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VC Kanti 2 verliert in St.  Gallen


Am Block: Alexandra Schaber (13) und Nina Cavka (6). Bild: W. Schläpfer

Die Voraussetzungen für das Auswärtsspiel in St.  Gallen waren nicht die besten, konnte beide Teams in der vergangenen Woche wegen der Abwesenheit einiger Spielerinnen nur reduziert trainieren. Das Spiel war eine Begegnung auf Augenhöhe mit vielen Auf und Abs auf beiden Seiten. Im ersten Satz waren es ein offener Schlagabtausch bis zum Stand von 21:21, ehe St.  Gallen mit einer Serviceserie Kanti unter Druck setzte und die entscheidenden Punkte für sich verbuchte.

Die Gäste aus Schaffhausen reagierten mit einer Leistungssteigerung, der zweite Satz war eine klare Sache und im weiteren Verlauf führten sie klar mit 16:11, als der Faden riss und die Einheimischen das Nachlassen des Gegners ausnutzen, sie punkteten eins ums andere Mal und gewinnen den dritten Satz mit 25:23 zum 2:1. Umstritten ging es weiter, aber diesmal behielten die Munotstädterinnen das bessere Ende für sich.

So musste der Entscheidungssatz über den Ausgang des Spiels entscheiden. Kanti, mit sehr schwachem Start, kassierte gleich zu Beginn drei Punkte im entscheidenden Satz und lag beim Seitenwechsel immer noch zurück, als ein sehr umstrittener Schiedsrichterentscheid zuungunsten des Teams von Claudio Kriech die Kanti-Girls endgültig aus dem Tritt brachte. Mit St.  Gallen gewann das Team, das weniger Fehler machte, ein gutes und spannendes 1.-Liga-Spiel. Nach dieser Niederlage verbleibt der VC Kanti auf Platz 2 der Tabelle, die engsten Verfolger rückten aber etwas näher heran. (wschl)

Frauen, 1. Liga, Gruppe D. STV St.  Gallen - VC Kanti 2 3:2 (25:21,17:25,25:23, 23:25,15:10). - Kanti: Kunz (Pass), Nussbaumer, Schaber, Ceçen, Cavca, Guyer, Loffreda/Rubli(Libera); eingewechselt: Schmid, Brugger, N. Pazin, Fuchs.

Weitere Spiele: BTV Aarau - Volley Aadorf 3:2. VBC Kanti Baden - TSV Jona 3:0. Pizol Volley - VBC Voléro Zürich 3:2. Pizol Volley - TSV Jona Volleyball 3:1. Pallavolo Kreuzlingen - Volley Rüschlikon 2:3. – Rangliste: 1. Voléro Zürich 15/42 (44:10). 2. VC Kanti 2 16/37 (42:19). 3. STV St.  Gallen 15/32 (38:21). 4. Volley Aadorf 15/32 (36:17). 5. Volley Rüschlikon 14/23 (31:27). 6. Pallavolo Kreuzlingen 14/21 (27:27). 7. Smash Winterthur 15/20 (26:33). 8. Kanti Baden 16/19 (25:35). 9. Aarau 15/18 (26:35). 10. TSV Jona 15/12 (23:38). 11. Pizol Volley 14/10 (16:36). 12. Volley Academy 14/1 (6:42).

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Kanti mit einem klaren 3:0-Sieg

Zwei deutliche und ein enger Satz: Der VC Kanti setzt sich gegen Aesch-Pfeffingen durch.

Endlich wieder Siegesjubel beim Team des VC Kanti. Bild: Werner Schläpfer

Reinhard Standke

VOLLEYBALL. Der VC Kanti ist zurück auf der Siegerstrasse: Nach zwei Niederlagen in der Meisterschaft und dem Aus in den Achtelfinals des Volley Cup bezwingen die Schaffhauserinnen am Mittwoch das Team aus Aesch-Pfeffingen in drei Sätzen. Die meisten der 376 Zuschauer werden zu Beginn der Partie verwundert auf das Spielfeld geblickt haben: Anstelle der Saison-Topskorerin Jordan Lockwood wurde Lina Lieb vom Speaker in der Startformation aufgerufen. Lockwood war am Sonntag angeschlagen vom Spiel in Neuenburg zurückgekehrt und wurde geschont, bis auf einen Kurzeinsatz im zweiten Satz.

Auch ohne Lockwood gelang der Einstieg in die Partie, mit 5:0 gelang Kanti gleich ein Ausrufezeichen. Die Schaffhauserinnen machten mit dem Aufschlag Druck, zogen ihr Angriffsspiel auf und durch. Bei vielen Wechseln auf beiden Seiten kamen die Baselbieterinnen nach dem 21:13 noch etwas heran (25:19). Doch die Überlegenheit des Heimteams sollte sich nicht fortsetzen. Die Munotstädterinnen verloren etwas den Kampf, die Präzision, sie agierten fehlerhafter. Aesch-Pfeffingen kam mehr ins Spiel, neben Topskorerin Jodie Larson kam plötzlich auch Shana Haegele immer wieder zu Punkten. Nach einer langen Side-Out-Phase bis zum 16:17 zogen zuerst die Gäste, dann Kanti davon, konnte aber zwei Satzbälle (24:22) nicht nutzen. In einem schier endlosen Hin und Her folgten insgesamt 4:7 Satzbälle. Mit einem Block entschied Lea Ambrosius schlussendlich den Durchgang für ihr Team (34:32). «Wir haben uns nicht getraut, durchzuziehen», erklärte Nicki Neubauer nach den 70 Spielminuten. Im dritten Durchgang kehrte Kanti nach dem 9:8 zum überlegenen Angriffsspiel, das das Team in den ersten Sätzen gegen Neuenburg und Aesch-Pfeffingen aufgezogen hatte, zurück und gewann mit 25:13. Lina Lieb (15 Punkte wie auch Katerina Holaskova) habe ihren Einsatz sehr gut gemacht, so Trainer Neubauer, der insgesamt auch mit der Aufschlagsleistung zufrieden war.

In der Tabelle halten die Schaffhauserinnen drei Runden vor Ende der Qualifikation drei Punkte Vorsprung auf den Dritten Volley Lugano und können aus den Top 3 nicht mehr verdrängt werden. Bis zur nächsten Runde hat der VC Kanti nun 10 Tage Zeit zur Regeneration und zur weiteren Vorbereitung. Das nächste Spiel in der Liga steht am Sonntag, 9. Februar, gegen Volley Düdingen an (16.30 Uhr, BBC-Arena). Zwei Tage später folgt dann bereits das Auswärtsspiel bei der Volleyball Academy (Kloten, 20.00 Uhr).

NLA, Frauen, 19. Runde: VC Kanti - Aesch-Pfeffingen 3:0 (25:19, 34:32, 25:13). - BBC-Arena. - 376 Zuschauer. - SR: Kälin/S. Auricht. - Spieldauer: 23, 33, 30 = 76 Minuten. – VC Kanti: Petrenko (Pass), Ambrosius, Botkin, Holaskova, Lieb, Perkovac, Habegger (Libera); eingewechselt: Cavka, A. Pazin, Lockwood, Popic, Loffreda; nicht eingesetzt: Capraro. – Aesch-Pfeffingen: Uiato (Pass), Larson, Matter, Eichler, Schenker, Kneubühler, Saladin (Libera); eingewechselt: Haegele, Ammeter, Kölürbasi, Campos; nicht eingesetzt: Wetzstein, Reinhard.

Weitere Spiele: Volley Lugano - Genève Volley 3:1. VBC Cheseaux - Neuenburg UC 0:3. Volley Düdingen - Volleyball Academy 3:0.

Rangliste: 1. Neuenburg UC 17 50:12 47. 2. VC Kanti 17 46:18 41. 3. Volley Lugano 17 43:21 38. 4. VBC Cheseaux 17 31:32 25. 5. Aesch-Pfeffingen 17 31:32 24. 6. Volley Düdingen 17 28:30 23. 7. Genève Volley 17 30:33 22. 8. Franches-Montagnes 17 29:37 22. 9. Volley Glaronia 17 25:43 17. 10. Volley Toggenburg 17 19:39 14. 11. NLZ Volleyball Academy 18 14:49 9.

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Den Spielfluss aufrechterhalten

Im Spiel zweier zuletzt siegloser Teams trifft der VC Kanti heute Abend (20 Uhr, BBC-Arena) auf Aesch-Pfeffingen.

Kanti-Passeuse Brigitta Petrenko (am Ball, schwarzes Tenue) im letzten Meisterschaftsspiel vom Sonntag in Neuenburg. Bild: Werner Schläpfer

Reinhard Standke

Während der in der Nationalliga A zweitplatzierte VC Kanti in den letzten fünf Meisterschaften sieben Punkte verbuchen konnte, war es beim Gegner von heute Abend (20 Uhr), Aesch-Pfeffingen (5.), nur gerade einer. Die in den letzten fünf Spielen sieglosen Baselbieterinnen zogen jedoch dazwischen in die Cup-Viertelfinals ein. Zwischen den Meisterschaftsniederlagen gegen Genf (zu Hause) und in Neuenburg waren die Schaffhauserinnen im Volley Cup im Achtelfinal bei Volley Lugano ausgeschieden.

«In den ersten beiden Sätzen gegen NUC hat unser Gameplan sehr gut funktioniert», blickt Kanti-Trainer Neubauer auf das mit 1:3 verlorene Spiel vom Sonntag zurück. Nach einem Satzgewinn und einer anschliessenden 13:7-Führung war dann jedoch der Flow eingebrochen.

«Vor allem in der Offensive hat es dann gehapert. Wir hatten Probleme mit unserem Spielaufbau», erläutert Neubauer. «Wir haben das erste Tempo zu wenig einsetzen können und uns an den Antennen schwergetan gegen einen Gegner, der gut eingestellt war.» Wie schon in Spielen zuvor, führte der Trainer der Munotstädterinnen auch unpräzise zweite Bälle an. Im Angriff habe auch in einigen Situationen etwas der Mut gefehlt. «Dann sind schnell mal fünf, sechs Punkte weg.»

Dies war den Schaffhauserinnen Mitte des zweiten Satzes, am Ende des dritten Durchgangs und auch in der Mitte des vierten Satzes passiert – in Phasen, in denen den Gegnerinnen Aufschlagsserien gelangen. «Dann wird das Ergebnis ein bisschen deutlicher, als es eigentlich ist, daran gilt es zu arbeiten», meint Neubauer weiter. «Es war ein gemeinschaftliches Wegbrechen, nicht das von ein oder zwei Spielerinnen», stellt er klar.

Heutiger Gegner trotz Niederlagen gefährlich

Mit Aesch-Pfeffingen kommt heute Abend nun ein Gegner mit einem Negativlauf nach Schaffhausen. Trotzdem sei das Team mit Trainer Timo Lippuner gefährlich in der jetzigen Situation, und trotz der vielen verlorenen Sätze seien sie am Ende dabei gewesen. Auch habe zum Teil das Spielglück gefehlt, so der Trainer des VC Kanti. «Sie sind in einer ähnlichen Situation wie wir, auf der Suche nach Stabilität.» Vor Weihnachten hatten die Baselbieterinnen sich mit der türkischen Diagonalspielerin Mélissa Kölürbasi verstärkt. Im verlorenen Spiel gegen Volley Toggenburg am Freitag fehlte die erkrankte Tabea Eichler.

Dem VC Kanti blieb zwischen dem Sonntag und vor dem heutigen Spiel nicht viel Zeit für Trainings und die Arbeit an Dingen, die zuletzt nicht so gut liefen: Nach einem freien Montag folgten gestern ein individuelles Training, die Videoanalyse und ein Teamtraining. Sollten die Munotstädterinnen ohne Punkt bleiben, Lugano aber mit einem Drei-Punkte-Sieg gleichziehen, entscheidet das Satzverhältnis, wer von den beiden Teams den zweiten Rang in der Tabelle erhält. Das folgende Spiel steht dann für die Schaffhauserinnen erst in zehn Tagen an. Nach dem Aus im Cup ist Kanti am kommenden Wochenende spielfrei und ist erst am Sonntag, 9. Februar, im Heimspiel gegen Volley Düdingen (8.) wieder im Meisterschaftsalltag im Einsatz.

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Schneller Sieg für den VC Kanti 2 gegen Smash Winterthur.

Vivian Guyer (16) spielte konstant und machte viele Punkte. Bild: M. Räss

In der 15. Runde der 1. Liga startete das zweite Team des VC Kanti gegen Smash Winterthur (5.) sehr fokussiert und führte schon nach kurzer Zeit mit 7:1. Die Spielerinnen spielten ausgezeichnet, jeder Angriff war erfolgreich. In der Mitte des ersten Satzes kamen die Winterthurerinnen zwar näher heran, aber sie hatten keine Chance, das Blatt noch zu wenden. Das Auswärtsspiel in der Vorrunde war sehr spannend gewesen. VC Kanti 2 war die Entscheidung ganz knapp mit 3:2 im fünften Satz gelungen. Die Begegnung vom Sonntag war das pure Gegenteil. Coach Claudio Kriech konnte nach Belieben seine Spielerinnen austauschen. Es funktionierte einfach. Der zweite Satz war im Flug vorbei. Einzig im dritten Satz boten die Spielerinnen aus Winterthur etwas Gegenwehr, aber am Schluss gewann der VC Kanti 2 problemlos mit 3:0 (25:19, 25:14 und 25:21). Der nächste Einsatz des Tabellenzweiten VC Kanti 2 ist ein Auswärtsspiel beim STV St.  Gallen (4.) am kommenden Samstag. (mrä)

Frauen, 1. Liga, Gruppe D. VC Kanti SH 2 - VC Smash Winterthur 3:0 (25:19, 25:14, 25:21). - Kanti: Kunz (Pass), Nussbaumer, Neuhaus, Schaber, Ceçen, Guyer, Rubli/Bianco (Libera); eingewechselt: Schmid, Brugger, Bukovac, N. Pazin.

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