 8) lanciert den Mitteangriff von Anna Hartig. Bild: Werner Schläpfer
Nur eine Woche nach Beginn der Saisonvorbereitung bestritt der VC Kanti Schaffhausen seinen ersten Test. Gegen die Blaubären, ein Team aus der deutschen Bundesliga, setzte sich das neu formierte Kantiteam mit 3:1 Sätzen durch.
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Zuvor hatte sich die Mannschaft noch am «First Friday Schaffhausen» erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Bei einem Treffen in der Permuda Bar an der Stadthausgasse knüpften die Spielerinnen erste Kontakte zu Sponsoren und Fans.
Es wurde viel getestet und ausprobiert
Im ersten Testspiel am Sonntagnachmittag lag der Fokus des Trainerteams weniger auf dem Ergebnis als auf der Möglichkeit, verschiedene Aufstellungsvarianten zu testen. Die Spielerinnen kamen auf unterschiedlichen Positionen zum Einsatz, und erste Spielabläufe wurden unter Wettkampfbedingungen erprobt.
Der VC Kanti startete mit einer knappen 22:25-Niederlage in den ersten Satz. Doch das Heimteam fand schnell den Rhythmus und gewann die folgenden drei Sätze souverän mit 25:18, 25:15 und 25:23. Damit sicherte sich der VC Kanti den ersten Test der Saisonvorbereitung mit 3:1.
Die Partie lieferte dem Trainerteam wertvolle Erkenntnisse über den aktuellen Stand der neu formierten Mannschaft. Bis zum Saisonstart gilt es, in verschiedenen Bereichen noch an der Feinabstimmung zu arbeiten. (wsch)
Bilder
VC Kanti startet mit einem neuen Gesicht in die Saison
Die Schaffhauser Volleyballerinnen sind inzwischen in die Vorbereitung auf die neue Spielzeit eingestiegen. Unter anderem stehen auch zehn Testspiele an. Bild: Werner Schläpfer
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Sieben neue Spielerinnen und zehn Testspiele: Beim VC Kanti ist die Vorbereitung auf die neue NLA-Saison lanciert.
Im Laufe der vergangenen Woche sind die NLA-Spielerinnen des VC Kanti Schaffhausen nach und nach in der Munotstadt eingetroffen. Bevor in der Halle die ersten schweisstreibenden Trainingseinheiten auf dem Programm standen, erhielten die neuen und bisherigen Spielerinnen Gelegenheit, sich auch abseits des Volleyballfeldes besser kennenzulernen.
Am Wochenende nahm Peter Baumer das Team mit auf einen Rundgang durch Schaffhausen und brachte den Spielerinnen die Stadt und ihre Besonderheiten näher. Nach einem Mittagessen ging es anschliessend sportlich weiter – allerdings nicht in der Volleyballhalle. Bei einem gemeinsamen Pétanque-Turnier konnten die Spielerinnen ihr Geschick mit den Kugeln unter Beweis stellen. Dabei standen vor allem der Spass und das gegenseitige Kennenlernen im Fokus.
Seit Dienstag gilt nun wieder volle Konzentration auf Volleyball. Mit einem intensiven ersten Training ist der VC Kanti in die sechswöchige Saisonvorbereitung gestartet. Gerade in der ersten Phase geht es für das Trainerteam darum, aus einer neu zusammengestellten Mannschaft möglichst schnell eine Einheit zu formen. Sieben neue Athletinnen müssen integriert werden. Gleichzeitig gilt es, Abläufe, Spielsystem und gegenseitiges Vertrauen aufzubauen.
Neben dem Training bietet die Vorbereitung viele Möglichkeiten, den aktuellen Leistungsstand zu testen. An fünf Wochenenden bestreitet Kanti zehn Testspiele. Dabei kann das Trainerteam verschiedene Formationen ausprobieren und den Spielerinnen Spielpraxis geben.
Auch die Fans erhalten die Gelegenheit, das neu formierte Kanti-Team bereits vor dem Saisonstart live zu erleben. An drei Wochenenden sind Vorbereitungsspiele in Schaffhausen geplant. Im Rahmen des «First Friday» in der Schaffhauser Altstadt ist die Mannschaft am morgigen Freitag von 18.30 bis etwa 20 Uhr vor dem Quartier Klub und Bermuda Restaurant Bar anzutreffen. Die Saison 2026/27 beginnt am 11. Oktober mit dem Heimspiel gegen Volley Toggenburg. (wschl)
Vorbereitungsspiele: 5. September, 15.00: VC Kanti - Blaubären (1. Bundesliga) (Zimmerberghalle Beringen). - 12. September, 17.00: MTV Stuttgart - VC Kanti (SCHARRena). - Testspiele in Italien: 18. September, 20.00: Florens Vigevano - VC Kanti, 19. / 20. September: Club Italia - VC Kanti (Ort und Zeit noch offen). - 25. September, 20.00: VC Kanti - Rote Raben (inkl. Teampräsentation, BBC-Arena). 26. September, 14.00: VC Kanti - Rote Raben (BBC-Arena). - 2. Oktober 18.00: VC Kanti - MTV Stuttgart (BBC-Arena). - 3. Oktober, 14.00: VC Kanti - MTV Stuttgart (BBC-Arena SH).
🔥🌴🍹 The girls are back in Town! 🍹🌴🔥
Es freut uns sehr, Euch bekannt geben zu dürfen, dass die «Kantigirls 2026/2027» gemeinsam mit unseren Freunden
vom @quartierklub & @bermuda_sh ja, genau dort, wo wir jeweils unsere Medaillenfeiern zelebrieren 😉 – am
First Friday, 4. September 2026, unter dem Motto «The girls are back in Town!» die Stadthausgasse beleben
werden.
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Von 18.30 bis ca. 20.00 Uhr habt Ihr die Gelegenheit, unsere neuen und bekannten Kantigirls ganz ungezwungen
zu treffen. Ob bei einem Drink an der BERMUDA-Outdoorbar, bei lockeren Gesprächen oder bei einigen Bällen
auf dem Mini Beach Court - der persönliche Austausch und das gemeinsame Erlebnis stehen im Mittelpunkt.
Wir freuen uns darauf, mit Euch gemeinsam die neue Saison einzuläuten und unsere Kantigirls in einem
ungezwungenen Rahmen in unserer tollen Munotstadt willkommen zu heissen.
First Friday | Freitag, 4. September 2026
18.30 – ca. 20.00 Uhr | BERMUDA, Stadthausgasse 15, 8200 Schaffhausen
«The girls are back in Town!»
Aber auch ohne die Kantigirls geht die Party im Anschluss natürlich weiter: Outdoor bis 22.00 Uhr, danach Indoor
bis 03.00 Uhr mit den @floorfillersdjteam - ja genau, unseren Hallen-DJ’s! - und dem Bermuda Soundsystem.
Kommt vorbei – trefft die neuen Kantigirls und seid Teil unserer Kanti-Family!
Wir freuen uns auf Euch und auf einen stimmungsvollen Abend in der Stadthausgasse.
Silber für Kimi Schnegg und Laura Bissig in Rorschach
Starker Auftritt der Kantigirl Kimi Schnegg und Laura Bissig am Beachturnier in Rorschach
Kimi Schnegg vom VC Kanti Schaffhausen und ihre Partnerin Laura Bissig haben in Rorschach für ein weiteres Highlight gesorgt. Die beiden zeigten über das gesamte Turnier hinweg starken Beachvolleyball und kämpften sich souverän bis ins Finale.
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Nach überzeugenden Auftritten in den vorherigen Runden bewiesen Schnegg und Bissig auch im Halbfinale Nervenstärke und sicherten sich damit verdient den Platz im Endspiel. Besonders ihre starke Annahme und die konsequente Spielweise waren wichtige Bausteine für den Erfolg.
Im Finale wartete mit Schaltegger/Rohrer ein starkes Duo. Kimi Schnegg und Laura Bissig kämpften um jeden Ball und zeigten nochmals eine sehr gute Leistung. Für den ganz grossen Triumph reichte es diesmal jedoch nicht – Schaltegger/Rohrer waren im Endspiel die stärkeren und sicherten sich den Turniersieg.
Silber in Rorschach – und damit ein weiterer grosser Erfolg für die beiden! 🥈🏐
Herzliche Gratulation an Kimi Schnegg und Laura Bissig zu dieser starken Turnierleistung. Mit viel Leidenschaft, Teamgeist und Einsatz haben die beiden einmal mehr gezeigt, dass mit ihnen auf dem Beachvolleyballfeld zu rechnen ist.
Silber glänzt! Herzliche Gratulation, Kimi & Laura! ❤️🏐🥈
#VCKanti #Kantigirl #KimiSchnegg #LauraBissig #Beachvolleyball #Rorschach #Silber #Podest #TeamKanti #Volleyball #BeachVolleyball #TogetherWeFight #OneTeamOneFamily
Kanti-Neuzugänge glänzen mit ihren Nationalteams
Gun Hindgren in der Stammsechs, Klara Milošič mit wertvollen Teileinsätzen – beide Kanti-Neuzugänge durften mit ihren Nationalteams ein perfektes Wochenende feiern.
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Klara Milošič und Gun Hindgren blieben mit ihren Auswahlteams in der CEV Volleyball Europaliga 2026 der Frauen, die als Qualifikationswettbewerb für die Europameisterschaft 2028 dient, weiterhin auf Erfolgskurs. Mit dem Punktemaximum aus zwei Wochenenden führen Schweden und Slowenien die Tabelle auf den Rängen eins und zwei an. Damit befinden sich beide Nationen auf bestem Weg zur EM-Qualifikation 2028. Auch in der dritten Runde des laufenden Wettbewerbs zählen die Teams weiterhin zu den Favoriten.
Weniger erfreulich präsentiert sich die Ausgangslage für das Schweizer Nationalteam. Nach den Punktverlusten in Finnland und dem hart umkämpften 3:2-Heimsieg gegen Österreich in der Pilatus Arena Kriens vor begeisterter Kulisse stehen die Chancen auf eine Qualifikation derzeit nicht optimal. Der abgegebene Punkt gegen Österreich könnte sich im Kampf um die begehrten Top-4-Plätze, die zur Teilnahme an der Europameisterschaft 2028 berechtigen, noch als entscheidend erweisen.
Aktuell liegen sechs Teams vor der Schweiz. Damit die EM-Teilnahme doch noch Realität wird, müssten gleich mehrere Konkurrenten unerwartet Punkte liegen lassen. Die Ausgangslage ist schwierig – aber solange gespielt wird, lebt die Hoffnung. Im Sport wurden schon oft scheinbar unmögliche Aufholjagden Realität.
Sieg für das Beach-Team Kimi Schnegg (Kanti) / Janick Schaltegger!
Kanti-Spielerin Kimi Schnegg (links auf dem zvg-Bild) holt die nächste Medaille an Schweizer Meisterschaften. Noch an der Medaillenfeier der Schaffhauser Volleyballerinnen vom vergangenen Mittwoch hatte die 20-Jährige vom Beachvolleyballsport geschwärmt, dem sie im Sommer nachgehen werde. Und siehe da – schon kann Schnegg mit dem ersten Erfolg aufwarten. Zwei Wochen nach der Silbermedaille in der NLA-Meisterschaft gewinnt die Hallen-Libera-Spielerin an den Beachvolleyball-Hochschul-Schweizermeisterschaften mit Janick Schaltegger (links neben Schnegg) in Neuenburg prompt den Titel. Schnegg, Studentin an der PH Schaffhausen , und Schaltegger qualifizieren sich damit für die Europäischen Hochschulspiele, die vom 18. Juli bis zum 1. August 2026 im italienischen Salerno ausgetragen werden. (wschl/R.Sta.)