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Nicki Neubauer steht in seiner 10: Saison beim VC-Kanti
In seiner 10. Saison beim VC Kanti, wovon die sechste als Cheftrainer, sind die Erwartungen an die neue Saison bei Nicki Neubauer (45) gross. Der 3. Platz in der vergangenen Spielzeit war in den letzten Jahren die beste Rangierung unter Neubauer.
Auf diese Saison hin mussten sechs Abgänge verzeichnet werden, wobei diese leistungsmässig ersetzt wurden. Das Kader umfasst derzeit acht Schweizer Spielerinnen und sechs Ausländerinnen. Neu hinzugestossen sind Norene Iosia, Angel Gaskin, Molly Lohmann (alle USA), Julia Künzler (NNV Aargau), Jasmin Kuch (Toggenburg) und die Rückkehrerin Elisa Suriano (Voléro Zürich).
Am Samstag, 22. Oktober 2022 startet der VC Kanti mit einem Heimspiel gegen Volley Düdingen, am folgenden Tag spielt das NeubauerTeam ebensfals zu Hause gegen den Schweizermeister NUC.
SRS: Nicki Neubauer, Sie stehen in Ihrer 10. Saison beim VC Kanti. Wie beurteilen die aktuelle Qualität Ihres Teams mit den sechs Abgängen/sechs Neuzuzügen?
Nicki Neubauer: «Ich denke, mit den drei Amerikanerinnen haben wir uns qualitativ gut verstärkt. Besonders erfreulich, dass drei hochtalentierte Schweizerinnen zum Kader gestossen sind.»
SRS: In jeder Saison steht man vor neuen Challenges, in deren Zusammenhang oft von Kontinuität gesprochen wird. Kontinuität ist aber nur mit einem eingespielten Team möglich. Sehen Sie das auch so?
«Absolut. Im Umfeld des VC Kanti sind wir sehr professionell aufgestellt. Da machen wir uns viele Gedanke darüber, wie das Kader zusammengestellt wird und was Sinn macht.»
SRS: Welche Transferwünsche konnten Sie sich erfüllen?
«Mit Norene Iosia haben wir meine Wunschspielerin auf der Zuspielposition. Sie kann den Unterschied ausmachen. Auch die Rückkehr von Elisa Suriano von Voléro wird uns viel Stabilität geben.»
SRS: Welche Ihrer Konkurrenten flössen Ihnen am meisten Respekt ein?
«Es gibt die drei „Verdächtigen“ neben uns: NUC, Düdingen und Aesch Pfeffingen. Die grosse Unbekannte ist Aufsteiger Voléro.»
SRS: Welches von diesen Teams hat sich am meisten verstärkt?
«Auf dem Papier ganz klar NUC. Sie haben sich mit drei Amerikanerinnen verstärkt - zwei Spielerinnen auf der Aussen- und eine auf der Diagonalposition.»
SRS: NUC hat genauso wie der VC Kanti drei Amerikanerinnen verpflichtet. Wie kommt das?
«Wir brauchen Spielerinnen, die in unser Profil passen. Aus diesem Grund sehen wir uns auf dem internationalen Markt um. Nicht zuletzt müssen die Akteurinnen auch menschlich zu uns passen. Ich gehe in die 25. Saison als Profitrainer und verfüge über ein weltweites Netzwerk. Ein Restrisiko jedoch ist immer vorhanden.»
SRS: Sie waren acht Jahre Assistenztrainer beim Deutschen Volleyballverband. Seit diesem Sommer sind Sie Hauptverantwortlicher der Damen-B-Nationalmannschaft. Worin liegt die Hauptherausforderung bei dieser Aufgabe?
«Hier ist es meine Obliegenheit, die Spielerinnen auf das höchste internationale Level vorzubereiten.»
SRS: Wie lassen sich Ihre beiden Engagements – VC Kanti und Deutscher Volleyballverband – unter einen Hut bringen?
«Mit der neuen Aufgabe beim Deutschen Volleyballverband habe ich deutlich mehr Zeit für den VC Kanti. In diesem Sommer konnten wir sechs Wochen mit allen Schweizerinnen trainieren. Die Vorbereitung konnte Mitte August starten.»
SRS: Wie lange läuft Ihr Vertrag bei VC Kanti?
«Offiziell bis 2024 – von mir aus sehr gerne noch länger.»
SRS: Und wie lautet Ihr Saisonziel?
«Saisonziel heuer ist wie Saisonziel jedes Jahr: Halbfinale plus ...»

http://vckanti.vvf.li/media/files/srs_regional_sport_4_2022_neu_web.pdf
VC Kanti an der Pro Alpen Trophy: drei Spiele, ein Sieg
Korina Perkovac (l.) im Netzduell mit einer Tirolerin. BILD WERNER SCHLÄPFER
Im Laufe seiner Vorbereitung reiste der VC Kanti am vergangenen Wochenende ins Tirol zur Pro Alpen Trophy Innsbruck. Aber leider hatte die Verletzungshexe bereits vor dem Turnier zugeschlagen. Letzte Woche hat sich die Rückkehrerin Elisa Suriano bei der Arbeit das Bein gebrochen, sie wird voraussichtlich erst zu Beginn des neuen Jahres wieder zur Verfügung stehen. Vor Turnierbeginn kam eine weitere Hiobsbotschaft, denn auch Libera Viviane Habegger muss rund vier Wochen pausieren, um ihr operiertes Knie zu schonen. Und zu guter Letzt musste nach dem ersten Spiel des Turniers die amerikanische Zuspielerin Norene Iosia wegen einer Muskelzerrung pausieren.
Am ersten Tag der Pro Alpen Trophy spielte der VC Kanti gegen ein Dukla Liberec, Dritter der tschechischen Liga in der abgelaufenen Saison, das eine Woche vor dem Saisonstart schon viel weiter war als die Schaffhauserinnen, welche sich mit 0: 3 geschlagen geben mussten. Das Team von Nicki Neubauer zeigte zu Beginn von Satz 1 und 2 ein gutes Spiel, konnte die Performance aber nicht ganz durchziehen. Die letztjährige Kantizuspielerin Viktoria Deisl bei Dukla kam gegen ihr ehemaliges Team nur zu einem Kurzeinsatz am Ende des dritten Satzes.
Im weiteren Verlauf bat am Samstagmorgen der Trainerstab zu einem intensiven Training, bevor es im zweiten Spiel des Turnieres gegen Pirane Brusno ging, den Drittplatzierten der abgelaufenen slowakischen Meisterschaft. Der VC Kanti mit Alessia Pazin am Pass für den Rest des Turnieres, da man die erste Zuspielerin schonte, um kein Risiko einzugehen, zeigte eine verbesserte Leistung gegenüber dem Vortag und liess dem Gegner keine Chance. Zu Beginn des letzten Spiels gegen den Lokalmatador Ti-Rowa-Moser-Volley zeigten die Nordostschweizerinnen, mit was in dieser Saison zu rechnen ist. Alessia Pazin setzte ihre Angreiferinnen immer wieder gekonnt in Szene. Ab dem dritten Satz liessen bei den Munotstädterinnen aber die Kräfte nach, und der Gegner konnte die Partie noch zum 3: 2-Sieg drehen.
In Anbetracht der Verletzungssorgen war das Turnier in der Tiroler Hauptstadt ein gutes Vorbereitungscamp, um zu sehen, wo der Hebel in den nächsten Wochen angesetzt werden muss. Erste Gelegenheit für die Kanti-Fans, das neue Team zu sehen, ist am Freitag, 30. September, um 20 Uhr gegen Dresden in der BBC Arena. (wsch)
Die Ergebnisse der Pro Alpen Trophy 2022: 1. Dukla Liberec. 2. Ti-Rowa-Moser-Volley. 3. VC Kanti. 4. VK Pirane Brusno .– Resultate. Freitag: VC Kanti - Liberec 0: 3 (19: 25, 18: 25, 13: 25). Ti-Rowa-Moser-Volley - Pirane Brusno 3: 0 (25: 17, 25: 11, 25: 10). – Samstag: VC Kanti - Pirane Brusno 3: 0 (25: 12, 25: 7, 25: 18). - Ti-Rowa-Moser-Volley - Dukla Liberec 1: 3 (25: 20, 19: 25, 15: 25, 16: 25). – Sonntag: Liberec - Brusno 3: 0 (25: 15, 25: 14, 25: 12). Ti-Rowa-Moser-Volley - VC Kanti 3: 2 (17: 25, 19: 25, 25: 18, 25: 15, 15: 9).
VC Kanti mit den ersten Testspielen
Im Zuge der Vorbereitung auf die Saison 2022/23, die am 22. Oktober beginnt, spielte das neuformierte Team des VC Kanti am vergangenen Freitag einen ersten Test gegen Glaronia in Glarus – mit ausgeblichenem Ausgang. Weiter geht es an diesem Wochenende mit dem schon beinahe traditionellen Pro-Alpen Trophy Turnier in Innsbruck. In diesem Jahr bewegen sich die Teams im Tirol in etwa auf dem gleichen Spielniveau wie die Schaffhauserinnen: VK Dukla Liberec aus Tschechien (mit der letztjährigen Kanti-Zuspielerin Viktoria Deisl) spielt in der kommenden Saison im europäischen CEV Cup, und das slowakische Team von VK Pirane Brusno könnte im Challenge Cup Gegner des Kanti-Teams werden. Also eine optimale Vorbereitung mit Gegnern auf Augenhöhe, um erste Anhaltspunkte der Spielstärke zum neuen Kader zu gewinnen. Aber auch im Tirol geht es in erster Linie um das Einspielen der Equipe in guten Testspielen und vorerst noch weniger um Resultate. (r.)
Pro-Alpen Trophy. Turnier in Innsbruck vom 16. 9. bis 18. 9. ,USI-Halle 40 am Innsbrucker Sport-Campus. Heute Freitag: 17.30 VC Kanti SH - VK Dukla Liberec, CZ (mit Zuspielerin Viktoria Deisl), 19.30 TI-Volley Innsbruck - VK Pirane Brusno, SLK. – Samstag, 17. 9.: 16.30 VC Kanti - VK Pirane Brusno, 18.30 TI-Volley Innsbruck - VK Dukla Liberec. – Sonntag 18. 9.: VK Dukla Liberec - VK Pirane Brusno, VC Kanti - TI-Volley Innsbruck.
Weitere Vorbereitungstermine des VC Kanti: 30. 9. bis 2. 10. Turnier in der BBC-Arena mit Spielen gegen Dresden und Mulhouse.
8./9. Oktober: Zwei Testspiele gegen Genf, das neu von Andreas Vollmer trainiert wird.
14./15. Oktober: Testpiele gegen Suhl in der BBC-Arena.
22./23. Oktober: NLA-Saisonauftakt mit VC Kanti - Düdingen (Sa) und VC Kanti - Neuenburg UC (So).
VC Kanti startet mit acht Schweizerinnen in die Saison 2022/23
Am 1. September ist beim VC Kanti der trainingsmässige Startschuss zur NLA-Saison gefallen, die am 22. Oktober losgeht.

Das Kanti-Team in der Saison 2022/23. Hinten von links: Viviane Habegger (Libera), Maelle Corbach (Diagonal), Nicki Neubauer (Headcoach), Molly Lohman (Mittelblock), Lina Hinteregger (Aussenangriff), Matthias Lerch (Scout), Norene Iosia (Zuspielerin), Claudio Kriech (Assistenztrainer); vorne von links: Kateřina Holásková (Mittelblock), Elisa Suriano (Aussenangriff), Jasmine Kuch (Mittelblock), Alessia Pazin (Zuspiel), Angel Gaskin (Diagonal), Romy Jatzko (Aussenangriff), Korina Perkovac (Aussenangriff), Lisa Contorno (Libera); auch noch im Kader: Julia Künzler (Aussenangriff).
Werner Schläpfer (Text und Bild)
VOLLEYBALL. Es ist schon erstaunlich, mit welcher Konstanz die Verantwortlichen rund um Kanti-Manager Heinz Looser seit über 30 Jahren das Bouquet für ein Schaffhauser NLA-Volleyball-Spitzenteam auf die Beine stellen. So ist es auch für die kommende Saison gelungen, eine schlagkräftige Equipe zu formieren. Nach dem guten Abschneiden mit dem dritten Schlussrang in der vergangenen Spielzeit gab es wie meistens in der Vergangenheit sowohl beim VC Kanti wie auch beim Rest der Liga einige Veränderungen auf die kommende Meisterschaft.
Das Erfreuliche beim VC Kanti vor dieser Saison ist, dass mit den Zugängen von Jasmine Kuch, Julia Künzler, Elisa Suriano und Alessia Pazin gleich vier Schweizerinnen neu hinzukamen und damit zusammen mit Korina Perkovac, Viviane Habegger, Lisa Contorno und Maelle Corbach total acht Schweizerinnen im 14-Frauen-Kader stehen. Das hat es schon längere Zeit nicht mehr gegeben, das erhöht auch die Flexibilität im Coaching, da auch in der neuen Saison zwei Positionen durch LAS-Spielerinnen (lokal ausgebildet) besetzt sein müssen. Auch bei den Ausländerinnen wurden neben den bewährten Kateřina Holásková, Romy Jatzko und Lina Hinteregger, die erfahrenen Angel Gaskin, Norene Iosia und Molly Lohman (alle USA) verpflichtet, um etwas mehr Stabilität ins Team zu bringen.
Im Staff ist neu Claudio Kriech Assistenztrainer (anstelle von Natalia Cukseeva), ansonsten bleibt es wie gehabt, neben Nicki Neubauer (Headcoach) agiert weiter Ludwig Horvath als Assistenztrainer und Matthias Lerch als Scout/Statistiker.
Startschuss zur Vorbereitung
Am letzten Donnerstag fiel der Startschuss für die offizielle Saisonvorbereitung, allerdings hatte Claudio Kriech über den Sommer bereits mit den jungen Schweizerinnen individuell gearbeitet, um sie ans NLA-Niveau heranzuführen, und es ist geplant, dass der VC Kanti an der U23-Meisterschaft teilnehmen wird. Im weiteren Verlauf der Vorbereitung reiste der VC Kanti inklusive Kanti-Präsident Sandro Poles am letzten Wochenende ins Montafon zum Teambuilding. Geplant ist am nächsten Freitag ein Testspiel bei Glaronia Glarus, dann das traditionelle Turnier in Innsbruck, in der Folge zwei Testspiele in der BBC Arena gegen das neu von Andi Vollmer trainierte Genf, ein Turnier mit Dresden und Mulhouse (30.9.–2.10.) sowie zwei Testspiele gegen Suhl, bevor es am 22. Oktober gegen Düdingen, am 23. Oktober gegen Meister Neuenburg UC und am 29. Oktober gegen Aufsteiger Volero mit drei happigen Heimspielen in die neue Saison geht.
Supercup
Am Sonntag, 16. Oktober, in der Mobiliar Arena Gümligen BE: 14.30 Männer Volley Amriswil – Chênois Genf: 17.30 Frauen Neuenburg UC – Volero Zürich.



