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Volleyball macht Schule

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Der VC Kanti kämpft um Platz 3

Ob er den grossartigen Cupsieg der letzten Saison wiederholen kann, das ist die eine grosse Frage, die sich der VC Kanti vor dem Start zur Saison 2021/22 stellt. Wechsel auf Schlüsselpositionen machen das nicht einfach.

Die Österreicherin Victoria Deisl führt als neue Zuspielerin den Angriff des VC Kanti zusammen mit Vivian Guyer.

In der Schlussphase der Coronasaison 2020/21 hat beim VC Kanti vieles zusammengestimmt und neben dem tollen Cupsieg im Finale gegen Neuenburg UC hätte mit ein bisschen mehr Wettkampfglück gegen das gleiche NUC ein Platz im Playoff-Final und – wer weiss – vielleicht sogar der erste Meister­titel herausgeschaut. Aber die Neuenburgerinnen waren in den hart umkämpften Halbfinalmatches, die meisten über fünf Sätze, das etwas bessere und glücklichere Team, das sich danach im Finale gegen Düdingen erneut den ­Titel holte. Dass NUC sich national nach wie vor auf höchstem Niveau bewegt, deuteten sie vor knapp zwei Wochen schon im Supercup in Gümligen an, als sie mit ihren US-Topspielerinnen Tia Scambray und Kyra Holt den Supercup mit einem klaren 3:0 gegen den VC Kanti holten. Zudem wechselten mit Libera Flavia Knutti und Mittelblockerin Samira Sulser zwei Nationalspielerinnen vom Playoff-Finalisten Düdingen nach Neuenburg, das für 2021/22 noch etwas stärker einzustufen ist.

Vollmers Aesch ist Mitfavorit

Auch Aesch Pfeffingen, die wohl grösste Hürde für NUC, hat sich indes mit Schweizerinnen verstärkt. Sarah van Rooij (die Topskorerin von Cheseaux) und Zuspielerin Méline Pierret (von Düdingen) spielen neu im Baselbiet. Für den ambitionierten Club des Büsinger Trainers Andreas Vollmer ist das Ziel klar: Nach vier 2. Plätzen soll endlich der erste Meistertitel der Klubgeschichte gewonnen werden. Alles deutet auf einen Final zwischen NUC und Aesch hin, das sieht auch Kantitrainer Nicki Neubauer bei seiner Einschätzung vor der Saison gleich. Bei den Rängen gleich dahinter wollte sich der gebürtige Thüringer, der mit dem VC Kanti seine fünfte Saison in Angriff nimmt – er hatte im Winter seinen Vertrag bis im Frühling 2024 verlängert –, nicht festlegen: «Vier Teams werden um die Plätze 3 bis 6 kämpfen, das sind hoffentlich wir, dann wieder Düdingen, die erstarkten welschen Teams von Franches-Montagnes und Cheseaux.» Dahinter sieht Neubauer Lugano – den ersten Kantigegner morgen Samstag im Tessin – auf Platz 7, das von der früheren Kanti­spielerin Aïda Shouk trainierte Genf auf Platz 8 und Toggenburg (9.) sowie Val-de-Travers (10.) vorerst im Abstiegs-Playoff, wo der Verlierer den NLA-Platz gegen den Sieger der NLB zu verteidigen hat. Und von unten her macht Volero Züri Unterland viel Druck.

Zurück zum Kampf um die Bronzemedaille: Ob Düdingen wie im Frühling die Rolle der Nummer 2 oder 3 übernehmen kann, scheint offen zu sein: Denn die Freiburgerinnen haben einige gewichtige Abgänge zu verzeichnen, insbesondere die Dänin Trine Noer Kjelstrup (zurück zu Bröndby VK/DEN) und Samantha Cash (zu Navaro Straubing/GER) haben für zahlreiche Punkte gesorgt. Das könnte zur Chance für den VC Kanti werden, wenn da nicht ähnlich viele Wechsel auf den Schlüsselpositionen der Schaffhauserinnen gewesen wären. Denn so einfach sind die starke Zuspielerin Irina Kemmsies, die nach Deutschland zurückging, die US-Diagonalspielerin Taylor Fricano (nach Italien zu Ravenna) und auch Pia Leweling (in die Bundesliga zu Wiesbaden) nicht zu ersetzen.

Konkurrenzkampf auf Zuspielposition

Das ist Nicki Neubauer klar. Er will daher die Erwartungen nicht allzu hoch schrauben, denn erfahrungsgemäss braucht es eine gewisse Zeit, um eine neue Zuspielerin wie die junge Österreicherin Victoria Deisl (21) zu integrieren. «Sie hatte einen guten Einstand bei uns und gefällt mit ihrem erfrischenden Auftritt», lobt sie ihr Trainer. Sie wird sich die Position mit der etwas erfahreneren Vivian Guyer teilen, die bereits in ihre sechste Saison mit dem VC Kanti geht – einzig Captain Katerina Holaskova ist mit nunmehr sieben Saisons länger in Schaffhausen –, aber sie benötige nach rund einem Jahr Spielpause und zwei Hüftoperationen noch weitere Aufbauarbeit. «Victoria ist körperlich etwas weiter, aber Vivian sorgt bei uns für das Tempospiel», sagt Nicki Neubauer. «Deshalb brauchen wir unbedingt beide, und es ist auch gut, wenn sich da ein gesunder Konkurrenzkampf ergibt.»

Auf der Diagonalposition zählt Neubauer auf die Serbin Isidora Ubavic (22), die aus Finnland zum VC Kanti gestossen ist. «Ihr Aufschlag ist stabiler als jener von Fricano, auch ihre Abwehrarbeit, aber wir müssen noch an der Abstimmung mit den Zuspielerinnen arbeiten, dann kommt das gut.» Auf den Aussenpositionen hat der VC Kanti mit Romy Jatzko (21) und Eva Svobodova (24) auch zwei neue Spielerinnen – neben der mit 22 Jahren schon erfahrenen Korina Perkovac. Im Abnahmebereich müssten sie in den Trainings noch vermehrt arbeiten, das gilt auch für die Zusammenarbeit mit der letzte Saison so gut aufspielenden Libera Viviane Habegger (20) – der VC Kanti verfügt über ein sehr junges Team. Keine Veränderungen hat es auf den sehr solid besetzten Mittepositionen gegeben.

VIDEO

TV-Interview mit der neuen Kanti-Zuspielerin Victoria Deisl und -Sportchef Heinz Looser zum Start der neuen Volleyballsaison unter www.shn.ch/click oder www.shf.ch 

Volleyballs Volleyballsaison 2021/22 Fakten, Transfers und Spielplan

TERMINE, MODUS

Termine. Frauen. Qualifikation: 2. Oktober 2021 bis 5. Februar 2022. - Playoff-Viertelfinals (best of 5): 12. bis 27. Februar. - Playout (best of 5): 12. Februar bis 12. März. - Playoff-Halbfinals (best of 5): 5. bis 23. März. - Klassierungsspiele Plätze 5 - 8 (best of 3): 5. bis 13. März. - Playoff-Final (best of 5): 2. bis 17. April. Klassierungsspiele Platz 3 (best of 3): 2. bis 13. April. - Klassierungsspiele Plätze 5 und 7 (best of 3): 19. bis 30. März.

Männer. Qualifikation: 2. Oktober 2021 bis 26. Februar 2022. - Playoff-Halbfinals (best of 5): 5. bis 20. März. - Playoff-Final (best of 5): 2. bis 17. April.

Schweizer Cup. Achtelfinals (mit NLA-Teams): Sonntag, 16. Januar 2022. - Viertelfinals: Sonntag, 30. Januar. - Halb­finals: Sonntag, 13. Februar. - Finals (in Winterthur, Axa-Arena): Samstag, 26. März.

Modus: Im Vergleich zur letzten Saison gibt es bei den Männern eine Modusänderung. Aufgrund des freiwilligen Abstiegs von Traktor Basel in die NLB treten nur noch sieben NLA-Teams an, die in der Qualifikation je dreimal gegeneinander spielen. Die Top 4 qualifizieren sich für die Playoff-Halbfinals, die übrigen Teams bestreiten eine Klassierungsrunde mit Hin- und Rückspielen um die Plätze 5 bis 7. Bei den Frauen bleibt alles beim Alten. Die zehn Teams bestreiten eine Qualifikation mit Hin- und Rückspielen, wobei sich die besten acht für die Playoff-Viertelfinals qualifizieren. Der 9. und 10. der Qualifikation bestreiten ein Playout. Der Verlierer dieser Best-of-5-Serie muss gegen die besten beiden NLB-Teams in einer Auf-/Abstiegsrunde seinen Platz in der höchsten Liga verteidigen.

TEAM VC KANTI UND TRANSFERS

VC Kanti SH. 2020/21: 4. Platz. Das Team:

1 Habegger Viviane 30-Nov-2001 Libera SUI 172 cm, 2 Perkovac Korina 07-Jul-1999 Aussen SUI 184, 3 Kunz Melanie 24-Aug-1999 Pass SUI 171, 4 Watson Karis Elizabeth 30-Dec-1992 Mitte USA 190, 5 Svobodová Eva 06-May-1997 Aussen CZE 182,  6 Contorno Lisa 20-Jun-2000 Libera SUI 0. 7 Jatzko Romy 26-Jan-2000 Aussen GER 187, 8 Corbach Maelle 15-May-2003 Aussen SUI 183, 9 Ubavić Isidora 06-Oct-1999 Diagonal SRB 187, 10 Guyer Vivian 08-Aug-1998 Pass SUI 183, 11 Holaskova Katerina 09-Mar-1991 Mitte CZE 189, 12 Silge Wiebke 16-Jul-1996 Mitte GER 190, 13 Hinteregger Lina 18-Dec-2004 Aussen AUT 180, 15 Pazin Alessia 09-Feb-2003 Pass SUI 0, 17 Deisl Victoria 13-Nov-1999 Pass AUT 183

Staff 2021/2022. Headcoach: Neubauer Nicki (seit 2017); Natalia Cukseeva, Assistenztrainerin (neu); Matthias Lerch, Scout / Statistiker; Ludwig Horvath, Assistenztrainer; Claude Bührer, Physio/Wettkampfbetreuer.

Zuzüge: Romy Jatzko (SSC Palmberg Schwerin), Victoria Deisl (Steel Volley Linz-Steg), Eva Svobodova (VK Dukla Liberec), Isidora Ubavic (Oriveden Ponnistus), Lisa Contorno (NNV BTV Aarau), Lina Hinteregger (VC Dornbirn), Melanie Kunz (VC Kanti 2. Liga), Alessia Pazin (Volleyball Academy Zürich). – Abgänge: Miriam Reiser , Lara Hasler (Volley Toggenburg), Taylor Fricano (Olimpia Teodora Ravenna), Irina Kemmsies , Pia Leweling (VC Wiesbaden), Sofia Kosma (AEK Athens), Natalia Cukseeva (neu Assistant Coach). – Elite Nationalteam: Korina Perkovac.

Neuchâtel UC. 2020/21: 1. Platz. – Zuzüge: Samira Sulser (Düdingen), Flavia Knutti (Düdingen), Fabiana Mottis ­(Lugano), Jill Münstermann (NUC NLB), Jasmine Gross (Alle­magne), Barbara Dapic (Italien). – Abgänge: Julie Lengweiler (Finlande), Xenia Staffelbach (ZESAR VFM) , Lauren Page (Allemagne), Amanda Benson (?) , Mathilde Engel (Volero Zuri), Martina Halter (Rücktritt). Schweizer Nationalspielerinnen Sulser, Knutti, Olivia Wassner, Alix De Michelis, Lisa Mueller, Chiara Petitat. – Trainerin: Lauren Bertolacci (AUS).

Volley Düdingen. 2020/21: 2. Platz. – Zuzüge: Cara Cunningham (FEEL Volley Alcobendas ESP), Alexandra Dascalu (Bygoszcz POL), Blake Mohler (VfB Suhl 91 GER), Noemi Portmann (Volero Zürich), Marcia Rohrer (NUC), Chloé Sprumont (1.-Liga-Team), Mit Uiato (TFOC FRA). – Abgänge: Samantha Cash (Navaro Straubing GER), Trine Noer Kjelstrup (Brondby VK DEN), Rachel Giustino (Rücktritt), Flavia Knutti (NUC), Anna Mebus (Navaro Straubing GER), Méline Pierret (Sm’Aesch Pfeffingen), Samira Sulser (NUC). - Elite-Nationalteam: Sarina Wieland, Nicole Eiholzer, Thays Deprati , Lea Zurlinden. – Trainer: Dario Bettello.

Sm’Aesch Pfeffingen. 2020/21: 3. Platz. – Zuzüge: Méline Pierret, Vilma Andersson, Marie-Alex Bélanger, Sarah van Rooij, Tabea Eichler, Martina Koch, Jaidyn Blanchfield. – Abgänge: Kelli Bates, Luisa Schirmer, Olga Bogdanova, Annalea Maeder, Gabi Schottroff, Monika Chrtianska , Katie OleksakAktuelles Elite Nationalteam, Madlaina Matter, Livia Saladin, Sarah van Rooij, Méline Pierret. – Trainer: Andreas Vollmer.

VBC Cheseaux. 2020/21: 5. Platz. – Zuzüge: Lorena Zurbuchen (Münchenbuchsee), Madeline Haynes(Ladies in Black, Aachen), Audriana Fitzmorris (Standford University). – Abgänge: Livia Casto (1LN), Sarah van Rooij(Sm’Aesch), Nikki Taylor(Saint Raphaël), Marie Schnetzer (Studium). - Elite-Nationalspielerin: Oriane Haemmerli. – Trainerin: Doris Stierli.

VFM. Volley Franches-Montagnes. 2020/21: 6. Platz. – Zuzüge: Xenia Staffelbach (NUC), Déliane Monnin (VFM Juniors), Kimy Chappatte (VFM Juniors), Eloise Rebetez (VFM 1L), Laura Parts (Estonia), Diana Arrechea (COL), Maria Alejandra Marin (COL). – Abgänge: Jurja Vlasic, Belly Nsungimina, Emma Willis, Taryn Sciarini, Camille Simonin, Lisa Sène, Audrey Weber. – Trainer: Rui Miguel Sousa Moreira.

Volley Lugano. 2020/21: 7. Platz. – Zuzüge: Branca Fabiana (SUI, Volero), Caixeta Bruna (BRA, VK Slávia EU Bratislava), Dumcheva Natalia (RUS, Zarechie Odintsovo), Gwerder Vanessa (SUI, Val-de-Travers), Hiruela Camila (ARG, Circolo Sportivo Italiano), Langegger Melissa (CAN, Western Mustangs), Mortati Arianna (SUI, Academy Volley Lugano), Paya Fabienne (SUI, BTV Aarau), Slavulj Marija (CRO, CV Sayre CC La Ballena), Venco Clara Anna (ITA). – Abgänge: Anna Bajde (AUS), Elis Albertini (SUI, Volley Toggenburg), Panagiota Dioti (GRE , AEK Athens), Taylor Slover (USA), Giulia Rigon (Polisportiva Coop Novate), Lauryn Terry (USA) , Noa Doyat , Fabiana Mottis (SUI, Viteos NUC), Ammirati Chiara (SUI, ­Volero), Lisa Bissig (SUI), Nicole Pulcini (ITA), Nina Nesimovic (AUS). – Trainer: Alberto Salomoni.

Volley Toggenburg. 2020/21: 8. Platz. – Zuzüge: Lara Hasler(VC Kanti Schaffhausen), Alina Hofacher (NNV Zürich) , Jeanina Wirz (NNV BTV Aarau) , Harlee Kekauoha (USA; UC Irvine) , Sabryn Roberts (Bordeaux, FRA). – Abgänge: Martina Koch (Sm’Aesch-Pfeff.), Romina Schnyder (VBC Galina), Rudy Renko-Ilic (Saint-Raphaël, F), Laura Condotta (Larnaca, CYP), Gabi Maciagowski (Kyriat, ISR). – Trainer: Marcel Erni.

Genève Volley. 2020/21: 9. Platz. – Zuzüge: Jody Larson, Leïla Baccino, Madeline Palmer, Taylor Lindberg, Claudia Laciga (AC), Nicklas Ellegaard (Physical Coach), Silvia Bonfanti (Doctor), Patrick Petitjean (Physio). – Abgänge: Léonor Guyot, Emma Ruschetta , Léa Philippi, Yonca Bartu, Laetitia Perroud, Diana Lundvall, Madeline Wirz. – Trainerin: Aïda Shouk (SUI).

Val-de-Travers. 2020/21: 10. Platz. – Zuzüge: Liana Aliu (VBC Val-de-Travers), Daria Butkevich (Sereryanka Cherepovets), Marina Tushova (Sakhalin Yuzhno-Sakhalinsk), Kathryn Sullivan (Sens Olympique club VB), Gintare Mackeviciute (Tchalou volley), Isaline Taillard (Colombier Volley), Roxane Bourquard (Colombier Volley). – Abgänge: Alexandra Schaber (Aadorf), Vanessa Gwerder (Lugano), Lucie Kalhousova , Lotte Groninger , Josephine Suhr , Lauriane Quiot (Quimper)L’équipe nationale élite actuelle, Solenn Fabien (VBC Val-de-Travers), Lejla Kurtaliqi (Val-de-Travers), Anastasia Fretzios (VBC Val-de-Travers), Elodie Mehmetaj (Val-de-Travers). – Trainer: Luiz Souza.

SPIELPLAN 2021 DES VC KANTI

Samstag, 2. 10.: 20.00 Uhr Volley Lugano vs VC Kanti Schaffhausen (Palestra Palamondo, Cadempino).

Sonntag, 10. 10.: 19.00 VC Kanti vs Düdingen I (BBC-Arena).

Samstag, 16. 10.: 17.30 Volley Toggenburg vs VC Kanti (Riet­stein, Wattwil).

Freitag, 22. 10.: 20.00 VC Kanti vs Genève Volley (BBC-Arena).

Sonntag, 24. 10.: 17.00 Val-de-Travers vs VC Kanti (Couvet NE).

Donnerstag, 28. 10.: 20.00 Europacup/Challenge Cup 1. Runde: VC Kanti - TJ Ostrava CZE (BBC-Arena).

Sonntag, 31. 10.: 16.30 VC Kanti vs VBC Cheseaux (BBC-Arena).

Mittwoch, 3. 11.: 18.00 TJ Ostrava vs VC Kanti (Hala Varenska Ostrava, CZE).

Sonntag, 7. 11.: 17.30 Neuchâtel UC vs VC Kanti (Halle des sports de la Riveraine, Neuchâtel).

Freitag, 12. 11.: 20.00 Sm’Aesch Pfeffingen vs VC Kanti (MZH Löhrenacker, Aesch BL).

Mittwoch, 17. 11.: ev. Hinspiel Challenge Cup, 2. Runde, VC Kanti - Panatthinaikos Athen (nur bei Weiterkommen).

Samstag, 20. 11.: 16.30 VC Kanti vs Franches-Montagnes (BBC-Arena).

Dienstag, 23. 11.: ev. 20.00 Panathinaikos Athen - VC Kanti SH (nur bei Weiterkommen in der 1. Runde).

Sonntag, 28. 11.: 16.30 VC Kanti vs Volley Lugano (BBC-Arena).

Sonntag, 5. 12.: 16.30 Volley Düdingen vs VC Kanti (Sporthalle Leimacker, Düdingen FR).

Sonntag, 12. 12.: 16.30 VC Kanti vs Toggenburg (BBC-Arena).

Samstag, 18. 12.: 17.30 Genève Volley vs VC Kanti (Henry-Dunant, Genf).


VC Kanti hat Vorbereitung mit 2:3 gegen Vilsbiburg abgeschlossen

In der letzten Vorbereitungs­partie hat der VC Kanti gestern gegen die Roten Raben Vilsbiburg mit 2:3 (29:27, 115:19, 16:25, 21:25,11:15) verloren.

 

Die neue serbische Diagonalangreiferin des VC Kanti, Isidora Ubavić, mit einem Smash im Testspiel gegen die Roten ­Raben aus Vilsbiburg.

 Werner Schläpfer (Text und Bild)

VOLLEYBALL. Beim Heimturnier des VC Kanti kamen mit den deutschen Gästeteams Schwarz-Weiss Erfurt und den Roten Raben Vilsbiburg zwei Gegner nach Schaffhausen, die von der Spielstärke gut ins Konzept passten. Es gab für den VC Kanti in den jeweils fünf Sätzen dauernden Begegnungen viel Spielzeit, um nochmals diverse Aufstellungen zu testen. Wie schon gegen Erfurt anlässlich der Teampräsentation am Freitag mussten sich die Schaffhauserinnen auch gegen die Roten Raben nach einem intensiven Spiel mit 2:3 Sätzen geschlagen geben. Die zahlreichen Zuschauer bekamen ein gutes Spiel zu sehen. Trainer Neubauer schickte zu Beginn Deisel, Silge, Svobodová, Perkovac, Ubavić, Libera Habegger und Kapitän Holásková aufs Feld. Dem ausgeglichenen und spannenden ersten Satz (29:27) folgte eine Leistungssteigerung der Munotstädterinnen. Im bis dato besten Satz der Vorbereitung zeigten die Spielerinnen, zu was das Team in der kommenden Saison fähig ist, 25:19 das klare Ergebnis am Ende des Umgangs.

Durch Umstellungen im weiteren Verlauf geriet der Gastgeber etwas aus dem Tritt, was die Gäste zum Anschlusspunkt nutzten. Im vierten Satz stabilisierte sich das Kantispiel, zum Punktegewinn reicht es aber nicht ganz. Spannung im Entscheidungssatz, nach einer 7:4-Führung gelang den Raben das Comeback zum Satz und Matchgewinn.

«Es war ein gutes Wochenende mit zwei Spielen auf Augenhöhe, in dem mein Team Fortschritte gemacht hat», bilanzierte Trainer Neubauer. «Wir ­haben viele Dinge gut gemacht, müssen aber die Fehlerquote deutlich senken und in einigen Aktionen überlegter handeln.

Mit den beiden Begegnungen gegen Erfurt und Vilsbiburg ist die Vorbereitung auf die kommende NLA-Saison nun abgeschlossen. Es gilt in der verbleibenden Woche bis zum Meisterschaftsbeginn weiter an der Feinabstimmung zu arbeiten. Am nächsten Samstag, 2. Oktober, um 20.00 Uhr startet der VC Kanti in Lugano in die neue Saison. Am 10. Oktober (Sonntag, 18 Uhr) folgt dann das erste Heimspiel gegen TS Volley Düdingen.

Kanti präsentiert das Team für die neue Saison

Nach einer Spielzeit ohne ­Zuschauer, die selbst den Erfolg im Cup verpassten, freuen sich Spielerinnen und Verantwortliche des VC Kanti wieder auf die ­Auftritte vor Publikum. Gestern spielten sie nach der Vorstellung des Kaders gegen SW Erfurt 2:3.

Mit Vivian Guyer (r.), Melanie Kunz, Alessia Pazin und der österreichischen Nationalspielerin Victoria Deisl kann der VC Kanti auf gleich vier Passeusen zurückgreifen.

Eine gute Woche vor dem Saisonbeginn mit der Partie in Lugano am nächsten Samstag präsentierte der VC Kanti gestern Abend das neue Team. Im 15 Spielerinnen umfassenden Kader finden sich sieben Neuzugänge, acht Akteurinnen waren bereits in der vergangenen Saison dabei. Nach der Begrüssung durch Roberto Belotti, Präsident der Sponsorenvereinigung Pallavolo, stellte Moderator Beat Signer die Spielerinnen im Interview vor. Captain des Teams bleibt Katerina Holaskova, die seit sieben Jahren bei Kanti spielt. «Wir haben viele neue junge Spielerinnen», so die Tschechin, die das Team als «Überraschungs-Ei» einstufte. Nachdem sie ein Angebot aus der deutschen Bundesliga ablehnte, bleibt Wiebke Silge eine zweite Saison als Mittelblockerin, dies wie die Amerikanerin Karis Watson. Von Schwerin an den Hochrhein wechselte Aussenangreiferin Romy Jatzko. Ihr Traum sei es, einmal in Istanbul Volleyball zu spielen, weil die Mutter tür­kische Wurzeln hat. Aussenangreiferin Korina Perkovac erinnert sich an den Cupsieg vom Frühjahr «als schönstes Spiel» ihrer Karriere. Die 22-jährige Pharmaziestudentin möchte in einer Schaffhauser Apotheke ein einjähriges Praktikum absolvieren.

Im anschliessenden Testspiel, in dem Coach Neubauer mit den Neuzugängen Deisl (Pass), Svobadova und Ubavic begann, unterlag Kanti gegen SW Erfurt mit 2:3. Nach einem ausgeglichenen ­ersten Satz gelang Kanti die bessere Schlussphase (25:23). Anschliessend konnten die Schaffhauserinnen kurz vor Satzende ausgleichen, gaben den Durchgang aber dennoch ab. Nach und nach kamen weitere neue Kanti-Spielerinnen zum Einsatz, der dritte Satz ging klar an das Gastteam. Mit der Rückkehr der potenziellen Stammspielerinnen ging der vierte Satz wieder an Kanti 26:24. Den Tiebreak dominierten die Gäste mit 15:6. Am Sonntag 26.09.2021 um 12.00 Uhr tritt der VC Kanti in der BBC Arena gegen Rote Raben Vilsiburg an, die beiden deutschen Teams spielen heute ab 16.00 Uhr gegeneinander.

Testspiel. VC Kanti – SW Erfurt 2:3 (25:23, 23:25, 18:25, 26:24, 5:15). - BBC Arena. - 70 Zuschauer. – VC Kanti: Deisl (Pass), Perkovac, Watson, Svodadova, Ubavic, Holaskova, ­Habegger (Libera); eingewechselt: Silge, Kunz, Jatzko, Pazin, Corbach, Hinteregger; nicht eingesetzt: Guyer, Contorno.

Bilder

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