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Volleyball macht Schule

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Der Herrenacker verwandelt sich in eine Beach-Arena

Das Turnier findet im Herzen der Schaffhauser Altstadt vor malerischer Kulisse statt.

Reinhard Standke |

Nach Basel und Zürich wird die dritte von fünf Etappen der Schweizer Beach-Tour am Wochenende in der Schaffhauser Altstadt ausgetragen.

Passend zum heissen Sommerwetter kommt ein nationales Beachvolleyballturnier nach Schaffhausen. Am Mittwoch begann der Aufbau für die Beach-Arena auf dem Herrenacker: Der Quarzsand für das Spielfeld wurde aufgeschüttet und planiert, der Aufbau der Tribünen sowie des Bar- und Marktbereiches begann. Gespielt wird ab Freitag, 12.00 Uhr, das Turnier beginnt mit je einem Qualifikationsspiel bei Männern (in Schaffhausen) und Frauen (in Bern). Die beiden Siegerteams erreichen das Hauptturnier, welches dann acht Männer- und acht Frauenteams umfasst. Spielbeginn ist jeweils zur vollen Stunde. Turnierstart ist Samstag und Sonntag um 10.00 Uhr. Der Eintritt zu allen Spielen ist gratis, die Partien werden zudem live auf YouTube gestreamt. Im Folgenden die wichtigsten Infos, bevor das Turnier auf dem Herrenacker startet.


1. Der Modus

Im Hauptfeld wird nach dem System «Double-Elimination» gespielt. Somit kann ein Team trotz einer einmaligen Niederlage das Turnier weiterhin gewinnen. Ausnahme sind Niederlagen in den Halbfinals. Nur deren Sieger treffen in den Finals vom Sonntag aufeinander – die Frauen um 16 Uhr, die Männer um 17 Uhr.

2. Die Setzliste

Die Setzliste beim Frauen-Turnier wird vom favorisierten Duo Menia Bentele/Annique Niederhauser angeführt. Die beiden Schweizerinnen präsentierten sich zuletzt in starker Form und gewannen unter anderem den Saisonauftakt in Basel. Bei den Männern führt beim Schaffhauser Stopp der Beachtour 2025 das Duo Filip Habr/Nathan Broch die Setzliste an. Für internationales Flair sorgt das libanesische Team Chafic Saliba/Omar Abi Karam auf Setzplatz fünf.

3. Die Abwesenden

Die Schweizer Frauen-Top-Teams Tanja Hüberli/Leona Kernen sowie Anouk und Zoé Vergé-Dépré sind zeitgleich beim Challenge-Turnier in Alanya (TUR) im Einsatz und daher in Schaffhausen nicht vor Ort. Abwesend bei den Männern sind Yves Haussener/Julian Friedli, Adrian Heidrich/Jonathan Jordan sowie Florian Breer/Luc Flückiger und Marco Krattiger/Leo Dillier, da sie ebenfalls beim Challenge-Turnier antreten. Das Teilnehmerfeld in Schaffhausen bleibt dennoch ausgeglichen und verspricht spannende Begegnungen auf hohem Niveau.

4. Das Promispiel

Am Freitag wird ab 19.00 Uhr ein Promigame mit Persönlichkeiten aus Sport, Kultur und Politik der Region Schaffhausen ausgetragen. Geplant ist die Teilnahme von unter anderem Ständeratskandidat Severin Brüngger (FDP), Katrin Huber (Stabsleiterin Bildungsreferat Stadt Schaffhausen und Präsidentin des Munotvereins), Roger Paillard (Gemeindepräsident Beringen), Christian Ritzmann (Staatsschreiber Stellvertreter), der aktuellen Spielerinnen des VC Kanti Kateřina Holásková und Isabella Loffreda sowie von Angelo Lagona (ehemaliger Spieler FC Schaffhausen, jetzt Vorstand Sporting Club Schaffhausen), Beat Equilino (Ex-Spieler HC Davos/1990–2002) und Nevio Dux (Schaffhauser Tennisspieler).


5. Sand zum Verkauf

Nach jedem Beachtour-Event wird der Quarzsand des Volleyball-Feldes zu Vorzugskonditionen verkauft. Das Produkt wird wie folgt beschrieben: idealer Kraftabbau, sehr hautfreundlich und keine Hautabschürfungen an Füssen, Knien und Ellbogen. Die besonderen Eigenschaften: die Trittfestigkeit (stäubt nicht) und eine stabile Kornstruktur. Es gilt dabei das Motto: «Es hät solangs hät».


Schaffhauser Nachrichten 


Martina Koch wechselt neu zum VC Kanti Schaffhausen

Der VC Kanti Schaffhausen freut sich, die Verpflichtung von Martina Koch bekannt zu geben.

Die gebürtige Ostschweizerin wird ab der kommenden Saison Teil des NLA-Teams sein und bringt eine Fülle von Erfahrung und Leidenschaft für den Volleyballsport mit. Martina Koch, die zuvor für Genf, Düdingen, Aesch und Toggenburg gespielt hat, hat sich als eine der solidesten Schweizer Mittelblockerinnen der Liga etabliert. Ihre Fähigkeiten auf dem Feld und ihr Teamgeist werden eine wertvolle Bereicherung für den VC Kanti Schaffhausen sein.

„Ich freue mich sehr, Teil des VC Kanti Schaffhausen zu werden. Der Verein hat eine grossartige Geschichte und eine leidenschaftliche Fangemeinde. Ich kann es kaum erwarten, mit meinen neuen Teamkolleginnen in die neue Saison zu starten und gemeinsame Erfolge zu feiern“, sagt Martina Koch.

Die Vereinsleitung des VC Kanti Schaffhausen ist überzeugt, dass Martina Koch eine wichtige Rolle im Team spielen wird und freut sich auf die Zusammenarbeit. „Martina bringt nicht nur sportliches Talent mit, sondern auch eine positive Einstellung, die das Team weiter stärken wird“.

Herzlich willkommen beim VC Kanti Schaffhausen. Viel Glück beim greatest Team in the Town.

Maelle Corbach kehrt zurück

Mit Maelle Corbach wird eine «alte Bekannte» wieder zum Kantiteam stossen. 

Nach einem Auslandjahr an der Portland Universität in den USA, kehrt Corbach in ihre Heimatstadt Schaffhausen zurück. Maelle ist eines der bekannten „Kanti-Eigengewächse“, durchlief sie doch alle Kanti-Ausbildungsstufen.

«Es war eine unvergessliche Erfahrung und ich bin sehr dankbar, dass ich diese Chance bekommen habe. Es hat mich auf alle Fälle persönlich weitergebracht und ich konnte volleyballspezifisch vieles lernen. Trotzdem freue ich mich nun aber sehr wieder zu Hause zu sein. Ich fühle mich in Schaffhausen einfach am wohlsten!», so Corbach zu Ihrem Auslandsjahr in Amerika.

Herzlich willkommen zurück beim VC Kanti Schaffhausen. Viel Glück beim greatest Team in the Town.

3:0-Sieg der Schweiz gegen Israel

Das Schweizer Volleyballnationalteam behält in der European Silver League seine weisse Weste. Gegen Israel feiern die Schweizerinnen einen weiteren 3:0-Sieg und führen die Tabelle an.

Das Schweizer Volleyballnationalteam fährt in der European Silver League vor Heimpublikum in Schönenwerd den vierten Sieg in Folge ein. Gegen Israel gewinnt das Team um Headcoach Lauren Bertolacci mit 3:0 (25:18, 28:26, 25:17) und bleibt weiterhin ohne Satzverlust. Besonders im zweiten Durchgang bewiesen die Gastgeberinnen Nerven aus Stahl: Nach zwei abgewehrten Satzbällen waren es die Schweizerinnen, die beim hart umkämpften 28:26 über den Satzgewinn jubeln durften. 

Nach dem weiteren Sieg gegen Israel steht das Schweizer Nationalteam mit 12 Punkten aus vier Spielen weiterhin auf Rang 1 in der Tabelle.

Headcoach Lauren Bertolacci nach dem Spiel gegen Israel: «Mentale Stärke war heute der entscheidende Faktor. Ich denke, wir sind zwei sehr ausgeglichene Teams, was sich im zweiten Satz gezeigt hat. In diesen Momenten, in denen wir hart geblieben sind, an unserem System festgehalten und gekämpft haben, konnten wir einen grossen Rückstand aufholen. Wir haben an unserer mentalen Stärke gearbeitet und heute einen guten Job gemacht.»

Nächster Halt: Österreich

Vom 13. – 15. Juni findet das letzte Turnier der Gruppenphase der European Silver League statt. Die Schweizerinnen spielen am 14. und 15. Juni im österreichischen Amstetten gegen Lettland und Österreich.

Infos        Bilder

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