Zum Hauptinhalt springen
VC Kanti Impressionen

Topscorer

Volleyball macht Schule

News

Kanti punktet gegen Aesch-Pfeffingen

Attacke: Romy Jatzko (l.) ist eine der wichtigen Spielerinnen, die beim VC Kanti für die Punkte sorgen. BILD REINHARD STANDKE

Nach dem 3:0-Erfolg in Genf legt der VC Kanti nach: Das Team gewinnt im Spiel der Hinrunde auch gegen Aesch-Pfeffingen. 

Reinhard Standke

VOLLEYBALL. Mit der Neuverpflichtung Karla Klaric trat Aesch-Pfeffingen am Samstag in der BBC Arena an. Der bessere, druckvollere Start in der Partie zwischen dem 2. und 3. der vergangenen Saison gelang dem VC Kanti. Nach dem 3: 1 gab es im Spielfluss des Heimteams jedoch ein Break sowie einige Fehler. Mit Captain Madlaina Matter am Service traten die Gäste mit Aggressivität und Willen auf und zogen auf 8: 3 davon. Nach und nach spielte sich Kanti wieder auf 9: 10 heran, fiel aber in der Folge immer wieder auf einen Rückstand von zwei bis vier Punkten zurück. In der Schlussphase des ersten Satzes behielten die Schaffhauerinnen einen kühlen Kopf, und vor allem Monika Krasteva machte die Punkte, Kanti wehrte einen Satzball ab und nutzte den eigenen zweiten zum 26: 24.

Starke Schlussphase

Im zweiten und dritten Durchgang konnte sich bis zur «Money Time» kein Team absetzen. Wiederum gelang den Munotstädterinnen nach dem 20: 20 bzw. 22: 22 die stärkere Schlussphase, sie stellen mit 25: 21 und 25: 22 den 3: 0-­Erfolg sicher und festigten den vierten Tabellenplatz hinter Neunburg, Düdingen und Lugano. Mit Krasteva (16), Holaskova (12) sowie Jatzko und Perkova (11) war der Punkteskore einmal mehr breit verteilt. Bei den Baselbieterinnen sorgte Maria Zernovic (16) für die meisten Punkte.

«Es war wie erwartet schwierig, jeweils in der zweiten Satzhälfte lief es besser und wir konnten den Sack zu machen», bilanzierte Kantitrainer Nicki Neubauer, der sich mit den drei Punkten sehr zufrieden zeigte. «Aesch macht es gut, wir waren in einigen zu zögerlich, es haben sich zu viele Fehler eingeschlichen.» Die Fehlerquote bei den Schaffhauserinnen war zwar geringer als in Spielen zuvor, allerdings erneut grösser als beim Gegner 

Im Spitzenspiel der beiden topklassierten Teams musste Neuenburg gestern in Düdingen einen 1: 2-Rückstand wettmachen, um noch mit 15: 9 im ­Tiebreak zu gewinnen. Titelverteidiger Neuenburg vergrösserte mit dem 3: 2-Sieg den Punktevorsprung auf vier ­Zähler. 

Nächstes Spiel in Belgrad

Für die Kanti-Girls folgt nach dem gestrigen Ruhetag und einem leichten Training von heute morgen die Reise an den ersten Einsatz in der CEV Challenge League. Die Spielerinnen des VC Kanti Schaffhausen fliegen nach Belgrad, das Hinspiel im rund 50 Kilometer entfernten Ub wird am kommenden Mittwoch um 19.00 Uhr angepfiffen. 

Ob es in der Nationalliga A bereits am Freitag in Düdingen weitergeht, ist weiterhin unklar. Die vom VC Kanti beantragte Verlegung der Partie in den Januar oder Februar fand sowohl beim Gegner wie auch dem Verband bislang keine Zustimmung. Wie geplant soll jedoch das Spiel bei Leader Neuenburg am kommenden Sonntag ausgetragen werden.

Kanti schliesst die Vorrunde gegen Aesch-Pfeffingen ab

Romy Jatzko (7) und ihre Kollegen wollen heute gewinnen. BILD WERNER SCHLÄPFER

In der 9. Runde der NLA-Quali­fikation ist heute beim VC Kanti der Vizemeister der vergangenen Saison zu Gast. 

VOLLEYBALL. Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Vorzeichen für die Partie zwischen dem VC Kanti und Aesch-Pfeffingen geändert. Die Baselbieterinnen gehören nicht mehr der Spitzengruppe an, sondern liegen nach der achten NLA-Runde auf dem siebten Rang der Tabelle. Wie Angel Gaskin, deren Vertrag bei den Schaffhauserinnen wegen einer vorherigen Verletzung aufgelöst wurde, verliess bei Aesch-Pfeffingen Nikki Taylor das Team vor Saisonbeginn. Die 27-Jährige musste wegen eines Knorpelschadens ihre Karriere per sofort beenden. Während der VC Kanti bereits Mitte November mit Monika Krasteva eine neue Angreiferin verpflichtete, stiess die auch beim VC Kanti bekannte Klara Klaric Mitte der Woche zum Team von Timo Lippuner. Die Kroatin stand zuvor bei Maccabi Haifa unter Vertrag. Die 28-Jährige ist Spielberechtigt und wird voraussichtlich  heute auf dem Spielfeld steht.

 «Klaric wird den Baselbieterinnen mit ihrer Ruhe und Erfahrung guttun», sagt Kantitrainer Nicki Neubauer. «Aesch-Pfeffingen wird versuchen, Punkte mitzunehmen. Und für uns gilt das Gleiche. Nach der guten Leistung in Genf, ist es unser Ziel, mindestens eine gleich gute Leistung an den Tag zu legen», meint Neubauer weiter. Heute werde es eines der «ein bisschen schwierigeren Spiele» werden, auch, weil man nicht genau wisse, ob und wenn ja, auf welcher Position Klaric spiele. «Aesch-Pfeffingen ist eine gute Aufschlagmannschaft, auch in den Spielen die sie verloren haben», so der Coach des VC Kanti. Am Ende habe aber bisher, gemessen an den Ansprüchen der Baselbieterinnen nicht so viel geklappt, insbesondere im Angriff.

Nach der heutigen Partie richtet sich der Fokus beim VC Kanti auf das Hinspiel im CEV Challenge Cup in Serbien. Für das am Freitag in einer Woche angesetzte Spiel in Düdingen, Anpfiff ist knapp 20 Stunden nach der Rückkehr, ist der VC Kanti bezüglich den Bestrebungen nach einer Verlegung noch nicht weitergekommen. (R.Sta.)

VC Kanti mit glattem 3:0-Sieg in Genf

Kanti-Neuzugang Monika Krasteva spielte in Genf solid auf. BILD W. SCHLÄPFER

Beim seit dieser Saison von Andi Vollmer trainierten Genève Volley holt der VC Kanti die angestrebten drei Punkte und liegt in der Tabelle nun wieder auf dem vierten Rang. 

Reinhard Standke

Sieg und Niederlage wechseln sich ab beim VC Kanti in dieser Saison. Nach dem 2: 3 am Sonntag vor einer Woche gelang dem Team von Nicki Neubauer vorgestern ein 3: 0-Erfolg in Genf. Gestartet waren die Schaffhauserinnen gegen das vom Büsinger Andi Vollmer gecoachte Team aus der Romandie in der der aktuellen Stammformation mit Neuzugang Monika Krasteva. Beim Heimteam fehlte dagegen weiter die schwedische Stammpasseuse Vilma Andersson, ab Ende des ersten Satzes wurde die neu verpflichtete Französin Lucile Le Thuc eingesetzt.

Unter dem Strich zeigte sich Kantitrainer Neubauer zufrieden mit dem Auftritt in Genf. Allerdings brauchte es in allen drei Durchgängen jeweils das bessere Satzende der Munotstädterinnen, um zum Erfolg zu kommen. Denn zum Beginn jeden Satzes leistete Genf starke Gegenwehr und erarbeitete sich so auch den Vorsprung: Das Heimteam führte im ersten Satz 10: 6, im zweiten mit 6: 3 und im dritten mit 9: 8.

Kanti konnte zwar die Fehlerquote im Vergleich zum Spiel gegen Lugano reduzieren, sie war jedoch höher als beim Gegner. Genf zog die Führung im ersten Satz bis zum 14: 12 und 16: 15 weiter, dann führten Captain Katerina Holaskova und Passeuse Norene Iosia mit Serviceserien das Team zum Satzerfolg (25: 18). Für die Kantipunkte hatte im ersten Satz vor allem die Bulgarin Krasteva gesorgt. Immer wieder kam es zu langen packenden Ballwechseln, bei denen im Gegensatz zu vorhergehenden Spielen am Ende auch Kanti zu Punkten kam.

Im zweiten Durchgang sorgte dann vor allem Korina Perkovac in zwei Serien am Service für Druck, während Romy Jatzko und Katerina Holaskova für die Punkte zuständig waren. Im dritten Satz liess sich Kanti eine Serviceserie von Johanna Remy zum 8: 9-Zwischenstand nach einer 8: 4-Führung, Romy Jatzko konterte mit einer kleinen Serie zum 15: 11, danach brachten die Schaffhauserinenn den Vorsprung heim (25: 20).

Nach den 70 Spielminuten vor 150 Zuschauern blickte Trainer Nicki Neubauer auf eine gute, wenn auch nicht überragende Leistung zurück. «Wir haben gut aufgeschlagen, agierten gut in der Abwehr und haben das Ziel, die gegnerischen Aussenangreiferinnen zu kontrollieren, erreicht.» Allerdings passierten immer noch zu viele Fehler: «Es gab zu viele Situationen mit zu viel Risiko», stellte Neubauer fest.

Nach dem heutigen zweiten Ruhetag beginnt morgen Dienstag die Vorbereitung aufs nächste NLA-Spiel vom Samstag gegen Aesch-Pfeffingen. Der Vizemeister der vergangenen Saison liegt aktuell nur auf dem 9. Rang. In den dann folgenden zehn Tagen stehen für den VC Kanti Auswärts- und Heimspiel im CEV Challenge Cup gegen ZOK Ub (Serbien) an, dazwischen eine Doppelrunde in der Meisterschaft. Der VC Kanti strebt allerdings die Verlegung des Spiels in Düdingen, das bislang am Freitag, 16. Dezember, und damit nur 24 Stunden nach der Rückkehr aus Serbien angesetzt ist, an. Vor den Hammerwochen sind, ausser den beiden rekonvaleszenten Spielerinnen Elisa Suriano und Jasmin Kuch, alle Akteure beim VC Kanti soweit einsatzbereit.

Zu Gast in Genf bei Andi Vollmers neuem Team

Korina Perkovac im Duell gegen Genfs Setter Vilma Andersson

Ein happiges Programm steht dem VC Kanti in der NLA und im Europacup in den zweineinhalb Wochen vor der Weihnachtspause ­bevor: nicht weniger als sechs Partien in nur 18 Tagen. Auf das heutige Auswärtsspiel in Genf folgt am Samstag in einer Woche der Abschluss der Hinrunde in der NLA-Qualifikation gegen Aesch-Pfeffingen. Nach dem dritten Advent folgt die Reise nach Serbien zum Hinspiel im CEV Challenge Cup bei ZOK Ub (Mittwoch, 14. Dezember). Noch vor dem Rückspiel in der BBC-Arena eine Woche später ist von Swiss Volley eine Doppelrunde in der Meisterschaft angesetzt. Dabei treffen die Schaffhauserinnen auf die beiden Topteams der laufenden Saison: Am Freitag, 16. Dezember, soll Kanti in Düdingen antreten zwei Tage später in Neuenburg.

Der nächste Prüfstein führt das Team von Nicki Neubauer zunächst an den Genfer See. Beim heutigen Rencontre mit Genève Volley (8.) und dem Büsinger Trainer Andi Vollmer wollen die Munotstädterinnen (5.) weitere Punkte holen, um sich im Mittelfeld der Tabelle von den hinteren Teams abzusetzen. «Sie spielen gut, wir dürfen sie nicht unterschätzen», stuft Neubauer das Team aus der Romandie ein, bei dem Jody Larson (zuletzt 28 Punkte beim 2: 3 gegen Franches-Montagnes) und Annie Ertz (16) die beiden Topskorerinnen sind. Genève Volley sorgte in der laufenden Saison vor allem mit dem 3: 2-Sieg in Düdingen sowie dem Punktgewinn gegen Neunburg für Furore.

«Wir müssen druckvoll auftreten und unser Spiel durchziehen», erinnert der Kanticoach an das Spiel in Cheseaux sowie an den starken 1. Satz vom letzten Sonntag im Heimspiel gegen Lugano. Die in der Partie gegen die Tessinerinnen wieder angestiegene Fehlerquote müsse zurückgehen. «Wir müssen eine gute Bilanz finden zwischen dem Powerspiel und Phasen, in denen wir die Ruhe behalten müssen.» Denn die Genferinnen seien ein Team, das da sein, wenn man ihnen etwas anbiete. (R.Sta.)

zpqCMeb@6oxMpfGUyU_BL