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VC Kanti Impressionen

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Volleyball macht Schule

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Dieses Wochenende geht’s wieder rund in der BBC Arena!

Die Kantigirls messen sich dabei in Testspielen mit Schwarz-Weiss Erfurt & Rote Raben Vilsbiburg aus der Deutschen Bundesliga! Es dürfen also Spiele auf hohem Niveau erwartet werden, beginnen für alle Teams doch bald die neuen Saison.

Das Programm sieht wie folgt aus:
Am Freitag, 24. September 2021 findet die geschlossene Teampräsentation des Club Pallavolo mit dem Spiel unserer Kantigirls gegen Schwarz-Weiss Erfurt statt.
Am Samstag, 25. September 2021, duellieren um 16.00 Uhr Schwarz-Weiss Erfurt & Rote Raben Vilsbiburg.
Am Sonntag, 26. September 2021, spielen dann um 12.00 Uhr wiederum unsere Kantigirls diesmal gegen Rote Raben Vilsbiburg.
Der Event muss mit COVID-Zertifikat durchgeführt werden. Das bedeutet, dass jede Person ab 16 Jahren beim Zutritt das Covid-Zertifikat (geimpft, genesen, negativ getestet) und einen Personalausweis vorweisen muss. Ansonsten kann kein Einlass in die Halle gewährt werden.
Die Barena Sportsbar meets Bagels & Beers- Die Sportsbar in der BBC Arena öffnet Ihre Tore für die beiden Spiele am Samstag und Sonntag ebenfalls, sodass Ihr Euch dort mit Leckereien verpflegen
und den Durst stillen könnt!
Die Spiele werden im Livestream von Werner Schläpfer unkommentiert übertragen werden. Den Link dazu
stellen wir Euch dann jeweils selbstverständlich auf unseren Kanälen zur Verfügung.

Moritz Bolli Supercupsieger

Während der Neuenburger Sieg über den VC Kanti erwartet werden konnte, gewann bei den Männern eher überraschend der TSV Jona Volleyball den Supercup 2021 in Gümligen: Cupsieger Jona dominierte das Spiel vom Anfang bis zum Ende und liess seinem Gegner, dem Chênois Genf, nur wenig Angriffsfläche. So gewinnt das Team aus Jona in ­sensationellen drei Sätzen mit 0:3 (25:20, 30:28, 25:22) den Volleyball-Supercup 2021. Filip Habr, der Teamcaptain des TSV Jona, freute sich entsprechend und zu Recht: «Ich bin unglaublich glücklich für das Team, unsere Spieler und die Trainer. Wir sind ein Team mit vielen jungen Spielern und ich freue mich sehr, sie gewinnen zu sehen. Auch für all die Leute, die im Club tagtäglich für sehr wenig sehr viel leisten. Ich glaube, vorhin sogar ein Tränchen in den Augen unseres Präsidenten gesehen zu haben.» Und ein Schaffhauser durfte, mit der Goldmedaille um den Hals gehängt, kräftig mit­jubeln. Der Beringer Mittelblocker Moritz Bolli (links) auf dem Bild von Werner Schläpfer mit dem VC-Kanti-Präsident Sandro Poles (r.) spielt seit dem Rückzug der VBG Klettgau aus der Volleyball-NLB (2017) in die 3. Liga beim TSV Jona professionell Volleyball auf höchstem Niveau. Und die St. Galler tasten sich immer näher an die nationale Spitze heran. Dem Cupsieg 2021 in Winterthur liessen sie jetzt den Supercupsieg über den Meister aus Genf folgen. Es wird interessant zu sehen sein, zu was das junge Joner Team mit dem Schaffhauser Routinier Moritz Bolli (31) in der neuen Saison noch fähig sein wird. 

Supercup: VC Kanti ohne Siegeschance

Im ersten Ernstkampf und Titelspiel der Saison 2021/22 mussten die Schaffhauser Cupsiegerinnen im Supercup gegen die Meisterinnen von Neuenburg UC eine deutliche 0:3-Niederlage einstecken.

 

Der VC Kanti versucht mit einem Dreierblock die überragende NUC-Topskorerin Tia Scambray zu stoppen. BILD WERNER SCHLÄPFER

Dass es für den auf vielen (Schlüssel-)Positionen veränderten VC Kanti schwierig werden würde, gegen den eingespielten Meister aus Neuenburg mitzuhalten, hatte Kantitrainer Nicki Neubauer schon im Vorfeld angedeutet. Sie seien erst seit zwei Wochen im Training komplett zusammen und bräuchten mit den neu einzubauenden Spielerinnen noch mehr Zeit, um auf das Wettkampfniveau zu kommen. Zudem hat der VC Kanti mit ­Zuspielerin Irina Kemmsies, Pia Leweling (Aussen) und der Punktesammlerin Taylor Fricano (Diagonal) einiges auch an Erfahrung und Substanz verloren. Diese gilt es erst einmal zu ersetzen. Die Befürchtung Neubauers, dass die neue Diagonalspielerin Isidora Ubavic wegen Transferproblemen nicht würde spielen können, ergaben sich zum Glück nicht. Die Serbin stand genauso in der Anfangsaufsstellung wie die Deutsche Romy Jatzko und die neue österreichische Zuspielerin Victoria Deisl. Daneben schenkte der Kantitrainer den bewährten Stammkräften Korina Perkovac, Captain Katerina Holaskova und Wiebke Silge (beide auf der Mittelposition) sowie Libera Viviane Habegger das Vertrauen.

Bis zum 3:3 konnten die Schaffhauserinnen mithalten, danach legten die Neuenburgerinnen mit ihren erfahrenen Kräften schnell einen klaren Abstand zwischen sich und ihre Gegnerinnen: Vom 7:3 bis zum 13:4 – da musste Nicki Neubauer im Timeout sein Team wachrütteln – deckte NUC vor allem die Hauptschwäche offen beim VC Kanti: Die Serviceabnahme wollte bis zum 14:4 nie richtig funktionieren, und auch bei der Angriffsquote lag Kanti im ersten Satz mit 35 zu 60 Prozent deutlich hinter Neuenburg zurück. Am Schluss des Spiels fiel diese Bilanz mit 29 zu 49 Prozent nur unwesentlich besser aus. In der Quote der guten Serviceabnahmen, da lag der VC Kanti am Schluss der Partie mit 31 zu 30 Prozent sogar vor den Gegnerinnen. Aber damit war die ungenügende Angriffsleistung natürlich nicht zu kompensieren.

Guter zweiter Satz

Immerhin kamen die Schaffhauserinnen im zweiten Satz, den Trainer Neubauer mit der Tschechin Eva Svobodova anstelle von Romy Jatzko beginnen liess, besser ins Spiel und führten mit 10:8, ehe wieder eine Serviceserie die Neuenburgerinnen auf 16:11 voranbrachte. Aber diesmal blieb der VC Kanti dran, kam dank Blockpunkten und Angriffen über die Mitte auf 22:21 heran und zwang NUC-Trainer Lauren Bertolacci bei 23:23 zu einer Auszeit. Den Service von Svobodova beantwortete indes die mit 17 Punkten stärkste US-Angreiferin Scambray zum 24:23 und nach dem folgenden Service von Elise Boillat (früher einmal beim VC Kanti) landete der Ball von Holaskova zum 25:23 für NUC im Aus. Da wäre sicherlich mehr dringelegen für Kanti; der zweite Satz gibt auch Hoffnung für die neue Saison. Aber letztlich liessen das die schon deutlich länger im Training stehenden Schweizer Meisterinnen mit ihrer tollen Angriffspower nicht zu.

Im dritten Satz sah es zunächst weiter gut aus für die Schaffhauserinnen. Bis zum 11:12 lagen sie sogar in Führung. Dann begann jedoch eine nicht mehr enden wollende Serviceserie der neuen NUC-Mittelblockerin Samira Sulser, die bis zum 22:13 am Service blieb und so schliesslich der besten Neuenburgerin, Tia Scambray, nach 64 Spielminuten ermöglichte, mit einem ihrer Longline-Powershot von der Aussenposition den Matchball zum 25:15 zu verwandeln. (hcs.)

Bilder

Der VC Kanti kämpft gleich um den ersten Titel – im Supercup

Seit der Supercup zwischen Meister und Cupsieger in der ­aktuellen Form durchgeführt wird morgen in Gümligen ist die siebte Austragung, hat der VC Kanti noch nie daran teil­genommen. Der Cupsieger trifft nach sehr kurzer Vorbereitung auf den erneut zu favorisierenden Meister Neuenburg UC.

Die neue österreichische Zuspielerin Victoria Deisl (17) bejubelt im Testspiel gegen Suhl einen Punkt mit ihren neuen Kanti-Teamkolleginnen. BILD WERNER SCHLÄPFER

Rekordverdächtige acht (!) Mal trafen NUC und der VC Kanti in der Saison 2020/21 aufeinander. Zweimal in der Qualifikation, fünfmal im Playoff-Halbfinal und einmal im Cupfinal. Nur ein einziges Mal hiess das Resultat 3:0, ganze viermal ging es ins Tiebreak. Sowohl Neuenburg wie auch Kanti Schaffhausen konnten je vier Partien für sich entscheiden: Die nackten Zahlen versprechen morgen einen Knüller. Ob dem aber auch so sein wird, ist eine andere Frage, denn beide Teams hatten erst wenige Tage Zeit, in neuer Formation miteinander zu trainieren. Deshalb sagt Kantitrainer Nicki Neubauer vor dem ersten Ernstkampf zurückhaltend: «Wir können nicht bei 100 Prozent sein, da wir erst dran sind, die Feinabstimmung zu finden. Den Supercup müssen wir aus der Vorbereitung heraus einfach mitnehmen.» Wenn sich die Chance bietet, ihn zu gewinnen, werden die Schaffhauserinnen dies natürlich tun, keine Frage. Aber für Coach Neubauer sind die Neuenburgerinnen die Topfavoritinnen auf den Titel. «Ihre vier Ausländerinnen kosten so viel wie bei uns das ganze Kader», sagt der gebürtige Thüringer, der dank seiner Tätigkeit als Assistenzcoach des deutschen Frauen-Nationalteams auch in der internationalen Szene bestens vernetzt ist.

Während NUC mit seinen US-Topskorererinnen Holt und Scambray das Herz der Equipe halten konnte, habe der VC Kanti durch die Abgänge der beiden Deutschen Pia Leweling (zu Wiesbaden) und Irina Kemmsies sowie Taylor Fricano (wechselte zu Olimpia Teodora Ravenna) an Erfahrung und Stabilität verloren, schätzt Nicki Neubauer die Ausgangslage realistisch ein. Ersetzt wurden sie durch vor allem junge und eher unerfahrene Spielerinnen, die auf jeden Fall erfolgshungrig sind. Dass aber ein Wechsel auf der Schlüsselposition Zuspiel immer auch mit einer längeren Einspielphase verbunden ist, leuchtet ein. Da Vivian Guyer durch zwei Hüftoperationen einen Grossteil der letzten Saison verpasst hat, muss auch sie im sechsten Jahr beim VC Kanti die Bindung zum Team wieder neu finden. Sie sei erfreulicherweise schon sehr weit, brauche aber sicher noch weitere Aufbauarbeit. Mit Victoria Deisl (21) von Meister Volley Linz-Steg wird Guyer von einer ambitionierten Österreicherin ergänzt, der Trainer Neubauer viel zutraut. Wie die Schlüsselfunktion funktioniere, sei entscheidend fürs Team.

Ubavics Einsatz noch ungewiss

Noch unsicher ist morgen der Einsatz der neuen serbischen Diagonalspielerin Isidora Ubavic, da habe es beim Transfer noch Probleme gegeben. An ihrer Stelle auf Diagonal könnten Korina Perkovac oder die neue deutsche Aussenangreiferin aus Schwerin, Romy Jatzko, spielen. Auf Aussen sind sonst die Tschechin Eva Svobodova (Dukla Liberec) und Lina Hinteregger (17/VC Dornbirn) zum VC Kanti gestossen. «Es sind alle parat», freut sich der Trainer auf den Saisonauftakt. In der NLA geht es dann am 2. Oktober in Lugano los. (hcs.)

Programm von morgen in der Mobiliar Arena, Gümligen BE: 09.30 Uhr Kids Day und Schnuppertraining für 6-bis 12-Jährige. - 13.30 Hallenöffnung. - 14.30 Männerfinal Chênois Genève - TSV Jona; 17.30 Uhr Frauenfinal Neuenburg UC - VC Kanti SH (1. Schiedsrichterin: Nadine Hefti, 2. Schiedsrichter: Alfio Sanapo; Linienrichter: Christian Roggo, Joëlle Spina, Deborah Tobler, Matthias Wüthrich). – Kader des VC Kanti: Nummer 1 Habegger Viviane SUI 2001 Libera. 2 Perkovac Korina SUI 1999 Aussen. 3 Kunz Melanie SUI 1999 Pass. 4 Watson Karis Elizabeth USA 1992 Mitte. 5 Svobodá Eva CZE 1997 Aussen. 6 Contorno Lisa SUI 2000 Libera. 7 Jatzko Romy GER 2000 Aussen. 8 Corbach Maelle SUI 2003 Aussen. 9 Ubavic Isidora SRB 1999 Diagonal. 10 Guyer Vivian SUI 1998 Pass. 11 Holásková Katerina CZE 1991 Mitte. 12 Silge Wiebke GER 1996 Mitte. 13 Hinteregger Lina AUT 2004 Aussen. 15 Pazin Alessia SUI 2003 Pass. 17 Deisl Victoria AUT 1999 Pass. – Head Coach: Neubauer Nicki (GER). – Assistant Coaches: Horvath Ludwig (AUT), Cukseeva Natalia (GER), Kriech Claudio (SUI)

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