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Cool, Kapitänin Holásková bleibt an Bord
Kateřina Holásková hat sich dazu entschieden, dass sie eine weitere Saison beim VC Kanti Schaffhausen anhängen möchte.
Die Mittelblockerin ist auf die Saison 2015/2016 vom Tschechischen Spitzenverein Olomouc zum VC Kanti Schaffhausen gestossen.
Dank der guten und konstanten Leistung in der abgelaufenen Saison 2022/2023 ist Holásková motiviert ihre aktive Karriere um (mindestens) eine weitere Saison zu verlängern. Somit nimmt sie bereits ihre neunte Saison im VC Kanti Dress in Angriff, was in der heutigen schnelllebigen Sportwelt nicht alltäglich ist! Ihre bisher grössten Erfolge mit den Schaffhauserinnen ist der Sieg im Mobiliar Volley Cup in der Saison 2020/2021, sowie der Gewinn der Bronzemedaille in der Saison 2021/2022. Ebenfalls wurde sie in ihrer Zeit bei den Kantigirls zweifach als Mobiliar Topscorerin ausgezeichnet.
Cheftrainer Nicki Neubauer und die Vereinsleitung sind sehr glücklich über den Entscheid von Kateřina, die bereits seit fünf Jahren als Kapitänin amtet und somit als verlängerter Arm von Neubauer grossen Einfluss rund um das Team hat.
Ein weiteres enges Spiel des VC Kanti zum Saisonabschluss
Mit dem 3:0-Auswärtssieg über Volero Zürich schliesst der VC Kanti die Saison 2022/23 auf dem fünften Schlussrang ab.
Serie erfolgreich abgeschlossen: Die Spielerinnen des VC Kanti freuen sich über Platz 5 in der NLA. BILD WERNER SCHLÄPFER
Werner Schläpfer
Beim letzten Spiel von Volero Zürich als Profiteam in der Schweiz ging es für die Zürcherinnen nur noch um einen Achtungserfolg. Im Gegensatz zum VC Kanti, der unbedingt den fünften Rang erreichen wollte. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, und vor allem in den Sätzen eins und drei wurden die Nerven der etwa 50 Kantifans in der Rüebisbachhalle nochmals gewaltig strapaziert.
Die Zürcherinnen legten mit dem besseren Start 3: 0 vor. Lange Zeit hielt der Vorsprung, erst bei 7: 7 gelang Kanti erstmals der Ausgleich, um gleich wieder in Rückstand zu geraten. Bei 13: 10 musste Nick Neubauer sein erstes Time-out nehmen. «Wir brauchten lange, um den Rhythmus im Aufschlag zu finden», so Trainer Neubauer. Mit den starken Services von Kateřina Holásková gelang der Turnaround zum 19: 17, noch war es nicht die Entscheidung, die Zürcherinnen legten bei 22: 19 nochmals vor. Ein sehenswerter Smash von Monika Krasteva gab ihrem Team nochmals Motivation, und mit guter Blockarbeit sowie mithilfe einer Serviceserie von Norene Iosia machten die Schaffhauserinnen den Rückstand wett. Es blieb spannend, Volero führte nochmals mit 26: 25 und hatte Satzball. Ein Block, ein Eigenfehler und der Angriff von Korina Perkovac beendeten den ersten Satz (28: 26) zugunsten der Gäste.
Offener Schlagabtausch
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein anderes Spiel, die Gäste dominierten nach Belieben, was dem Trainerstab die Gelegenheit gab, am Ende des Satzes Maëlle Corbach, Lina Hinteregger, Alessia Pazin und Elisa Suriano Einsatzzeit zu gewähren. Die Munotstädterinnen entschieden den zweiten Satz mit 25: 18 zu ihren Gunsten. Mit einer 0: 3-Niederlage wollte sich das Team von Svetlana Ilić jedoch nicht von der Schweizer Volleyballbühne verabschieden. Ihr Team kämpfte sich im dritten Satz nach zeitweiligem 3-Punkte-Rückstand heran, und ab Mitte des Satzes war das Spiel ein offener Schlagabtausch. Das enge Satzresultat hatte Bestand wie schon im ersten Satz bis in die Overtime. Zeitweise gingen die Emotionen hoch, was Kanti auch noch eine Gelbe Karte bescherte. Wie schon im entscheidenden dritten Spiel in den Viertelfinals gegen Aesch-Pfeffingen hatte der Schiedsrichter bei einem umstrittenen Aus-Ball eine Berührung gehört. «Das hat uns etwas aus dem Tritt gebracht», schilderte Nicki Neubauer. Schluss war erst nach drei Satzbällen für das Heimteam sowie dem dritten Matchball für den VC Kanti, als Molly Lohman mit einem Block den entscheidenden Punkt zum 30: 28 machte. Im letzten Saisonspiel, die für morgen in der BBC Arena angesetzte dritte Partie entfällt, sorgten Korina Perkovac und Monika Krasteva mit 16 Punkten für die meisten Zähler. Captain Katerina Holaskova stand dem mit 14 Punkten kaum nach. Damit ging eine durchzogene Saison der Schaffhauser Volleyballerinnen zu Ende und das Minimumziel, der fünte Rang, berechtigt voraussichtlich zur Teilnahme am Europacup. «Das ist das Maximum, was wir noch rausholen konnten», so Kantitrainer Neubauer.
Mit dem Spiel vom Ostersamstag ging auch die Ära eines Teams, das für den Schweizer Volleyballsport sehr viel getan hat, zu Ende. Ab der Saison 2023/24 wird die Volleyball Academy Zürich die NLA-Lizenz von Volero Zürich erben. Unter der Ägide von Präsident Stav Jacobi hatte Volero den Volleyballfans Spiele in der Champions League mit den besten Superstars weltweit geboten, und auch das Schweizer Volleyball-Nationalteam konnte in der Vorbereitung auf die Europameisterschaft 2013 im eigenen Land von Volero profitieren
Ein Sieg fehlt dem VC Kanti noch zum Saisonende
Gewinnen die Schaffhauser Volleyballerinnen die heutige zweite Partie der Best-of-Three-Serie, ist ihnen Platz 5 in der diesjährigen Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Kanti-Trainer Nicki Neubauer ist zuversichtlich.

Auch heute wird wieder ein guter Kanti-Block gefragt sein. BILD REINHARD STANDKE
Nach gesamt 28 Pflichtspielen könnte der VC Kanti heute die Saison 2022/23 auf Rang fünf abschliessen. Nach dem 3: 0-Sieg gegen Volero Zürich am letzten Sonntag braucht es heute ab 13.30 Uhr (Sporthalle Ruebisbach in Kloten) noch einen weiteren Erfolg.
Nach einer guten Trainingswoche, in der sich allerdings Jasmin Kuch vorgestern den Ellenbogen angeschlagen hat, stellte Kanti-Trainer Neubauer für gestern von zwei auf eine Trainingseinheit um, damit das Team in Kloten genügend regeneriert antritt. «Wir haben im Video analysiert, an welchen Stellschrauben wir noch drehen müssen», erklärt Neubauer. Dies sei zum einen in der Block- und Abwehrposition, zum anderen auch in der Offensive. «Da können wir noch ein bisschen optimieren und besser auf das reagieren, was sie uns anbieten.»
Sehr gut habe sein Team im Sideout gespielt, nur im Block habe man auf die gegnerischen Spielerinnen nicht ganz zugreifen können. «Sie haben eine gute Physis, Valeriia Kharlova und Dalila Palma Rodriguez können über den Bock schlagen.» Auch im Spiel aus der Abwehr heraus könne Kanti noch schlauer angreifen.
Für den VC Kanti geht es mit dem Erreichen des fünften Rangs in der Meisterschaft auch um die Sicherung eines möglichen Platzes im Europacup. Für die Zürcherinnen geht es eigentlich um nichts, da das Fanionteam von Volero Zürich nach Saisonende in einem Team der Volley Academy Zürich aufgeht und wohl kaum eine Spielerin dort weiterspielen wird.
Sollten sich die Hoffnungen auf einen heutigen Sieg für den VC Kanti nicht erfüllen, käme es am nächsten Mittwoch (20 Uhr, BBC Arena) zum entscheidenden Spiel. (R.Sta.)
Korina Perkovac verlängert beim VC Kanti Schaffhausen
Die bald 24-jährige Luzernerin Korina Perkovac verlängert ihr Engagement beim VC Kanti Schaffhausen für weitere zwei Jahre. Damit ist es den Kanti-Funktionären gelungen eine sehr erfahrene und wichtige Spielerin mit viel Angriffs- & Blockpower auch für die kommenden Jahre zu verpflichten. Sie wird dem Team der kommenden Saison mit ihrer offenen, unterstützenden und positiven Art die nötige Konstanz weitergeben können.
Perkovac wechselte bereits auf die Saison 2016/2017, damals 17-jährig mit einer Doppellizenz von Volley Luzern, in die Munotstadt. In den vergangenen Jahren gehörte sie (sofern Ihre Ausbildung dies zuliess) auch immer wieder zum Kader der Schweizer Nationalmannschaft und wurde in einer Saison gar als beste „Newcomerin“ ausgezeichnet.
Zu ihren grössten Erfolgen mit dem VC Kanti Schaffhausen zählen sicher der Sieg im Mobiliar Volley Cup 2020/2021, sowie der Gewinn der Bronzemedaille in der Saison 2021/2022. Die Vereinsführung des VC Kanti Schaffhausen, sowie Cheftrainer Nicki Neubauer freuen sich sehr darüber, dass Korina Perkovac auch in Zukunft zum Team der Kantigirls zählen wird.



