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Kanti zu Gast beim Ligaprimus NUC: «Man kann sie schlagen»
In der bereits vorletzten Runde der Nationalliga-A-Qualifikation tritt der VC Kanti Schaffhausen morgen bei Tabellenführer und Cupfinalist Neuenburg UC an. 
Kanti-Zuspielerin Lindsay Flory verteilt die Bälle. BILD W.SCH.
Nicht viel zu hören war vom VC Kanti in den letzten Wochen: Kein Wunder, standen doch von Mitte Januar bis jetzt nur zwei Pflichtspiele in der Agenda, bevor es an den zwei bevorstehenden Wochenenden um die letzten Punkte in der NLA-Qualifikation geht. Dabei reisen die Schaffhauser Volleyballerinnen morgen nach Neuenburg, am Samstag in einer Woche ist Volley Genève mit dem Büsinger Trainer Andi Vollmer in der BBC Arena zu Gast.
Nach dem 3:0-Sieg in Glarus vor zwei Wochen hatte Kanti-Trainer Nicki Neubauer dem Team einerseits Möglichkeit zur Regeneration vor der intensiver werdenden Phase in der Meisterschaft gegeben, andererseits in der ersten Woche viel im Kraftbereich gearbeitet. Seit Donnerstag steht die Vorbereitung auf das morgige Spiel im Vordergrund.
Bisher gute Leistungen gegen NUC
In den bisherigen beiden Partien in der Saison gegen den Meisterschafts- und Cupfavoriten hatte Kanti jeweils eine starke Leistung abrufen können. Im NLA-Heimspiel vom November resultierte daraus ein 3:0-Sieg, im Cup-Achtelfinal Mitte Januar mussten sich die Munotstädterinnen erst im Tiebreak mit 2:3 geschlagen geben.
Neben dem VC Kanti hatte auch Volley Düdingen die Neuenburgerinnen einmal bezwingen können. Am vergangenen Sonntag hatten die Freiburgerinnen beim 14:13 im Cup-Halbfinal vor einem weiteren Sieg gestanden (Schlussstand jedoch 14:16), am Donnerstag unterlagen sie auswärts im NLA-Nachholspiel jedoch klar mit 0:3.
Es müsse Kanti wieder gelingen, sein Spiel zu machen sowie gut und präzise aufzuschlagen, strebt Chefcoach Nicki Neubauer an. Beim Cupspiel habe sein Team nicht ganz so präzise serviert. «Wir hatten zwar viel Wirkung, NUC hat aber trotz schlechter Annahme noch Lösungen gefunden», stellt Neubauer fest. «Es gilt auch, Madeline Haynes zu finden, ihre klar schwächste Annahmespielerin. Für uns wird es darum gehen, möglichst schnell auf einen guten Rhythmus zu kommen, dies ist gerade nach einer Spielpause aber nicht immer ganz einfach.» Ganz anders sieht da die Belastung beim Gegner aus: Neuenburg steht seit dem 10. Januar im Liga-Betrieb, Volley-Cup und CEV-Cup im Dauereinsatz mit zwei Spielen pro Woche. «Sie können fast kein Training machen», meint Kanti-Trainer Neubauer.
Topleistung und etwas Spielglück
«Wir haben beim letzten Spiel gesehen, dass man sie schlagen kann, es braucht aber eine eigene Topleistung, und in der einen oder anderen Situation etwas Spielglück.» Dabei strebt Neubauer die Absicherung des vierten Ranges an, der in den Playoff-Viertelfinals gegen den Tabellenfünften in der ersten und allfällig dritten Partie das Heimrecht ergibt. «Dafür brauchen wir aber mindestens noch drei Punkte», so der Coach des VC Kanti. Der Hauptkonkurrent, Volley Lugano (5.), empfängt heute Aesch-Pfeffingen (2.) und tritt in einer Woche bei VBC Glaronia an.
Bevor das Kanti-Team morgen Mittag die Reise an den Neuenburgersee antritt, drehen Spielerinnen und Staff am Vormittag sozusagen als Warm-up beim jährlichen Sponsorenlauf des Clubs zugunsten der Nachwuchsabteilung gegen 10 Uhr noch ihre Runden in der heimischen BBC-Arena.
Mitfahrgelegenheit im Teambus: Abfahrt um 13.15 Uhr an der BBC-Arena (Kosten 40 Franken, ohne Spieleintritt). Anmeldung an administration@kantivolleyball.ch
VC Kanti mit Niederlage gegen Spada.
Nach Siegen in den letzten beiden Auswärtsspielen musste das junge Kanti-1.-Liga-Team im Heimspiel gegen den Zweitletzten der Tabelle eine Niederlage hinnehmen. 
Voller Einsatz der Kanti-Frauen, am Ende setzte es dennoch eine Niederlage ab. BILD WSCHL
Konnte das Schaffhauser Team im Auswärtsspiel die Partie noch problemlos mit einem 3:0 für sich entscheiden, gelang am Sonntag kein gutes Spiel gegen die gut aufgelegten Zürcherinnen. Als einzige Veränderung in der Startaufstellung der Kanti Girls spielte für die abwesende Nina Brugger auf der Mitteposition Noemi Moser. Etwa 50 Zuschauer sahen einen ersten Satz, den das Heimteam komplett verschlafen hat. Etwas besser gelang die Fortsetzung der Partie. Zwar mehrheitlich im Rückstand liegend, konnten die Einheimischen die folgenden Sätze bis zum Schluss offenhalten, hatten aber nur im zweiten Satz in der Endphase das Momentum auf ihrer Seite. Insgesamt war das Spiel um Kapitän Melanie Kunz zu fehlerhaft, und in den entscheidenden Momenten fehlte ein erfahrener Teamleader. In der viertletzten Runde der Saison tritt das viertplatzierte Kanti-Team am kommenden Sonntag bei VBC Andwil-Arnegg an. (wschl)
Frauen, 1. Liga Gruppe D: VC Kanti Schaffhausen - VBC Spada Academica 1:3 (16:25, 25:22, 23:25, 26:28). – VC Kanti 2: Kunz, Çeçen, Cavka, N. Pazin, Moser, Broder; Loffreda; eingewechselt: Brander, Neuhaus; nicht eingesetzt: Fuchs, Saipi.
Weitere Spiele: Spada Academica - Aadorf 3:1. Aarau - Rüschlikon 1:3. Kreuzlingen - Aadorf 2:3. VBC Voléro Zürich - STV St.Gallen Volleyball 3:0. Andwil-Arnegg - Toggenburg 0:3. Rüschlikon - St.Gallen 2:3. – Rangliste: 1. Volley Toggenburg 18/52 (53:9). 2. VBC Voléro Zürich 18/46 (50:13). 3. St.Gallen Volleyball 18/31 (38:31). 4. VC Kanti 2 17/29 (37:29). 5. Jona 17/28 (36:32). 6. Aadorf 18/28 (37:35). 7. Kreuzlingen 18/21 (30:39). 8. Volleyball Academy Zürich 16/20 (29:34). 9. Rüschlikon 17/20 (26:37). 10. Aarau 18/19 (26:41). 11. Spada Academica 18/16 (23:45). 12. Andwil-Arnegg 17/5 (9:49).
VC Kanti U23: Zehn Sätze bis zum bitteren Ende.
Leider musste sich das U23-Team des VC Kanti im letzten Satz am 1. Tag der Nachwuchs-Schweizermeisterschaft nach einer Aufholjagd vom 4:8 zum 13:13 mit 14:16 im alles entscheidenden Spiel geschlagen geben. Somit ist die SM für den VC Kanti zu Ende. 
Bitteres Ende: Das U23-Team des VC Kanti Schaffhausen musste sich nach einer Niederlage im Entscheidungsspiel von der Nachwuchs-Schweizermeisterschaft verabschieden. BILD WSCHL
Mit einigen Ambitionen reiste das U23-Team des VC Kanti nach Köniz zum 1. Tag der Schweizermeisterschaft, auch wenn mit Julia Künzler eine Teamstütze verletzungsbedingt fehlte. Nach dem 2:0-Sieg im ersten Spiel der Gruppenphase gegen VBC Steinhausen wartete mit Franches-Montagnes ein weitaus schwerer Gegner. Mit einer überzeugenden Leistung gelang mit 25:17 der Satzgewinn zum 1:0. Im zweiten und dritten Satz servierte der Gegner aus dem Jura besser und drehte das Spiel zu seinen Gunsten. Um eine bessere Ausgangslage für den Kreuzvergleich zu bekommen, wäre ein Sieg gegen VBC Servette Star-Onex von Nöten gewesen. Es sollte nicht sein, Kanti verlor mit 2:0, so musste gleich anschliessend das Spiel gegen Köniz um die Qualifikation für die nächste Runde entscheiden. Es war dann kein Spiel für schwache Nerven. 26:24 lautete das Verdikt für das Team von Nicki Neubauer im ersten Satz. Köniz holte den folgenden Durchgang und nun musste der Entscheidungssatz über das Weiterkommen entscheiden. Beim Seitenwechsel beim Stand von 8:4 schien die Vorentscheidung für die Bernerinnen gefallen zu sein. Noch gaben sich die Munotstädterinnen nicht geschlagen, holten Punkt für Punkt zum 13:13-Ausgleich. Wer hatte die besseren Nerven im Endspurt? Es waren die Gastgeberinnen, die das Momentum auf ihre Seite zogen. Damit ist die Schweizermeisterschaft für das VC-Kanti-U23-Team zu Ende. (wschl)
Bern (Weissensteinhalle). SM-Nachwuchs, U23, 1. Tag. Gruppe 3: VBC Steinhausen - VC Kanti Schaffhausen 0:2 (8:25,10:25). VC Kanti Schaffhausen - Franches-Montagnes 1:2 (25:17,14:25,10:15). VC Kanti Schaffhausen - VBC Servette Star-Onex 0:2 (22:25,22:25). Entscheidungsspiel: Volley Köniz - VC Kanti Schaffhausen 2:1 (24:26,25:16,16:14). – VC Kanti: Kuch, A. Pazin, Loffreda, Corbach, Çeçen, Cavka, Brugger; eingewechselt: Saipi, N. Pazin; verletzt: Künzler.
VC Kanti U23: Zehn Sätze bis zum bitteren Ende.
Leider musste sich das U23-Team des VC Kanti im letzten Satz am 1. Tag der Nachwuchs-Schweizermeisterschaft nach einer Aufholjagd vom 4:8 zum 13:13 mit 14:16 im alles entscheidenden Spiel geschlagen geben. Somit ist die SM für den VC Kanti zu Ende. 
Bitteres Ende: Das U23-Team des VC Kanti Schaffhausen musste sich nach einer Niederlage im Entscheidungsspiel von der Nachwuchs-Schweizermeisterschaft verabschieden. BILD WSCHL
Mit einigen Ambitionen reiste das U23-Team des VC Kanti nach Köniz zum 1. Tag der Schweizermeisterschaft, auch wenn mit Julia Künzler eine Teamstütze verletzungsbedingt fehlte. Nach dem 2:0-Sieg im ersten Spiel der Gruppenphase gegen VBC Steinhausen wartete mit Franches-Montagnes ein weitaus schwerer Gegner. Mit einer überzeugenden Leistung gelang mit 25:17 der Satzgewinn zum 1:0. Im zweiten und dritten Satz servierte der Gegner aus dem Jura besser und drehte das Spiel zu seinen Gunsten. Um eine bessere Ausgangslage für den Kreuzvergleich zu bekommen, wäre ein Sieg gegen VBC Servette Star-Onex von Nöten gewesen. Es sollte nicht sein, Kanti verlor mit 2:0, so musste gleich anschliessend das Spiel gegen Köniz um die Qualifikation für die nächste Runde entscheiden. Es war dann kein Spiel für schwache Nerven. 26:24 lautete das Verdikt für das Team von Nicki Neubauer im ersten Satz. Köniz holte den folgenden Durchgang und nun musste der Entscheidungssatz über das Weiterkommen entscheiden. Beim Seitenwechsel beim Stand von 8:4 schien die Vorentscheidung für die Bernerinnen gefallen zu sein. Noch gaben sich die Munotstädterinnen nicht geschlagen, holten Punkt für Punkt zum 13:13-Ausgleich. Wer hatte die besseren Nerven im Endspurt? Es waren die Gastgeberinnen, die das Momentum auf ihre Seite zogen. Damit ist die Schweizermeisterschaft für das VC-Kanti-U23-Team zu Ende. (wschl)
Bern (Weissensteinhalle). SM-Nachwuchs, U23, 1. Tag. Gruppe 3: VBC Steinhausen - VC Kanti Schaffhausen 0:2 (8:25,10:25). VC Kanti Schaffhausen - Franches-Montagnes 1:2 (25:17,14:25,10:15). VC Kanti Schaffhausen - VBC Servette Star-Onex 0:2 (22:25,22:25). Entscheidungsspiel: Volley Köniz - VC Kanti Schaffhausen 2:1 (24:26,25:16,16:14). – VC Kanti: Kuch, A. Pazin, Loffreda, Corbach, Çeçen, Cavka, Brugger; eingewechselt: Saipi, N. Pazin; verletzt: Künzler.



