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Der VC Kanti legt wieder los: So läuft die Saisonvorbereitung ab

Noch knapp vier Wochen – dann beginnt für die Volleyballerinnen vom VC Kanti die neue Saison in der Nationalliga A. Bis es so weit ist, steht für das Team von Coach Nicki Neubauer ein eng getaktetes Vorbereitungsprogramm an.

Korina Perkovac steht in der Saison 2024/2025 im Kader des VC Kanti. BILD Werner Schläpfer

Reinhard Standke

VOLLEYBALL. In gut vier Wochen startet der VC Kanti Schaffhausen in die neue Saison 2024/2025, die am 28. September mit einem Meisterschaftsauswärtsspiel bei Volley Glaronia beginnt. Startschuss für die offizielle Vorbereitung ist am kommenden Wochenende, wenn alle ausländischen Spielerinnen am neuen Einsatzort eingetroffen sind.

Seit Anfang dieser Woche trainieren die Spielerinnen unter Chefcoach Nicki Neubauer und seinem neuen Assistenten Xaver Kitzmüller zusammen, die bereits in der Munotstadt sind. Am morgigen Samstag und Sonntag stehen dann insgesamt vier Trainingseinheiten an, dazu kommen der Teamevent, ein Teamdinner und das Fotoshooting.

Schon am nächsten Donnerstag reisen die Schaffhauser Volleyballerinnen dann an das erste von zwei Trainingsturnieren nach Österreich. In Linz treffen die Spielerinnen des VC Kanti auf das einheimische Team sowie auf Brno (Tschechien) und das ungarische Team Elöre SC aus Székesfehérvár.

Eine Woche später steht die traditionelle Vorbereitungsdestination Innsbruck auf der Kanti-Agenda. Dort sind die Gastgeberinnen, Genève Volley mit dem Büsinger Trainer Andi Vollmer sowie die Roten Raben Vilsbiburg (2. Bundesliga Pro) die Gegnerinnen.

Zum ersten Mal mit «Handbook»

Auf ein erstes internes Trainingsspiel gegen den VC Wiesbaden folgt nach der obligatorischen Teampräsentation für Sponsoren und Gönner am Freitag, den 20. September, ein öffentliches Testspiel gegen das Team aus Hessen. «So sind wir jedes Wochenende unterwegs und spielen, das gibt Drive», freut sich Klubpräsident Sandro Poles.

In den letzten Wochen hatten Chef- und Assistenzcoach das Spielsystem für die kommende Spielzeit festgelegt und zum ersten Mal ein «Handbook» erstellt, berichtet Poles. «Dort ist etwa genau verzeichnet, wie wir verteidigen wollen.» Nach nur zwei NLA-Spielen tritt Kanti am Mittwoch, 8. Oktober, im Hinspiel des CEV-Challenge-Cup-1/32-Finals daheim gegen IF Holte an, das Auswärtsspiel findet eine Woche später statt.


Schweizerinnen unterliegen Deutschland nach epischem Startsatz

Die Schweizer Volleyballerinnen verlieren das EM-Qualispiel gegen Deutschland mit 0:3 Sätzen.

Sie unterliegen den Favoritinnen in Schönenwerd 36:38, 18:25, 9:25.

Im 1. Satz bot sich den Schweizerinnen mehrfach die goldene Chance zum perfekten Auftakt in das EM-Qualifikationsspiel gegen Deutschland: Das Team von Lauren Bertolacci führte in Schönenwerd zwischenzeitlich 16:11, musste die Favoritinnen aber wieder herankommen lassen.

Doch die Schweizerinnen blieben gegen die Nummer 6 Europas dran und erspielten sich mehrere Satzbälle. Aber die 20 Positionen schlechter klassierten Gastgeberinnen konnten 10 (!) Gelegenheiten zum überraschenden Satzgewinn nicht nutzen. So zogen die Deutschen, die lang weniger wach wirkten und früh zwei Timeouts nahmen, mit 38:36 doch noch den Kopf aus der Schlinge.

Dieser Satzverlust hinterliess bei der Equipe von Bertolacci, die im Gegensatz zum Auftakt gegen Finnland wieder an der Seitenlinie stehen konnte, seine Spuren. Schnell gerieten die Schweizerinnen klar in Rückstand, während die Deutschen erstarkten.

Klare Sache in den Sätzen 2 und 3

Die Blocks der nördlichen Nachbarinnen sassen besser als im Startsatz, die Angriffsbälle waren härter und die Schweizerinnen fanden immer seltener ein Mittel im Angriff. Relativ schnell musste die Schweiz den 2. Satz mit 18:25 abschreiben. Das Verdikt im 3. Durchgang fiel dann noch deutlicher aus. Die Schweizerinnen hatten nur noch wenig entgegenzusetzen, Deutschland machte den Sieg mit 25:9 locker klar.

So geht es weiter

Für die Schweizerinnen, die nun mit einem Sieg und einer Niederlage dastehen, folgt nun eine lange Pause in der Quali-Kampagne. Die Rückspiele gegen Finnland und Deutschland finden erst im Sommer 2025 statt. Von den 7 Dreiergruppen qualifizieren sich die Gruppenersten für die EM-Endrunde 2026 in Aserbaidschan, Schweden, Tschechien und der Türkei. Daneben kommen auch 5 der 7 besten Gruppenzweiten weiter.

Pétanque-Turnier vom Sonntag, 18. August 2024

An diesem regnerischen Sonntagnachmittag geniessen wir zum 17. Mal das Gastrecht auf der Pétanque-Anlage in Herblingen.

VC Kanti Kapitän Kateřina Holásková gewinnt zusammen mit Roger Kubli und Daniel Landolt den diesjährigen Pallavolo Petanquecup. Herzliche Gratulation.

Ulla Baumer und Babu Waldvogel heissen uns herzlich willkommen und zusammen mit Carolina „Pfleger“ begleiten uns die drei Damen den ganzen Nachmittag durch Spiel und Verpflegung.26 Spielende finden sich pünktlich um 14 Uhr zum Spielbeginn zusammen und kämpfen in 2er und 3er Teams um jeden Punkt in Richtung Pokal.Zum Glück besitzt der Pétanque-Club eine wasserdichte Halle mit genügend Platz für alle Teams, regnet es doch teilweise sintflutartig und der Aussenplatz steht unter Wasser.Nach 3 Spielrunden stehen die Finalisten fest. Brigitte Ott von der RS Cartec und Werner Schläpfer unser Hof-Fotograph messen sich mit Daniel Landolt, Leiter der Raiffeisen Bank, Kateřina Holásková, Kapitänin der 1. Mannschaft und Roger Kubli, Privatsponsor. Das Dreierteam gewinnt den beliebten Wanderpokal nach einem spannenden Endspiel.

Die begehrten Spiessli von Partyvogel Catering runden den spannenden Nachmittag ab. Einmal mehr ein herzlicher Dank an die Frauenpower aus Herblingen.       

Tiebreak-Sieg für das Frauen Nationalteam in Finnland

Im Duell der beiden Nachbarn im europäischen Ranking gewinnt die Schweiz (26) gegen Finnland (27) in fünf Sätzen und startet optimal in die EM-Qualifikation. 

​MVP: Maja Storck

Es war das erwartet enge Spiel zwischen den beiden Tabellennachbarn Finnland (Ranking: 27) und der Schweiz (26). Nach einem schwierigen Start ins erste EM-Qualifikationsspiel drehten die Schweizerinnen ab dem zweiten Satz auf und es entwickelte sich in der Folge ein Spiel auf Augenhöhe. Nach je zwei gewonnen Sätzen musste folgerichtig das Tiebreak die Entscheidung herbeiführen. Julie Lengweiler war es schliesslich, die den Matchball zum 15:12 für die Schweiz erzielte.    Resultat FIN vs. SUI: 2:3 (25:18, 26:28, 23:25, 25:17, 12:15)

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