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Der VC Kanti will noch weiter nach oben kommen

Die Enttäuschung über die verlorenen Finalspiele weicht der Freude über die erreichte Silbermedaille gepaart mit einer neuen Zielsetzung.

Über 30 Fans unterstützten auch am Donnerstag das Kantiteam. Bild: W. Schläpfer

Reinhard Standke

Mit dem dritten Playoff-Finalspiel vom Donnerstag ging eine Saison für den VC Kanti zu Ende, in der das Team in den meisten der 33 Pflichtspiele begeistern konnte und ein grosses Interesse und riesige Begeisterung für den Volleysport entfachte.

Upgrade beim Saisonziel

Rang vier ist die «Standard»-Saisonzielsetzung bei Kanti, so auch im September 2024. Trainer Neubauer wusste dies bei der Teampräsentation zu toppen und lobte das Erreichen der Playoff-Finals als Vorgabe für die Saison 2024/2025. Dass sich der Cheftrainer damit keinesfalls zu weit aus dem Fenster gelehnt hatte, wurde schnell klar.

Wochenlang stand er mit dem Team auf Rang 1 der NLA. In dieser Phase gab es nur zwei Wehmutstropfen: das Ausscheiden aus den Achtelfinals im CEV Challenge Cup bei Volley Düdingen und die erste Niederlage in der NLA in der 10. Runde bei Volley Lugano. Im Tessin schied man auch in den Cup-Achtelfinals aus. Die zweitplatzierten Schaffhauserinnen marschierten durch die Viertel- und Halbfinals gegen Franches-Montagnes und Lugano und massen sich in den Finals mit Neuenburg. «Es war eine sehr gute Saison, nach den letzten zwei Jahren war es ein deutlicher Schritt nach vorne», blickt Trainer Nicki Neubauer zurück. In den beiden ersten war man näher dran als am Donnerstag, als das Team insbesondere im Angriff zeitweise zurückstecken musste. «Der Ausfall von Brigitta Petrenko hat uns sehr viel Substanz im Zusammenspiel und sehr viel Selbstvertrauen gekostet», erläutert Neubauer. «Alessia Pazin und Dana Schmit haben es gut gemacht, aber ist es schwierig, in einem Finale in sehr kurzer Zeit das Gefüge stabil zu halten. Wir hätten näher am Titel sein können.» «Die Verletzung hat Drive aus dem Team genommen», so sieht es auch Vereinspräsident Sandro Poles. «Nach dem Spiel war ich erst enttäuscht, da wir so nah dran waren, innerhalb von ein paar Minuten habe ich mich extrem über die Silbermedaillen gefreut und war stolz.»

Die Grundlage für den Erfolg sieht der Club im geänderten Konzept der Teamzusammenstellung mit weniger jungen Schweizerinnen und mehr erfahrenen Ausländerinnen. «Da haben wir einen guten Job gemacht und das Team weiterentwickelt. Wir hatten eine grosse Harmonie in der Mannschaft, dies hat uns getragen.» Sandro Poles verweist dabei noch auf die langfristige Planung mit den Eigengewächsen Alessia Pazin, Isabella Loffreda und Nina Cavka.

Streben nach dem Titel

Für das Team der kommenden Saison ist bislang bekannt , dass Captain Katerina Holaskova und Topskorerin Jordan Lockwood ihrer Verträge verlängern, Korina Perkovac (Trainerin der 2.-Liga-Mannschaft) und Brooke Botkin (Ausbildung in ihrer US-Heimat) beenden die Karriere. «Das Level der Mannschaft werden wir im Minimum halten, ich denke, sogar etwas verstärken können», plant Nicki Neubauer.

«Ich habe mich nicht lange mit dem zweiten Rang aufgehalten, sondern 10 Minuten nach dem Spiel überlegt, was wir noch besser machen können», so Neubauer. Denn: «Ich will Meister werden. Unser Anspruch muss es sein, sich nicht mit Rang zwei zufrieden zu geben, sondern Meister zu werden.»

«Nach Bronze und Silber fehlt halt noch Gold», benennt auch Poles euphorisch die Steigerungsmöglichkeit (nach den Erfolgen von 2022 und 2025) als nächste Zielsetzung. «Aber ob es dann langt, wissen wir natürlich nicht.»



Der VC Kanti ist Vizemeister

Nach zwölf Jahren Unterbruch erobert der VC Kanti wieder den zweiten Rang in der NLA-Meisterschaft.

Zu wenig stabil agierte Kanti im Angriff, hier Lina Lieb mit dem Block out. Bild: Werner Schläpfer

Reinhard Standke

Achtmal hatte der VC Kanti bereits seit dem Aufstieg in die höchste Schweizer Volleyball-Liga, der die Schaffhauserinnen ununterbrochen seit 1991 angehören, die Meisterschaftssaison auf dem zweiten Platz abgeschlossen. Nach der dritten Niederlage in der Playoff-Finalserie gegen den aktuellen Serienmeister Neuenburg UC durfte das Team um Captain Katerina Holaskova nach zwölfjährigem Unterbruch nun wieder die Silbermedaillen in Empfang nehmen.

In der mit 1659 Zuschauern ausverkauften Riveraine-Halle begannen beide Teams wieder in der gleichen Aufstellung wie am vergangenen Samstag. Die Schaffhauserinnen also mit Alessia Pazin als Zuspielerin, die für die verletzte Brigitta Petrenki neu geholte Dana Schmit begann dann in den Sätzen zwei bis vier, nachdem Kanti den ersten Satz deutlich mit 15:25 abgegeben hatte. Das Heimteam spielte einmal mehr mit grossem Risiko und vielen Fehler, dem VC Kanti gelang es aber insgesamt zu wenig, mit starken Aufschlägen dagegenzuhalten. Auch im Angriff lief es vielfach nicht wie gewohnt, insbesondere Jordan Lockwood und Brooke Botkin kamen weniger zu Punkten und wurden teilweise durch Lina Lieb ersetzt.

Zu wenig Stabilität im Angriff

Erfolgreicher im Angriff lief es im zweiten Satz, in dem sich die Gäste knapp mit 25:23 durchsetzen konnten, und bis zur Mitte des dritten Durchgangs. Bei einem Vorsprung von fünf Punkten nahm der Schiedsrichter dann einen Entscheid zugunsten von Kanti zurück, ein Time-out von Neuenburg wurde doch nicht durchgeführt. In der Folge liessen sich die Schaffhauserinnen den Schneid abkaufen und gaben den Satz noch mit 18:25 ab. Auch im vierten Satz erspielte sich Kanti zunächst eine Führung (9:5), spielte aber zu wenig konsequent und brachte den Vorsprung nicht durch (21:25). «Es ist enttäuschend, wir haben eigentlich gut gespielt, waren im dritten Satz voll dabei, sind aber nicht stabil genug und hören auf zu spielen», so Kanti-Trainer Neubauer nach der Medaillenübergabe. «NUC hat verdient gewonnen, sie waren deutlich überlegen, vor allem im Angriffsspiel.»

«Wir haben unsere Chancen nicht genutzt, aber ich bin stolz auf meine Mannschaft», äusserte sich Kanti-Captain Katerina Holaskova mit der um den Hals hängenden Silbermedaille. Sportlich ist die Saison für den VC Kanti nun mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft beendet. Der Verein lädt für den Mittwoch, 30. April, zur Medaillenfeier ins Schaffhauser Orient ein (Türöffnung 18.30 Uhr, Beginn Feier 19.30). Einerseits soll die gewonnene Medaille gefeiert werden, andererseits werden diejenigen Spielerinnen verabschiedet, die in der kommenden Saison nicht mehr Teil des NLA-Teams sein werden.

NLA Frauen. Playoff-Finals (Best of 5). 3. Runde: Neuenburg UC - VC Kanti 3:1 (25:15, 23:25, 25:18, 25:21), Endstand: 3:0. - Riveraine. - 1650 Zuschauer. - SR: Kälin/S. Auricht. - Spieldauer: 22, 23, 21, 24 = 90 Minuten. – Neuenburg UC: Pierret (Pass), Branca, Dvoracek, Meuth, Chase, Scambrey, Mottis (Libera); eingewechselt: Milz, de Micheli, Mico; nicht eingesetzt: Scrucca, A. Lengweiler, Delley (Libera). – VC Kanti: A. Pazin (Pass), Perkovac, Botkin, Lockwood, Holaskova, Ambrosius, Habegger (Libera); eingewechselt: Lieb, Schmit, Popic, Cavka; nicht eingesetzt: Loffreda (Libera), Capraro; verletzt: Petrenko.

Erfolge VC Kanti. Siege Schweizer Cup: 2000, 2009, 2021. – Medaillen in der NLA-Meisterschaft: Silber: 1998, 1999, 2000, 2001, 2004, 2008, 2009, 2013, 2025. Bronze: 1997, 2002, 2003, 2022 (seit dem Aufstieg 1991 spielt der VC Kanti ununterbrochen in der NLA).

NLA Männer: Playoff-Finalserie: Am Mittwoch, 3. Runde: Volley Amriswil – Volley Schönenwerd 3:2, Endstand 3:0.


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Der VC Kanti will in Neuenburg den Party-Crasher spielen

Nach den zwei knappen Niederlagen in den Playoff-Finals muss der VC Kanti heute gewinnen, um die Chancen auf den Meistertitel zu wahren.

Voll drauf: Brooke Botkin greift in der 1. Runde der Playoff-Finals gegen Neuenburg UC an. Bild: Werner Schläpfer

Reinhard Standke

Mit den zwei Siegen aus den ersten beiden Runden im Rücken kann sich Titelverteidiger Neuenburg UC mit einem weiteren Erfolg am Donnerstag in der heimischen Riveraine-Halle den sechsten Gewinn der Nationalliga-A-Meisterschaft in Folge sichern (unterbrochen nur im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Epidemie). Dies will der Gegner aus Schaffhausen natürlich verhindern und mit einem Break in der wohl ausverkauften Halle eine mögliche Meisterparty crashen und so eine vierte Partie erzwingen, die am Samstag in der BBC-Arena ausgetragen würde. Nach einem allfälligen zweiten Sieg des VC Kanti in der Paarung auf Augenhöhe käme es am Dienstag der nächsten Woche in Neuenburg zur «Belle», ansonsten stünde NUC als Meister fest.

Ganze acht bzw. sechs Punkte betrug die Differenz nach den jeweils vier Sätzen der ersten beiden Runden. Während Neuenburg UC in Bestbesetzung angetreten war, mussten die Munotstädterinnen die Verletzung der ersten Zuspielerin, Brigitta Petrenko, wegstecken. Als Verstärkung zur zweiten Passeuse, Kanti-Eigengewächs Alessia Pazin, wurde als zusätzliche Spielerin die aus Österreich stammende Dana Schmit verpflichtet, die in der zweiten Runde zum ersten Mal im Kanti-Trikot antrat. Nach nur vier Tagen Training im neuen Team war die Eingespieltheit im Vergleich mit NUC noch nicht gegeben, was Kanti zum Nachteil gereichte.

«Am Ende geht es um Angriff, insbesondere den Angriff aus nicht perfekten Situationen, aus der Abwehr heraus», erläutert Kanti-Trainer Nicki Neubauer zwischen Spiel zwei und drei. «Da ist uns Neuenburg noch ein Stückchen überlegen, weil sie zum einen dabei weniger Fehler und zum anderen daraus mehr Punkte machen.» Dazu komme auch das Spielglück, so Neubauer. Im ersten Satz der zweiten Runde war ein Aufschlag im Aus gegeben worden, den nicht nur TV-Expertin Laura Caluori vor der Linie gesehen hatte. «So ist es statt 22:20 für uns dann 21:21, deswegen verlieren wir zwar das Spiel nicht, aber es kehrt das Momentum», hadert der Kanti-Cheftrainer.

Mehr Druck im Aufschlag

Neubauer berichtet, dass man sich nicht gross mit einer Analyse der Spiele aufgehalten habe. «Neuenburg macht das, was wir vorbereitet haben. Die vermehrten Cross-Court-Angriffe passen wir mit unserem Blockverhalten an», so der Cheftrainer. «Wir müssen schwierige Situationen mit mehr Mut, mehr Konsequenz lösen. Da reichen dann ein, zwei Fehler weniger und ein, zwei Punkte mehr, um das Spiel in unsere Richtung zu lenken.» Die Mannschaft wisse, dass man nah dran ist. «Wir müssen probieren, selber am Aufschlag mehr Druck zu machen, vor allem gleich am Anfang vom Spiel.»

Saisonabschluss-Party

Unabhängig davon ob, der VC Kanti am Donnerstagabend mit den Silbermedaillen heimreist oder ein viertes oder gar fünftes Spiel erzwingt: Der Verein plant für den Mittwoch, 30.4.2025, einen NLA-Saisonschluss/Medaillenfeier ab 18.30 Uhr im Orient in Schaffhausen, an dem auch die Spielerinnen verabschiedet werden, die den Verein zum Saisonschluss verlassen.

NLA Frauen. Playoff-Finals (best of 5). Neuenburg – VC Kanti, Stand 2:0. – 3. Runde: Donnerstag, 24. April, 19.00, Neuenburg UC - VC Kanti (Riveraine). – Ev. 4. Runde: Samstag, 26. April, 17.00, VC Kanti - Neuenburg UC (BBC-Arena). – Ev. 5. Runde: Dienstag, 29. April, 19.00, Neuenburg UC - VC Kanti (Riveraine).

Live Stream: via SRF Sport (App und Web) oder RTS 2.

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Der VC Kanti verliert gegen Neuenburg ein weiteres enges Spiel

Nach vier knappen Sätzen unterliegt der VC Kanti auch in der 2. Runde der Finalserie und ist nun am Donnerstag auswärts gefordert.

Korina Pekovac pariert einen der harten Aufschläge von Neuenburg UC.Bild: Werner Schläpfer


Reinhard Standke

Eine ausverkaufte Halle mit einer fantastischen Stimmung, ein spannendes Spiel auf Augenhöhe, eine neue Kanti-Passeuse und ein Blockrekord von Katerina Holaskova: Die zweite Runde der Finalserie gegen Neuenburg bot am Ostersamstag fast alles, was das Herz der Schaffhauser Volleyballfans begehrte. Der einzige Wermutstropfen: Der VC Kanti konnte auch die zweite Partie der Play-off-Finals gegen Neuenburg nicht für sich entscheiden und liegt nun nach dem zweiten der maximal fünf Spiele mit 0:2 zurück.

Ausverkaufte Halle

Die Ausgangslage – mit einem Sieg hätten die Schaffhauserinnen bereits in der zweiten Partie ein weiteres Heimspiel am kommenden Samstag erspielen können – lockte über 1500 Zuschauerinnen und Zuschauer an. Die BBC-Arena war damit nach vielen Jahren wieder einmal ausverkauft. Die Schaffhauser Fans konnten vor dem Anpfiff im Kanti-Dress Nummer 14 ein neues Gesicht entdecken: Die Österreicherin Dana Schmit konnte für die verletzte Brigitta Petrenko bis zum Ende der Saison als Passeuse verpflichtet werden (siehe Kasten).

1000. Block für Holaskova

Doch das Spiel begann Kanti-Coach Neubauer mit der zweiten Zuspielerin der Saison, Alessia Pazin. Schmit wurde in den ersten drei Durchgängen eingewechselt und startete im vierten. Bei Neuenburg begann diesmal Mittelblockerin Raeven Chase. Der erste Satz verlief ausgeglichen bis 22:22, Kanti wehrte zwei Satzbälle ab, NUC nutzte den dritten (26:24). Mit 6:1 startete Kanti in den nächsten Durchgang, dann wechselten Phasen ab, in denen Kanti beim Service und Angriffsdruck zurückfiel und sich wieder heranspielte. Den Stand von 11:13 hatte Kanti-Captain Katerina Holaskova mit ihrem 1000. Blockpunkt in der Nationalliga A erzielt. Nach dem dritten Satzball (25:22) führte Neuenburg mit 2:0.

Mit gleich drei Blockpunkten starteten die Gäste, die in dieser Partie hier etwas erfolgreicher waren, in den dritten Satz. Kanti kam heran, fiel jedoch nach zwei Serviceserien auf 7:16 zurück. Wieder holten die Schaffhauserinnen auf und kamen im Anschluss an eine Aufschlagsserie von Schmit zum 25:23-Satzerfolg. Eng verlief der vierte Durchgang, die Gäste lagen maximal mit zwei Punkten vorne und kamen zum Matchball. Ein Angriffsfehler beendete die Partie zugunsten von Neuenburg. Unter dem Strich hatte NUC ganze sechs Punkte mehr erzielt (in der ersten Partie acht), hatte in der Statistik etwas mehr Block- und Angriffspunkte, aber auch Fehler, Kanti erzielte etwas mehr Asse.

Nicht ganz eingespielt

«Es gab immer wieder kleine Nackenschläge für uns, bei denen wir die Sätze in extremis abgeben», bedauerte Kanti-Trainer Nicki Neubauer im Anschluss an die 106 packenden Spielminuten. «Wir müssen es abschütteln. Zweimal so knapp dran zu sein und dann mit leeren Händen dazustehen, ist nicht so einfach.» Natürlich habe die Verletzung von Brigitta Petrenko ihre Auswirkungen. «Alessia Pazin und Dana Schmit machen es sehr gut, dennoch haben wir einen Verlust in unserer Eingespieltheit, in unserer Stabilität. In den entscheidenden Phasen merkt man, dass wir nicht eingespielt sind», analysiert Neubauer. «Das schmerzt sehr. Ich glaube, dass wir in Vollbesetzung die bessere Mannschaft sind. Ich glaube nicht, dass NUC einen Ausfall von Méline Pierret (erste Passeuse, Anm. d. Red.) genau so hätte kompensieren können.» Am Donnerstag müsse sein Team noch aggressiver, noch mutiger sein. Gelingt dem VC Kanti dann kein Sieg in Neuenburg, tritt das Team mit den Silbermedaillen in der Meisterschaft die Heimfahrt in den Saisonschluss an.

NLA Frauen. Play-off-Finals (best of 5). 2. Runde: VC Kanti - Neuenburg UC 1:3 (24:26, 22:25, 25:23, 22:25); Stand: 0:2. - BBC Arena. - 1500 Zuschauer. - SR: Sikanjic/Zindel. - Spieldauer: 29, 25, 26, 26 = 106 Minuten. – VC Kanti: A. Pazin (Pass), Perkovac (11), Botkin (12), Lockwood (15), Holaskova (16), Ambrosius (4), Habegger (Libera); eingewechselt: Lieb (1), Schmit (Pass, 2), Popic (2), Cavka; nicht eingesetzt: Loffreda (Libera), Capraro; verletzt: Petrenko. – Neuenburg UC: Pierret (Pass, 3), Branca (9), Dvoracek (21), Meuth (10), Chase (12), Scambrey (19), Mottis (Libera); eingewechselt: Mico, Milz, de Micheli; nicht eingesetzt: Scrucca, A. Lengweiler, Delley (Libera).

Die weiteren Spiele: 3. Runde: Donnerstag, 24. April, 19.00, Neuenburg UC - VC Kanti (Riveraine). – Ev. 4. Runde: Samstag, 26. April, 17.00, VC Kanti - Neuenburg UC (BBC-Arena). – Ev. 5. Runde: Dienstag, 29. April, 19.00, Neuenburg UC - VC Kanti (Riveraine). - Livestream: via SRF Sport (App und Web) oder RTS 2.

Spiele um Rang 3 (best of 3): 3. Runde: Volley Lugano - VBC Cheseaux 3:0; Endstand 2:1.

Neu bei Kanti

Als Ersatz für die bis zum Saisonende ausfallende erste Zuspielerin Brigitta Petrenko verpflichtete der VC Kanti für die Zeit der weiteren Play-off-Finals die österreichische Nationalspielerin Dana Schmit. Die 27-Jährige spielte bisher in Italien in der Serie A2 für Bam Mondavi, das zum Saisonende zu den vier Absteigern gehört. Schmit spielte bereits in der Saison 2019/2020 in der Schweizer Nationalliga A bei Volley Lugano. Für die Verpflichtung konnte der VC Kanti den Pasus «Medical Change» nutzen, da Petrenko nachweislich für länger als vier Wochen ausfällt. (R.Sta.) Bild: W.Schl.

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