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Nächste Herausforderung für Kanti: Europacup in Ub

Das Kanti-Team in Ub: Trainer Nicki Neubauer (l.) präsentiert den Matchplan. BILD ZVG

In den bisherigen Europacupspielen 107 und 108 trifft der VC Kanti zum zweiten Mal auf ein Team aus Serbien. Nicht ­dabei im Hinspiel ist Topskorerin Korina Perkovac.

 Reinhard Standke

Die Reise zur heutigen Partie im CEV Challenge Cup führte den VC Kanti in den westlichen Balkan. Die Schaffhauserinnen treten im Auswärtsspiel der Sechzehntelfinals ab 19 Uhr bei ZOK Ub an, dem Dritten der serbischen Super Liga. Das Kanti-Team flog mit zehn Spielerinnen nach Belgrad und reiste dann weiter in die 45 km vom Flughafen entfernte Kleinstadt Ub, die gut 30 000 Einwohner aufweist.

 «Wir sind gut angekommen, Flug und Transfer haben einwandfrei geklappt, und das Hotel ist super», berichtete Klubpräsident Sandro Poles, der als Teammanager dabei ist. Nach Zimmerbezug, Snack, Videovorstellung des gegnerischen Teams stand am Abend ein erstes Training in der Sporthalle an, die gerade 200 m vom Hotel entfernt liegt und 800 Zuschauer fast. Nicht in Serbien dabei sind neben den rekonvaleszenten Jasmin Kuch und Elisa Suriano auch Topskorerin Korina Per­kovac (wichtige Prüfungen im Pharmazie-Studium) und Lina Hinteregger (Schule). Für den Ersatz für Perkovac gebe es zwei Optionen, so Trainer Neubauer: mit Maëlle Corbach als Diagonalspielerin oder Julia Künzler als Aussenangreiferin.

 Mit ZOK Ub trifft der VC Kanti auf eine erfahrene Mannschaft. «Uns erwartet ein absoluter Prüfstein, ein aggressiv spielendes Team vom ‹Typ Ostblock›», schildert Kanti-Coach Neubauer seine Erkenntnisse aus der Videoanalyse. Von den Spielerinnen hebt der Trainer unter anderen die Aussenangreiferin Bojana Celic (Ex-Mulhouse), die Mittelblockerinnen Sladjana Eric (die von 2005 bis 2008 bei Volero Zürich spielte) und Aleksandra Glogoric sowie die sprungge­waltige kubanische Diagonalangreiferin Anet Barbara Alfonso Benitz hervor. Die erste Einschätzung von Sandro Poles nach dem Videostudium: «Sie können hart oder härter schlagen, stehen gut in der Verteidigung und bringen viel Erfahrung mit.»

«Wir müssen gut aufschlagen, mutig im Angriff spielen und mit Tempo arbeiten, das machen sie nicht so gerne», gibt Trainer Neubauer vor. «Wir sind hierhingefahren, um zu schauen, ob es etwas mitzunehmen gibt, wir haben nichts zu verlieren.» Das Rückspiel findet in einer Woche in der BBC Arena statt.

Gegen Düdingen am 4. Januar

Um das Doppelwochenende zwischen dem Auswärts- und Heimspiel im Europacup zu vermeiden, haben sich der VC Kanti und Volley Düdingen darauf geeinigt, das ursprünglich für diesen Freitag in Düdingen angesetzte Spiel auf den Mittwoch, 4. Januar 2023, zu verlegen. So können die Schaffhauserinnen ihrer gesetzlichen Fürsorgepflicht als Arbeitgeber nachkommen, und das Spiel kann unter sportlich fairen Gegebenheiten nachgeholt werden, schreibt der VC Kanti in einer Mitteilung. Bei Düdingen hat sich die brasilianische Mittelblockerin Caroline Dias Godoi am Sonntag beim Spitzenspiel gegen Neuenburg (2: 3) verletzt. Die Partie des VC Kanti am Sonntag bei Leader NUC findet wie geplant statt.

Nächste Herausforderung für Kanti: Europacup in Ub

Das Kanti-Team in Ub: Trainer Nicki Neubauer (l.) präsentiert den Matchplan. BILD ZVG

In den bisherigen Europacupspielen 107 und 108 trifft der VC Kanti zum zweiten Mal auf ein Team aus Serbien. Nicht ­dabei im Hinspiel ist Topskorerin Korina Perkovac.

 Reinhard Standke

Die Reise zur heutigen Partie im CEV Challenge Cup führte den VC Kanti in den westlichen Balkan. Die Schaffhauserinnen treten im Auswärtsspiel der Sechzehntelfinals ab 19 Uhr bei ZOK Ub an, dem Dritten der serbischen Super Liga. Das Kanti-Team flog mit zehn Spielerinnen nach Belgrad und reiste dann weiter in die 45 km vom Flughafen entfernte Kleinstadt Ub, die gut 30 000 Einwohner aufweist.

 «Wir sind gut angekommen, Flug und Transfer haben einwandfrei geklappt, und das Hotel ist super», berichtete Klubpräsident Sandro Poles, der als Teammanager dabei ist. Nach Zimmerbezug, Snack, Videovorstellung des gegnerischen Teams stand am Abend ein erstes Training in der Sporthalle an, die gerade 200 m vom Hotel entfernt liegt und 800 Zuschauer fast. Nicht in Serbien dabei sind neben den rekonvaleszenten Jasmin Kuch und Elisa Suriano auch Topskorerin Korina Per­kovac (wichtige Prüfungen im Pharmazie-Studium) und Lina Hinteregger (Schule). Für den Ersatz für Perkovac gebe es zwei Optionen, so Trainer Neubauer: mit Maëlle Corbach als Diagonalspielerin oder Julia Künzler als Aussenangreiferin.

 Mit ZOK Ub trifft der VC Kanti auf eine erfahrene Mannschaft. «Uns erwartet ein absoluter Prüfstein, ein aggressiv spielendes Team vom ‹Typ Ostblock›», schildert Kanti-Coach Neubauer seine Erkenntnisse aus der Videoanalyse. Von den Spielerinnen hebt der Trainer unter anderen die Aussenangreiferin Bojana Celic (Ex-Mulhouse), die Mittelblockerinnen Sladjana Eric (die von 2005 bis 2008 bei Volero Zürich spielte) und Aleksandra Glogoric sowie die sprungge­waltige kubanische Diagonalangreiferin Anet Barbara Alfonso Benitz hervor. Die erste Einschätzung von Sandro Poles nach dem Videostudium: «Sie können hart oder härter schlagen, stehen gut in der Verteidigung und bringen viel Erfahrung mit.»

«Wir müssen gut aufschlagen, mutig im Angriff spielen und mit Tempo arbeiten, das machen sie nicht so gerne», gibt Trainer Neubauer vor. «Wir sind hierhingefahren, um zu schauen, ob es etwas mitzunehmen gibt, wir haben nichts zu verlieren.» Das Rückspiel findet in einer Woche in der BBC Arena statt.

Gegen Düdingen am 4. Januar

Um das Doppelwochenende zwischen dem Auswärts- und Heimspiel im Europacup zu vermeiden, haben sich der VC Kanti und Volley Düdingen darauf geeinigt, das ursprünglich für diesen Freitag in Düdingen angesetzte Spiel auf den Mittwoch, 4. Januar 2023, zu verlegen. So können die Schaffhauserinnen ihrer gesetzlichen Fürsorgepflicht als Arbeitgeber nachkommen, und das Spiel kann unter sportlich fairen Gegebenheiten nachgeholt werden, schreibt der VC Kanti in einer Mitteilung. Bei Düdingen hat sich die brasilianische Mittelblockerin Caroline Dias Godoi am Sonntag beim Spitzenspiel gegen Neuenburg (2: 3) verletzt. Die Partie des VC Kanti am Sonntag bei Leader NUC findet wie geplant statt.

Kanti punktet gegen Aesch-Pfeffingen

Attacke: Romy Jatzko (l.) ist eine der wichtigen Spielerinnen, die beim VC Kanti für die Punkte sorgen. BILD REINHARD STANDKE

Nach dem 3:0-Erfolg in Genf legt der VC Kanti nach: Das Team gewinnt im Spiel der Hinrunde auch gegen Aesch-Pfeffingen. 

Reinhard Standke

VOLLEYBALL. Mit der Neuverpflichtung Karla Klaric trat Aesch-Pfeffingen am Samstag in der BBC Arena an. Der bessere, druckvollere Start in der Partie zwischen dem 2. und 3. der vergangenen Saison gelang dem VC Kanti. Nach dem 3: 1 gab es im Spielfluss des Heimteams jedoch ein Break sowie einige Fehler. Mit Captain Madlaina Matter am Service traten die Gäste mit Aggressivität und Willen auf und zogen auf 8: 3 davon. Nach und nach spielte sich Kanti wieder auf 9: 10 heran, fiel aber in der Folge immer wieder auf einen Rückstand von zwei bis vier Punkten zurück. In der Schlussphase des ersten Satzes behielten die Schaffhauerinnen einen kühlen Kopf, und vor allem Monika Krasteva machte die Punkte, Kanti wehrte einen Satzball ab und nutzte den eigenen zweiten zum 26: 24.

Starke Schlussphase

Im zweiten und dritten Durchgang konnte sich bis zur «Money Time» kein Team absetzen. Wiederum gelang den Munotstädterinnen nach dem 20: 20 bzw. 22: 22 die stärkere Schlussphase, sie stellen mit 25: 21 und 25: 22 den 3: 0-­Erfolg sicher und festigten den vierten Tabellenplatz hinter Neunburg, Düdingen und Lugano. Mit Krasteva (16), Holaskova (12) sowie Jatzko und Perkova (11) war der Punkteskore einmal mehr breit verteilt. Bei den Baselbieterinnen sorgte Maria Zernovic (16) für die meisten Punkte.

«Es war wie erwartet schwierig, jeweils in der zweiten Satzhälfte lief es besser und wir konnten den Sack zu machen», bilanzierte Kantitrainer Nicki Neubauer, der sich mit den drei Punkten sehr zufrieden zeigte. «Aesch macht es gut, wir waren in einigen zu zögerlich, es haben sich zu viele Fehler eingeschlichen.» Die Fehlerquote bei den Schaffhauserinnen war zwar geringer als in Spielen zuvor, allerdings erneut grösser als beim Gegner 

Im Spitzenspiel der beiden topklassierten Teams musste Neuenburg gestern in Düdingen einen 1: 2-Rückstand wettmachen, um noch mit 15: 9 im ­Tiebreak zu gewinnen. Titelverteidiger Neuenburg vergrösserte mit dem 3: 2-Sieg den Punktevorsprung auf vier ­Zähler. 

Nächstes Spiel in Belgrad

Für die Kanti-Girls folgt nach dem gestrigen Ruhetag und einem leichten Training von heute morgen die Reise an den ersten Einsatz in der CEV Challenge League. Die Spielerinnen des VC Kanti Schaffhausen fliegen nach Belgrad, das Hinspiel im rund 50 Kilometer entfernten Ub wird am kommenden Mittwoch um 19.00 Uhr angepfiffen. 

Ob es in der Nationalliga A bereits am Freitag in Düdingen weitergeht, ist weiterhin unklar. Die vom VC Kanti beantragte Verlegung der Partie in den Januar oder Februar fand sowohl beim Gegner wie auch dem Verband bislang keine Zustimmung. Wie geplant soll jedoch das Spiel bei Leader Neuenburg am kommenden Sonntag ausgetragen werden.

zpqCMeb@6oxMpfGUyU_BL