News
Nur mit einem Sieg in den Halbfinal
Damit der VC Kanti um die Ränge 1 bis 4 in der Meisterschaft mitspielt, ist heute Abend ein 3:0, 3:1- oder 3:2-Sieg über Volley Lugano gefordert.

Die 18 Jährige Selena Leban (20) mit dem Angriff gegen Holásková Katerina und Flory Lindsay wurde gleich beim ersten Spiel bei Lugano Topscorer. BILD W. Schläpfer.
Reinhard Standke
Auf Messers Schneide steht es in den Playoff-Viertelfinals zwischen dem VC Kanti und Volley Lugano. In der «Belle» von heute Abend (20.00 Uhr, BBC-Arena) geht es darum, ob die Schaffhauser Volleyballerinnen im Bereich des Saisonzieles verbleiben oder, wie im Vorjahr, die Spielzeit bestenfalls auf Platz 5 abschliessen können.
«Wir haben das Spiel noch einmal angesehen und geschaut, wo wir es am Ende verloren haben», blickt Kanti-Trainer Nicki Neubauer auf die 2:3-Niederlage vom vergangenen Samstagabend im Tessin zurück. Dies könne man gar nicht so genau sagen. «Es sind einfach unendlich viele lange Rallies dabei, von denen wir einen Teil ein bisschen unglücklich verlieren. Oder wir machen einen super Aufschlag, den sie nur noch zurückpritschen können, hinten ins Eck, genau auf die Linie», erinnert Neubauer an eine dieser Aktionen. «Am Ende ist das Spiel so eng, dass so ein Ball entscheidet, oder wenn wir unseren Matchball genutzt hätten.» Diesen hatte Kanti gehabt, nachdem sie zwei Matchbälle abgewehrt hatten, anschliessend waren zwei weitere für das Heimteam gefolgt.
Sicher habe Kanti in der Spielanlage noch Luft nach oben, meint der Trainer der Munotstädterinnen. «Sie wollen unser erstes Tempo unterbinden, schlagen nach aussen auf und stellen sich konsequent mit einem Doppelblock gegen unsere Mittelblockerinnen.» Jacqui Armer habe zwar gut gepunktet, sein Team habe aber vor allem über die Aussenpositionen zu wenig konsequent angegriffen. Barbara Dapic habe mit einer Quote von fast 50 Prozent zwar sehr gut geskored, habe aber auch zwei, drei Bälle gehabt, die sie nicht machte oder bei denen Kanti den Blockpunkt kassierte. «Das müssen wir abstellen, da brauchen wir etwas mehr Zug, Entschlossenheit», sagt Neubauer. Ein Thema sei auch der Aufschlag gewesen, die Bälle seien viel weiter geflogen als in der heimischen Halle. «Wir haben über die fünf Sätze wenig Fehler gemacht, aber auch wenig Druck, da müssen wir ansetzen.»
Was wäre wenn
Da neben der Paarung Kanti – Lugano auch Aesch – Cheseaux in die 3. Runde geht, steht noch keines der Halbfinal- beziehungsweise Zwischenrundenspiele vom kommenden Wochenende fest. Sicher ist wohl nur, das Neuenburg mit einem Heim- und Glaronia mit einem Auswärtsspiel in den nächsten Saisonabschnitt starten. Erreicht der VC Kanti die Halbfinals, geht es für die Munotstädterinnen in der Best-of-5-Serie entweder in Neuenburg oder, wenn Cheseaux gegen Aesch den zweiten Sieg landet, in Düdingen weiter. Verliert Kanti gegen Lugano, starten die Schaffhauserinnen in die Best-of-3-Serie der Zwischenrunde (Rang 5 bis 8) mit einem Heimspiel gegen Glaronia (wenn Aesch gewinnt) oder gegen Genf (wenn Aesch unterliegt).
VC Kanti Saison 2024/25 1.Liga
Schon laufen die Vorbereitungen für nächste Saison im Hintergrund.

Melanie Kunz, Vivian Guyer, Trainer Claudio Kriech und Alexandra Schaber
«Unser Ziel ist es, wiederum im vorderen Drittel der Liga mitzuspielen, um das Resultat dieser Saison zu bestätigen, aber wichtiger ist es, die jungen ambitionierten Spielerinnen zu entwickeln», nennt Kriech die Zielsetzung für die Zukunft. «In diesem Zusammenhang freut es uns, dass mit Vivian Guyer und Alexandra Schaber zwei Schaffhauser Eigengewächse wieder den Weg zurück in die Munotstadt finden und so ihre Erfahrungen den jungen Spielerinnen weitergeben können.»
Passeuse Guyer war von 2016 bis 2022 im Kanti-NLA-Team und kehrt nach zwei Saisons bei VBC Aadorf (NLB) zurück in die zweite Kanti-Mannschaft. Von 2015 bis 2017 spielte Schaber als Mittelblockerin im NLA-Team und kehrt nun nach Stationen in Aadorf, Lugano, Val de Travers und wieder Aadorf zu ihrem Stammverein zurück. «Dies wird das jetzige schon gute Trainingsniveau in der Mannschaft um Melanie Kunz nochmals etwas erhöhen», erklärt Claudio Kriech. «Ich hoffe, dass der Rest des Teams nebst den drei Abgängen so zusammenbleibt und dass wir im Training die eine oder andere Damen-3-Spielerin mit einbauen können, um auch diese auf den Schritt in die 1. Liga vorzubereiten. Weiter haben wir aber noch Platz für auswärtige junge und ambitionierte Spielerinnen im Kader», so der künftige Trainer des VC-Kanti-2-Teams.
VC Kanti Saison 2024/25 1.Liga
Schon laufen die Vorbereitungen für nächste Saison im Hintergrund.

Melanie Kunz, Vivian Guyer, Trainer Claudio Kriech und Alexandra Schaber
«Unser Ziel ist es, wiederum im vorderen Drittel der Liga mitzuspielen, um das Resultat dieser Saison zu bestätigen, aber wichtiger ist es, die jungen ambitionierten Spielerinnen zu entwickeln», nennt Kriech die Zielsetzung für die Zukunft. «In diesem Zusammenhang freut es uns, dass mit Vivian Guyer und Alexandra Schaber zwei Schaffhauser Eigengewächse wieder den Weg zurück in die Munotstadt finden und so ihre Erfahrungen den jungen Spielerinnen weitergeben können.»
Passeuse Guyer war von 2016 bis 2022 im Kanti-NLA-Team und kehrt nach zwei Saisons bei VBC Aadorf (NLB) zurück in die zweite Kanti-Mannschaft. Von 2015 bis 2017 spielte Schaber als Mittelblockerin im NLA-Team und kehrt nun nach Stationen in Aadorf, Lugano, Val de Travers und wieder Aadorf zu ihrem Stammverein zurück. «Dies wird das jetzige schon gute Trainingsniveau in der Mannschaft um Melanie Kunz nochmals etwas erhöhen», erklärt Claudio Kriech. «Ich hoffe, dass der Rest des Teams nebst den drei Abgängen so zusammenbleibt und dass wir im Training die eine oder andere Damen-3-Spielerin mit einbauen können, um auch diese auf den Schritt in die 1. Liga vorzubereiten. Weiter haben wir aber noch Platz für auswärtige junge und ambitionierte Spielerinnen im Kader», so der künftige Trainer des VC-Kanti-2-Teams.
VC Kanti Saison 2024/25 1.Liga
Schon laufen die Vorbereitungen für nächste Saison im Hintergrund.

Melanie Kunz, Vivian Guyer, Trainer Claudio Kriech und Alexandra Schaber
«Unser Ziel ist es, wiederum im vorderen Drittel der Liga mitzuspielen, um das Resultat dieser Saison zu bestätigen, aber wichtiger ist es, die jungen ambitionierten Spielerinnen zu entwickeln», nennt Kriech die Zielsetzung für die Zukunft. «In diesem Zusammenhang freut es uns, dass mit Vivian Guyer und Alexandra Schaber zwei Schaffhauser Eigengewächse wieder den Weg zurück in die Munotstadt finden und so ihre Erfahrungen den jungen Spielerinnen weitergeben können.»
Passeuse Guyer war von 2016 bis 2022 im Kanti-NLA-Team und kehrt nach zwei Saisons bei VBC Aadorf (NLB) zurück in die zweite Kanti-Mannschaft. Von 2015 bis 2017 spielte Schaber als Mittelblockerin im NLA-Team und kehrt nun nach Stationen in Aadorf, Lugano, Val de Travers und wieder Aadorf zu ihrem Stammverein zurück. «Dies wird das jetzige schon gute Trainingsniveau in der Mannschaft um Melanie Kunz nochmals etwas erhöhen», erklärt Claudio Kriech. «Ich hoffe, dass der Rest des Teams nebst den drei Abgängen so zusammenbleibt und dass wir im Training die eine oder andere Damen-3-Spielerin mit einbauen können, um auch diese auf den Schritt in die 1. Liga vorzubereiten. Weiter haben wir aber noch Platz für auswärtige junge und ambitionierte Spielerinnen im Kader», so der künftige Trainer des VC-Kanti-2-Teams.



