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VC Kanti Impressionen

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Volleyball macht Schule

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Mit zwei Spielen und 6 Punkten auf dem 3. Platz.

Es läuft zurzeit bei den Mädels vom VC Kanti 2: Die Schaffhauser Volleyballerinnen aus der 1. Liga feierten am Wochenende einen Doppelerfolg. BILD WERNER SCHLÄPFER

Wer hätte das gedacht? Ligaerhalt war das Ziel des 1. Liga Aufsteiger-Teams VC Kanti 2. 16 Runden sind nun gespielt und die Schaffhauserinnen stehen auf Platz 3 der Tabelle. Das Leistungsniveau zeigt trotz schwieriger Trainingssituation nach oben, das Team ist in der Lage, von allen Positionen anzugreifen. Dank guter Annahme ist Zuspielerin, Kapitän und Leaderin Melanie Kunz in der Lage, Mitte- und Einbeinerangriffe zu lancieren. Auch Angriffe von der drei Meter Linie sind keine Seltenheit. So kamen die jeweils gut 15 Kantifans in Rüschlikon und zwei Tage später auch in Aarau in den Genuss eines 3:0-Sieges ihres Teams. Kanti Präsident Sandro Poles coachte das Team am Freitag in Rüschlikon. In diesem Spiel setzten die Schaffhauserinnen ihre Gegner von Beginn weg mit starken Services unter Druck. Jeweils ab Mitte des Satzes vergrösserten die Kantigirls ihren Vorsprung und es gab zu keiner Zeit eine Diskussion über den Ausgang des Spiels. Trainer Poles konnte allen Spielerinnen Einsatzzeit gewähren. Etwas anders war die Situation zwei Tage später in Aarau. Mit gerade mal acht Spielerinnen hatte Coach Claudio Kriech kaum Auswechselmöglichkeiten. Am Anfang taten sich seine Schützlinge dann auch etwas schwer. Aarau, von der langjährigen NLA-Spielerin Anika Schulz trainiert, musste sich erst ganz am Schluss des Satzes mit 23:25 geschlagen geben. Ab da legten die Mounotstädterinnen einen Zacken zu und gewannen die nachfolgenden Sätze klar. Nach dem Spiel äusserte sich Trainer Kriech voll des Lobes. Sein Team hatte zum Teil NLB-Niveau gezeigt. Im nächsten Spiel treffen die Munotstädterinnen am 11. Februar (13 Uhr) in der BBC Arena auf VBC Spada Amademica. (wschl)

 

Frauen, 1. Liga Gruppe D: Freitag: Volley Rüschlikon - VC Kanti 2 0:3 (17:25, 20:25, 18:25). – VC Kanti 2: Kunz, Çeçen, Cavka, N. Pazin, Brugger, Broder; Loffreda eingewechselt: Brander, Neuhaus; Fuchs. – Sonntag: BTV Aarau - VC Kanti 2 0:3(23:25, 18:25, 12:25). - VC Kanti 2 : Kunz, Çeçen, Cavka, N. Pazin, Brugger, Broder, Loffreda. eingewechselt: Brander. – Weitere Spiele: Volley Aadorf - Academy Zürich 3:1. Pallavolo Kreuzlingen - VBC Andwil-Arnegg 3:0. VBC Voléro Zürich - Volley Rüschlikon 3:0. Volley Toggenburg - VBC Spada Academica 3:0. STV St.Gallen Volleyball - TSV Jona Volleyball 3:0.

 

Rangliste: 1. Volley Toggenburg 16/46 (47:8). 2. VBC Voléro Zürich 16/43 (46:10). 3. VC Kanti 2 16/29 (36:26). 4. STV St.Gallen 15/26 (32:25). 5. Volley Aadorf 16/26 (33:30). 6. TSV Jona 16/26 (33:30). 7. Pallavolo Kreuzlingen 16/20 (27:33). 8. BTV Aarau 16/18 (23:35). 9. Academy Zürich 15/17 (26:34). 10. Volley Rüschlikon 15/16 (21:33). 11. VBC Spada Academica 16/10 (17:43). 12. VBC Andwil-Arnegg 15/5 (9:43).

Spitzenreiter Volley Toggenburg lässt VC Kanti 2 keine Chance.

Die Spielerinnen des VC Kanti kämpften wacker, verloren aber klar mit 0:3. BILD WSCHL

In der 1. Liga Gruppe D dominiert in dieser Saison Volley Toggenburg, mit nur zwei Verlustpunkten sind die St. Galler klarer Leader. Es war klar, dass es ein schwieriges Spiel für das junge Kanti-Team werden wird. So war es dann auch, bis jeweils Mitte des Satzes hielten die Schaffhauserinnen das Geschehen offen. Die Zuschauer bekamen lange Ballwechsel und schöne Angriffe zu sehen. Unter der Regie von der ehemaligen NLA-Spielerin Leslie Betz erhöhten die Wattwilerinnen jeweils gegen Satzende den Rhythmus. Sämtliche Umstellungen von Kanti-Trainer Claudio Kriech brachten nicht den gewünschten Erfolg und sein Team verlor klar. Trotz der Niederlage stehen die Kanti-Girls acht Runden vor Schluss auf dem sehr guten fünften Rang der Tabelle. Am nächsten Wochenende stehen zwei Auswärtsspiele an: am Freitagabend bei Volley Rüschlikon (10.), am Sonntagnachmittag bei BTV Aarau (7.). (WSchl)

 Frauen, 1. Liga Gruppe D: VC Kanti 2 - Volley Toggenburg 0:3 (19:25, 18:25, 17:25). – VC Kanti: Kunz, Çeçen, Cavka, N. Pazin, Brugger, Broder; eingewechselt: Brander, Neuhaus; nicht eingesetzt: Fuchs, Saipi.

 

Weitere Resultate: Spada - Academy Zürich 2:3. Academica - Kreuzlingen 1:3. Voléro Zürich - Jona 3:0. Aadorf - St. Gallen 1:3. NNV Volleyball Academy Zürich - BTV Aarau 3:0. – Rangliste: 1. Toggenburg 15/43 (44:8). 2. VBC Voléro Zürich 15/40 (43:10). 3. Jona 15/26 (33:27). 4. STV St. Gallen Volleyball 14/23 (29:25). 5. VC Kanti 2 14/23 (30:26). 6. Volley Aadorf 15/23 (30:29). 7. BTV Aarau 15/18 (23:32). 8. NNV Volleyball Academy Zürich 14/17 (25:31). 9. Pallavolo Kreuzlingen 15/17 (24:33). 10. Volley Rüschlikon 13/16 (21:27). 11. VBC Spada Academica 15/10 (17:40). 12. VBC Andwil-Arnegg 14/5 (9:40).

Kanti unterliegt im Service- Annahme-Duell gegen Düdingen

Der VC Kanti kann im Januar 2024 nicht gewinnen. Auch im Hinspiel gegen Volley Düdingen setzte es mit 1:3 eine weitere Niederlage ab, die vierte in Folge. Das nächste Spiel folgt erst am 3. Februar.

 

Barbara Tapic mit 28 Punkten Topscorerin des Spiel . BILD Werner Schläpfer

 Reinhard Standke

Auf erfolglose 15 Tage muss der VC Kanti zurückblicken. Die Schaffhauser Volleyballerinnen verlieren im Januar 2024 alle vier Pflichtspiele in NLA und Cup. Vor zwei Wochen begann das Jahr mit der 2:3-Niederlage bei der Volleyball Academy in Kloten, vor 10 Tagen verlor das Team daheim 1:3 gegen Aesch-Pfeffingen und schied zwei Tage später mit 2:3 gegen Neuenburg UC im Cup aus. Gestern folgte ein 1:3 im Heimspiel gegen Düdingen.

Gleich zu Beginn gerieten die Munotstädterinnen in der Annahme unter Druck und lagen bald mit 6:10 zurück. Dann brachte Passeuse Flory ihr Team mit einer kleinen Aufschlagsserie mit 11:10 in Führung, diese sollte Kanti über die Zeit bringen (25:23). Schon in diesem Durchgang deutete sich an, dass Barbara Dapic einen starken Tag mit vielen Punkten einziehen würde. Hier konnte ihr nur Captain Holaskova annähernd folgen, während gestern auf den Aussenpositionen nicht viel zu holen war. Auch im zweiten Satz hatte Kanti in der Annahme immer wieder Mühe, stand in der Abwehr nicht immer gut und fand am Pass nicht immer die gute Lösung. Düdingen agierte aufmerksamer, cleverer, sorgte mit dem Aufschlag für mehr Druck und verstand es, Topscorerin Meawad und die eingewechselte Neuverpflichtung Meuth immer besser in Szene zu setzen. Kanti lag bald mit 6:8, 10:17, 14:20 hinten und musste den Satz gleich mit 16:25 abgeben.

Anschliessend blieben die Schaffhauserinnen bis 7:7 dran, fielen dann nach schlechter Annahme zurück (12:16), um sich in der Folge wieder heranzukämpfen (17:17, 23:23). Doch auch dieser Satz ging an Düdingen (25:23). Mit 0:4 startete Kanti in den vierten Satz, agierte nach dem Time-out in Annahme und Abwehr stärker (11:11), liess aber in der Folge die Gegnerinnen davonziehen (19:25). Während bei Kanti Dapic (27) und Holaskova (15) die meisten Punkte gelangen, waren dies bei Düdingen Meawad (26) und Meuth (14).

«Ich bin unzufrieden, wie wir gestartet sind, wir haben ab Satz angefangen zu verstehen, wie wir spielen müssen», äusserte sich Kanti-Trainer Neubauer. Sein Team habe aber zu wenig reagiert. Ohne Jasmin Kuch (erkrankt) und Julia Künzler (angeschlagen) verblieben ihm weniger Möglichkeiten auf der Bank als dem Gegner. Neubauer erwartet von seinem Team mehr Mut, «unser System zu spielen».

Nach der 15. Runde der Qualifikation ist Kanti (25 Punkte) hinter Neuenburg und Aesch sowie den beiden punktgleichen Düdingen und Lugano (je 27) auf Rang fünf zurückgefallen. Auf die Erfolgsstrasse zurückkehren können die Schaffhauserinnen nicht vor dem 3. Februar, wenn die Auswärtspartie bei Glaronia ansteht. Am Wochenende vom 27. Januar und 10. Februar ist Kanti nach dem Ausschreiben aus dem Cup spielfrei. «Die Pause wird uns gut tun, wir müssen sie nutzen, um wieder unser Spiel reinzubringen», so Nicki Neubauer.

Nationalliga A. Frauen. VC Kanti Schaffhausen - Düdingen 1:3 (25:23, 16:25, 23:25, 19:25). - BBC Arena. - 579 Zuschauer. - SR: S. Auricht/Ciemiega. - Spieldauer: 26, 22, 25, 23 = 96 Minuten. – VC Kanti: Flory (Pass, 1/7), Suriano (5/2), Holaskova (15/3), Dapic (27/6), Perkovac (9/5), Armer 3/2), Habegger (Libera); eingewechselt: Corbach, A. Pazin (0/2), Hinteregger (1/4); nicht eingesetzt: Loffreda; ohne Kuch, Künzler. – Volley Düdingen: Gebhardt (Pass, 6/0), Wieland, (2/0) Da Silva (6/4), Meawad (25/5), Koch (2/1), Kojundzic (11/5), Portmann (Libera); eingewechselt: Meuth (14/7), Flühmann, Loosli.– Weitere Resultate: Toggenburg - Glaronia Glarus 3:2 (25:16, 25:20, 18:25, 17:25, 15:12). Aesch-Pfeffingen - Genève Volley 1:3 (25:20, 20:25, 22:25, 19:25). Neuchâtel UC - Volley Lugano 3:1 (23:25, 25:21, 25:20, 25:20). Academy Zürich - Cheseaux 3:1 (25:20, 9:25, 25:16, 25:10).

Rangliste: 1. Neuchâtel UC 13/34 (35:9). 2. Aesch-Pfeffingen 15/30 (35:20). 3. Düdingen 14/27 (34:24). 4. Volley Lugano 15/27 (31:24). 5. VC Kanti 15/25 (30:26). 6. Cheseaux 15/23 (28:28). 7. Genève Volley 15/20 (25:32). 8. Glaronia Glarus 14/16 (23:32). - 9. Toggenburg 15/11 (18:36). 10. Academy Zürich 15/6 (14:42).

Weiteres Aufschlag-Annahme-Duell

Im Hinspiel gegen Volley Düdingen konnte sich Mitte November der VC Kanti auswärts mit 3:1 durchsetzen. Morgen kommt es in der BBC Arena zum Rückspiel der aktuellen Tabellennachbarn.

 

Lindsay Flory stellt beim VC Kanti die Weichen im Angriff. BILD WERNER SCHLÄPFER

 Reinhard Standke

VOLLEYBALL. Eine enge Kiste ist vier Spieltage vor Ende der Qualifikation der Tabellenstand in der Nationalliga A. Hinter den beiden Führenden Neuenburg UC und Aesch-Pfeffingen geht es hoch her, die Abstände sind sehr gering. Lugano, der VC Kanti Schaffhausen, Volley Düdingen und VBC Cheseaux liegen auf den Rängen drei bis sechs nur ganze vier Punkte auseinander.

In der 15. Runde hat am Sonntag Lugano mit dem Spiel bei Neuenburg wohl die vermeintlich schwerste, Cheseaux mit der Partie bei der Volleyball Academy die leichteste Aufgabe, während die Schaffhauserinnen und Düdingen im Direktduell aufeinandertreffen.

Das Spiel in der heimischen BBC Arena beginnt bereits zur ungewöhnlich frühen Anspielzeit von 15.30 Uhr.

Gute Erinnerungen an das Hinspiel

«Vor uns liegen noch vier schwere Spiele», beschreibt Kanti-Trainer Nicki Neubauer das Restprogramm bis Ende Februar. Der besondere Schwerpunkt liege dabei auf den beiden Heimspielen morgen und am 24. Februar gegen Genf.

Beim aktuellen Gegner Düdingen hatte es derweil zum Jahreswechsel eine Kaderveränderung gegeben. Die Aussenangreiferin Thana Fayad wechselte zu Dynamo Bukarest und wurde durch die Amerikanerin Caroline Meuth ersetzt. «Ansonsten ist es ein Team, welches wir gut kennen», erklärt Neubauer. Im Hinspiel habe man einen Satz relativ deutlich verloren, dafür dann aber auch drei Sätze relativ deutlich gewonnen. «Dies war eine gute Leistung, der Spielstil von Düdingen liegt uns eher. Jedoch wird es ein weiteres Spiel, in dem es um Aufschlag-Annahme gehen wird», betont Neubauer – und führt weiter aus: «Am Freitag vor 10 Tagen haben wir gegen Aesch etwas den Kürzeren gezogen, am vergangenen Sonntag war es dann ein guter Auftritt vom Level her in Neuenburg. Wenn wir wieder so auftreten, sind wir voll dabei, dann haben wir sehr gute Chancen, Düdingen auch zu schlagen.» Und ganz wichtig: Düdingen sei auch das Team, welches Kanti noch im Kampf um Platz drei am gefährlichsten werden könnte, betont der Schaffhauser Cheftrainer.

Lugano scheint dagegen die Mannschaft zu sein mit dem schwersten Restprogramm, denn neben Neuenburg müssen die Tessinerinnen auch noch gegen Aesch und Düdingen ran. «Mit einem Heimsieg haben wir gute Chancen auf Platz drei», blickt Neubauer optimistisch auf den Endspurt, welcher nach den Pokalviertelfinals (ohne Kanti) Anfang Februar mit einem Spiel bei Glaronia in die entscheidende Phase geht.

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