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Nichts für schwache Nerven beim Kanti- Gastspiel in Aadorf
Der VC Kanti 2 verliert in Aadorf in der 1. Liga nicht nur ein spannendes Spiel in extremis, sondern auch Sophie Broder mit einer Verletzung. Trotz ungewohnter Aufstellung und einigen umstrittenen Entscheiden der Unparteiischen kämpften die Kanti-Girls bis zum bitteren Ende. Die Zuschauer sahen ein hart umkämpftes Spiel in Aadorf.

Gegen den Sechsten taten sich die Gäste (4.) zu Beginn etwas schwer. Im Verlauf des ersten Satzes fanden sie immer besser ins Spiel. Dann kam der Schreckmoment für die Kantigirls: Kurz vor Satzende musste Sophie Broder mit einer Fussverletzung vom Platz. Da keine Mittespielerin als Ersatz zur Verfügung stand, musste Trainer Seraina Backer improvisieren. Mit Jeanne Neuhaus auf der ungewohnten Position gelang dem Gegner der Satzgewinn zum 1:1 Ausgleich. Wieder stellte der Kanti-Coach um. Melis Çeçen übernahm die Position in der Mitte und Jeanne Neuhaus spielte wieder auf ihrer angestemmten Aussenposition. Die Aufstellung zeigte Früchte, und es gelang, mit einer kämpferischen Leistung Aadorf den Satz abzunehmen.
Leider begannen die Munotstädterinnen im vierten Satz mit einem veritablen Fehlstart. Erst das Time-out bei 0:6 brachte Abhilfe. Die Hypothek war zu gross, der Rückstand konnte nicht mehr aufgeholt werden, so musste das Tiebreak über den Ausgang der Partie entscheiden. Hier waren die Aadorferinnen mit 14:10 auf Siegeskurs, aber noch gaben sich die Schaffhauserinnen nicht geschlagen, holten mit gutem Service und Moral Punkt um Punkt zum Ausgleich. Es sollte nicht belohnt werden, am Ende feierte der Gegner (14:16).
Im nächsten Spiel tritt der VC Kanti 2 am Mittwoch (19.30 Uhr, Neue Kanti Halle) gegen die Volleyball Academy Zürich an. (wschl)
Frauen, 1. Liga: Volley Aadorf - VC Kanti 2 3:2 (21:25, 25:21, 20:25, 25:22, 16:14). – VC Kanti 2: Kunz (Pass), Cavka, Moser, Neuhaus, Broder, N. Pazin, Brugger, Loffreda (Libera); eingewechselt: Çeçen, Saipi, Brander. – Ranglistenspitze: 1. Toggenburg 19/55 (56:10). 2. Voléro Zürich 19/46 (51:16). 3. STV St.Gallen 19/34 (41:31). 4. VC Kanti 2 19/33 (42:32). 5. Volley Aadorf 20/33 (43:38).
Nur ein Sieg ist für Kanti das Thema
Heute bestreitet der VC Kanti gegen Genève Volley das letzte Spiel der NLA-Qualifikation. Danach steht fest, mit wem es die Schaffhauserinnen in den Playoff-Viertelfinals zu tun bekommen.

Die damalige Saison-Topskorerin Korina Perkovac greift im Hinspiel in Genf an. BILD WERNER SCHLÄPFER
Reinhard Standke
Am vergangenen Sonntag hatten die Kanti-Spielerinnen mit dem 3:2-Sieg in Neuenburg die Möglichkeit erarbeitet, aus eigener Kraft Rang vier zu verteidigen und sich die Chancen auf das Erreichen vom Rang drei zu bewahren. NUC, dass in den ersten vier Sätzen nur jeweils zwei der vier Amerikanerinnen auf das Feld geschickt und im Tiebreak ganz auf diese verzichtet hatte, war am Dienstag in die Halbfinals des CEV Cup vorgestossen.
Gratiseintritt dank Club Pallavolo
Nun ist heute (17.30 Uhr, BBC Arena) der Tabellensechste Genève Volley mit dem Büsinger Trainer Andy Vollmer zu Gast. Zum Spiel bietet der Sponsorenclub Pallavolo den Zuschauern den Gratiseintritt. Die Genferinnen hatten sich Anfang Dezember im Heimspiel mit 3:1 gegen Kanti durchgesetzt und gewannen Ende Januar mit 3:1 bei Aesch-Pfeffingen. Um den Verfolger Lugano (tritt bei Glaronia an) sicher hinter sich zu lassen, benötigen die Schaffhauser Volleyballerinnen mindestens einen Punkt. «Es braucht noch einmal eine gute Leistung, für uns ist weniger ‹wir brauchen nur noch einen Punkt› das Thema, wir wollen das Spiel gewinnen», setzt Kantitrainer Neubauer die Vorgabe.
«Für uns ist wichtig, dass wir unsere Leistung noch mehr stabilisieren. Da haben wir noch in allen Elementen Luft nach oben», so der Coach, der meint, es werde erneut ein Aufschlag-Annahme-Spiel geben. «Wenn man das Genfer Team analysiert, werden wir versuchen müssen, viel mit den beiden Aussenangreiferinnen gut zu arbeiten.» Das Team von Andi Vollmer habe eine gute Libera, die in der Annahme stabil ist. Qualitäten hätten die heutigen Gäste vor allem auch im Block, so der Kantitrainer. Beim Hinspiel hatten die Schaffhauserinnen mehr Blockpunkte kassiert, als das sie selber erzielen konnten.
«Für uns geht es darum, dass wir eine stabile Annahme zeigen und mit der ganzen Breite unseres Angriffsspiels arbeiten können. Und daheim gut aufschlagen.» Mit einem 3-Punkte-Sieg könnte sich der VC Kanti auch noch vor Volley Düdingen setzen, falls die Freiburgerinnen aus Cheseux mit weniger als drei Punkten heimkehren. Ob die Munotstädterinnen zu Beginn der Playoffs, die in einer Woche starten, dann auf Lugano, Cheseaux oder Genf treffen wird, steht erst nach Abschluss aller Spiele am heutigen Abend fest.
Jetzt kein Absteiger sowie 10+1-Teams in der Saison 2024/2025
Es kommt selten vor, dass der Modus einer Meisterschaft (hier ein Nicht-Abstieg) während der laufenden Saison geändert wird. Zuletzt war dies im Volleyball im Covid-Jahr 2020 der Fall, Jetzt stimmte der Zentralvorstand von Swiss Volley einem Antrag über den Fixplatz der nationalen Leistungszentren (NLZ) in der Nationalliga A zu. Zusätzlich behandelte der Vorstand Anträge zu den nächsten Schritten im Zusammenhang mit den Vorgaben zu «lokal ausgebildeten Spielerinnen» (LAS).
Der Zentralvorstand entschied, dass ab der Saison 2024/2025 je Geschlecht ein NLZ-Team einen fixen Platz in der NLA erhält. Um dieses zu ermöglichen, entschied sich in der Frauen-NLA die Volleyball Academy Zürich, ihren Verein aus der NLA zurückzuziehen. Die Academy wird in ihrer Funktion als Trägerschaft der Talentförderung von Swiss Volley das 11. Team in der Liga stellen. Somit wird ein Platz für ein aufstiegsinteressiertes NLB-Team frei und kein Team muss aus der NLA absteigen.
Im Zusammenhang mit den Diskussionen um die Nationalen Leistungszentren Volleyball in der NLA ist die Frage nach den LAS-Regeln erneut aufgekommen. Gemäss des Volleyballreglements müssen bei Spielen in der NLA und im Volley Cup bei Teams aus der NLA immer mindestens zwei lokal ausgebildete Spieler/Spielerinnen auf dem Spielfeld stehen.
Ein Teil der NLA-Teams möchten die LAS-Regelung per sofort abschaffen, andere plädieren vehement für ihre Beibehaltung. Der Zentralvorstand entschied, zu dem Thema eine Arbeitsgruppe einzusetzen, und will im November 2024 einen Entscheid für die Saison 2025/2026 treffen. (R.Sta.)
Sponsorenlauf VC Kanti.
Wie einmal im Jahr ohne Volleyball in der Halle unterwegs waren am vergangenen Sonntag sämtliche Teams des VC Kanti . Beim jährlichen Sponsorenlauf des Vereins in der BBC Arena galt es in zehn Startgruppen so viele Runden (siehe R.Sta.-Bilder: links NLA-Team, rechts 1. Liga) zu laufen wie möglich, damit ein grosser Betrag in die Nachwuchskasse fliesst. Aktiv dabei waren auch einige der Trainer und Vorstandsmitglieder, darunter Vereinspräsident Sandro Poles . Alle Läuferinnen und Läufer sowie Angehörige und Fans konnten sich am feinen Brunchbuffet stärken, welches von eifrigen Helfern im Inneren des Laufovals aufgebaut worden war. Für die ersten drei Teams war der Sponsorenlauf ein erfolgreiches Warm-up für den Match am Nachmittag. Zuerst gewann VC Kanti 2 in der 1. Liga mit 3:0 bei Andwil-Arnegg. Später siegte in der 2. Liga VC Kanti 3 mit 3:1 über Uzwil und zum guten Schluss erkämpfte das NLA-Team ein 3:2 in Neuenburg. (R.Sta.)

Sponsorenlauf VC Kanti.
Wie einmal im Jahr ohne Volleyball in der Halle unterwegs waren am vergangenen Sonntag sämtliche Teams des VC Kanti . Beim jährlichen Sponsorenlauf des Vereins in der BBC Arena galt es in zehn Startgruppen so viele Runden (siehe R.Sta.-Bilder: links NLA-Team, rechts 1. Liga) zu laufen wie möglich, damit ein grosser Betrag in die Nachwuchskasse fliesst. Aktiv dabei waren auch einige der Trainer und Vorstandsmitglieder, darunter Vereinspräsident Sandro Poles . Alle Läuferinnen und Läufer sowie Angehörige und Fans konnten sich am feinen Brunchbuffet stärken, welches von eifrigen Helfern im Inneren des Laufovals aufgebaut worden war. Für die ersten drei Teams war der Sponsorenlauf ein erfolgreiches Warm-up für den Match am Nachmittag. Zuerst gewann VC Kanti 2 in der 1. Liga mit 3:0 bei Andwil-Arnegg. Später siegte in der 2. Liga VC Kanti 3 mit 3:1 über Uzwil und zum guten Schluss erkämpfte das NLA-Team ein 3:2 in Neuenburg. (R.Sta.)




